Manuelles Ändern von fstab-Einstellungen ohne YAST (Hintergrund)

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  • Momentan kann man über den YAST2-Partitionierer erstellte Partitionen ändern. Ich möchte eine Opensuse Installation (bitweise) auf eine andere Festplatte kopieren und die Festplatten austauschen, so daß ich meine Installtion immer noch habe, falls ich mal mein System zerschiessen sollte. Je nach Distribution ist die fstab-Option

    "Gerätenummer"

    "Gerätepfad"

    "UUID"

    "Gerätebezeichnung"

    voreingestellt. Diese zu ändern ist nur unter YAST2 möglich.

    Oder ich müsste - wie unter Opensuse LEAP 16 bzw. den meisten Distributionen - die fstab-Datei editieren und (die erste Spalte ) verändern, abspeichern und Neustarten. Würde das dann reichen oder müßte ich noch andere Dateien editieren ? Und wo finde ich die vollständigen Werte, die in die fstab dann hineingehören. (dev/disk/........?).

    Cockpit ist da momentan (noch) keine Hilfe.....

    Für den Inhalt des Beitrages 320516 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: adler53

  • Wenn man in der fstab etwas verändert hat, sollte man abschließend testen, ob das auch funktioniert. Sonst erlebt man evtl. beim nächsten Neustart eine unangenehme Überraschung.


    Code
    mount -a

    Für den Inhalt des Beitrages 320519 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Forentroll

  • Wenn man in der fstab etwas verändert hat, sollte man abschließend testen, ob das auch funktioniert. Sonst erlebt man evtl. beim nächsten Neustart eine unangenehme Überraschung.


    Code
    mount -a

    Herzlichen lieben Dank !

    Ich habe dies an einer virtuellen Distro von NEON ausprobiert. Der Befehl mount -a gab allerdings keine Rückmeldung ! Der Neustart der VM lief ok !

    Für den Inhalt des Beitrages 320537 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: adler53

  • Der Befehl mount -a gab allerdings keine Rückmeldung !

    Was auch gut (richtig) ist.

    Etwas geschwätziger wird es mit "-v" (verbose = wortreich).


    In deinem Beispiel genügt also schon ein...

    Code
    mount -v -a

    ...und schon sieht man mehr ;)


    "-v" kannst du bei fast allen Befehlen zusätzlich verwenden, um zu sehen, was so gemacht wird (hilft oft bei der Fehlersuche).

    In manchen Fällen wird es noch detaillierter mit "-vv" oder auch "-vvv".

    Für den Inhalt des Beitrages 320538 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: sterun

  • Moin,

    Ich möchte eine Opensuse Installation (bitweise) auf eine andere Festplatte kopieren

    wenn du bitweise kopierst (mit dd), dann ist die Kopie in allem identisch mit dem Original, da muß nichts weiter angepaßt werden…

    außer, du willst beide Platten gleichzeitig in einem Rechner betreiben;

    und außer, du kopierst auf diese Weise nur einzelne Partitionen. In dem Falle stimmen die device Bezeichnungen auf der Zielplatte ggf. nicht mehr.

    LG b_b

    Für den Inhalt des Beitrages 320540 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: black_boot

  • Also ich nehme kate um die fstab zu bearbeiten. Bisher immer sehr gut geklappt.

    OpenSUSE Tumbleweed

    Für den Inhalt des Beitrages 320699 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: egweber

  • Ob jetzt vim, nano, kate oder sonst irgend ein Editor ist doch total egal - es geht mit allen.

    Für den Inhalt des Beitrages 320710 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Feli

  • Ob jetzt vim, nano, kate oder sonst irgend ein Editor ist doch total egal - es geht mit allen.

    Mal so nebenbei:

    Für die Bearbeitung der fstab oder ähnlichen Konfigurationsdateien ist das richtig. Bei der Bearbeitung von PHP-Skripten wählt man i.d.R. einen Editor der UTF-8 ohne BOM speichern kann.

    Gruß Jürgen

    Für den Inhalt des Beitrages 320711 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: JSC