Beiträge von Forentroll

    Grundsätzlich lassen sich Daten nach einer Formatierung der Platte wieder herstellen. Das Formatieren löscht nämlich nicht die eigentlichen Daten, sondern grob gesagt nur die Tabelle, wo welche Daten sind.

    Voraussetzung hierbei wäre jedoch, dass die Platte nicht wieder neu beschrieben wird.

    Du hast jedoch mit der Neuinstallation sowie Import der gesicherten Daten vermutlich alle vorigen Daten überschrieben, da wird nicht mehr viel übrig sein, das man wiederherstellen könnte.

    Deine Mails könnten allerdings noch auf dem Server deines Mail-Providers liegen, sofern da IMAP zum Einsatz kam und keine Mails als gelöscht gekennzeichnet wurden. Dazu würde ich das Mailprogramm quasi leer auf den Server loslassen, also ohne zurückgespielte Sicherung. Wenn du Glück hast, sind die Mails dann wieder da.

    Steam hat vor allem den Vorteil, dass es die nötigen Werkzeuge gleich mitbringt, um auch ein Spiel zum Laufen zu bekommen, das nicht für Linux gemacht wurde. Gefühlte 90% aller Spiele sollten so auch auf Linux funktionieren. Funktioniert ein Spiel nicht, kann man es zurückgeben und bekommt sein Geld zurück.

    Mit Tumbleweed wirst du vermutlich Davinci Resolve (Studio) nicht zum Laufen bekommen! Vom Hersteller wird Rocky Linux, ein RHEL-Ableger, in der Version 9.6/9.7 empfohlen. Es gibt dort zwar eine neuere Version 10.1, aber die scheint noch nicht mit Davinci Resolve kompatibel zu sein. Falls du lieber mit Plasma/KDE arbeitest, kann ich dir wärmstens CachyOS (ein Arch-Ableger) empfehlen, ebenfalls ein europäisches Projekt.

    Hierfür ist im KDE-Menü im Abschnitt Sicherheit & Datenschutz der Punkt Bildschirmsperre zuständig. Noch weiter unten findest du zusätzlich im Abschnitt System den Punkt Energieverwaltung, wo man noch zusätzlich das Abschalten der Monitore einstellen kann.

    Auch ich bin mit YaST groß geworden, meine älteste CD, die ich hier noch finde, trägt die Versionsnummer 5.2. Ich bin mir jedoch sehr sicher, dass ich bereits mit einer 4er Version begonnen habe. Stets war YaST DAS Alleinstellungsmerkmal, das dem normalen Desktopnutzer das Leben deutlich erleichterte. Wer aus der IT-Branche kommt, mag das vielleicht etwas anders sehen, aber ich empfand YaST immer als ein Werkzeug, das gerade dem unbedarften Windows-User eine gute Hilfe ist.

    Gut, einige Optionen sind von YaST zu den KDE-Einstellungen gewandert und Myrlyn sieht eigentlich fast so aus wie das Softwaretool in YaST, aber beispielsweise das NAS einbinden geht jetzt nicht mehr ohne stundenlanger Recherchen im Netz, wobei man nie sicher ist, ob einen die KI nicht verarscht und falsche Ergebnisse liefert wie im Fall der Installation von Chrome, wenn OPI nicht greifbar (auf das man sich nicht unbegrenzt verlassen sollte). So rächt es sich, wenn man den Old-School-Weg aus den eigenen Aufzeichnungen löscht. :S


    YaST wird wohl kurz über lang auch aus Tumbleweed verschwinden. Das ist zwar sehr schade, weil man sich so daran gewöhnt hat, aber der Mensch ist ja lernfähig und bekommt die geänderten Umstände auch in den Griff. Notfalls muss die Lernkurve eben noch steiler werden. 8) Sinnvoll fände ich allerdings eine Art Fahrplan, wie welche YaST-Option ohne YaST funktioniert. Natürlich findet sich in den unendlichen Weiten der allwissenden Müllhalde ein gangbarer Weg, ob er dann auch der richtige ist, wird sich dann schon zeigen. :/

    Ist das denn bei dem Nutzungsumfang, den ich plane, so wahrscheinlich?

    Sag hinterher nicht, man hätte dich nicht gewarnt! 8o

    Ich kenne jetzt deine Skills nicht, wie du mit Computern umgehst, aber ein z.B. User (damit meine ich jetzt nicht dich persönlich!), der gerade mal weiß, wie ein PC eingeschaltet wird, sollte besser bei Windows bleiben. Nicht weil Windows viel einfacher wäre, aber es viel mehr Leute im persönlichen Umfeld gibt, die zumindest etwas helfen können.


    Wenn du dir der Risiken bewusst bist und der Meinung bist, du kannst das, dann mach... 8)

    Das Ganze geht auch mit nur einer EFI Partition, ist aber etwas aufwendig, die dann zu vergrößern, da die normalen 100MB nicht ausreichen für beide Systeme.

    Windows erkennt übrigens auch selbst erstellte Bootpartitionen, die vorher z.B. mit gparted auf die nackte Platte installiert wurden. Müssen nur richtig und korrekt gelabelt werden. Habe ich früher auch immer so gemacht, aber seitdem Windows 11 ein gewisses Eigenleben entwickelt, was Updates und Eingriffe in die Datenstruktur betrifft, lasse ich Windows seine 100MB-Partition und erstelle für Linux immer ein eigenes /boot/EFI/ auf einem eigenen Datenträger.

    nutze den Laptop eigentlich nur geschäftlich

    Und was machst du, wenn durch ein Bug oder eigenes Missgeschick etwas schief läuft?

    Den Rechner für den Produktiveinsatz solltest du blind beherrschen und nicht für Spielereien benutzen, die du nicht absehen kannst...


    Ich würde den Rechner zunächst bei Windows belassen und mit einer VM oder ggf. einem Zweitgerät zunächst gewisse Erfahrungen sammeln.