Beiträge von lush

    Auf einem Entwicklertreffen der KDE-Suite zur Verwaltung privater Daten (PIM) wurde die nahe und ferne Zukunft der Software beleuchtet.



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    Polka gibt eine neue Sicht auf Kontakte
    Einige der führenden KDE-PIM-Entwickler trafen sich in Osnabrück zum neunten Mal zum alljährlichen Ideenaustausch. Laut einem Bericht auf der KDE-News-Seite ist eine aktualisierte Version von KDE PIM nicht mehr fern; die Entwickler wollen aber sicherstellen, dass es beim Update auf die neue Akonadi-basierte Version keine Probleme oder gar Datenverluste gibt. KDE PIM umfasst die Programme, die sich mit der Verwaltung privater Daten befassen, worunter E-Mails, Adressen, Notizen, Aufgaben, Termine und ähnliches zu verstehen ist.Eine aus der Sicht der Programmierer erfolgreiche Entwicklung ist die neue Touch-Oberfläche der Kontact-Suite. Diese soll auf dem Nokia N900 und einigen anderen Geräten, auch unter Windows CE, laufen und nutzt dieselben Technologien wie die Desktop-Version. Das macht die Portierung auf jedes System, auf dem Qt und D-Bus verfügbar sind, einfach.
    Den Entwicklern mangelt es nicht an neuen Ideen. Dabei werden sie vor allem von den neuen Möglichkeiten inspiriert, die die Umstellung der Datenspeicherung auf Akonadi und die Einbeziehung der semantischen Suchmöglichkeiten von Nepomuk bieten. Diese Umstellungen sind auf der einen Seite zwar der Hauptgrund für die Verzögerung der neuen Version von KDE-PIM; sie soll nun aber noch vor KDE SC 4.7 erscheinen. Auf der anderen Seite finden die Entwickler neue Möglichkeiten, Akonadi und Nepomuk zu nutzen. So demonstrierte Christian Mollekopf die Applikation Notetaker, die die Notizen, die mit KJots erstellt wurden, mit Aufgabenlisten in KOrganizer verknüpft. Dabei greift es auf die Daten ausschließlich über Akonadi zu und nutzt Nepomuk zur Vergabe von Tags, Bewertung und Suche.
    Eine andere Anwendung im Entstehen ist Polka, das von Cornelius Schumacher ersonnen wurde. Es ermöglicht, die Kontakte im Adressbuch auf beliebige Weise zu gruppieren und somit eine neue Sicht auf die Kontakte zu erhalten. Außerdem können Anmerkungen hinzugefügt werden, und es ist eine Versionsverwaltung integriert.
    Die Gemeinschaft um KDE PIM wächst nach Angaben der Entwickler ständig. Die Webseite des Projektes wurde jetzt ins KDE-Gemeinschafts-Wiki verlagert, um zugleich auch die Webpräsenz zu modernisieren. Im Verlauf des Entwicklertreffens wurde eine Facebook-Ressource für Akonadi geschrieben, mit der den KDE-Anwendungen Facebook-Daten zur Verfügung stehen. Desweiteren wurden Fehler in PIM-Anwendungen beseitigt und viele aktuelle Themen und Probleme diskutiert. Die Entwickler haben sich Stabilität und Leistungsfähigkeit, aber auch Innovation auf die Fahnen geschrieben und sehen eine große Zukunft für KDE PIM.



    Aus: Pro-Linux

    Die Entwickler der von Mandriva abgespaltenen Linux-Distribution Mageia haben die zweite Alphaversion veröffentlicht. Die offizielle Version 1 soll am 1. Juni erscheinen.


    Die zweite Alphaversion wendet sich wie die erste an Entwickler und andere Beitragende. Sie ist nicht für den produktiven Betrieb geeignet. Zur Zeit stehen ISO-Images für DVDs mit den 32- und 64-Bit-Varianten des Systems bereit. Live-CDs wird es laut Mageia erst in den späteren Versionen geben.
    Die Infrastruktur des Mageia-Projektes einschließlich eines Buildsystems arbeitet jetzt nach Angaben des Teams mit voller Kraft. Die Liste der vorhandenen Softwarepakete ist auf über 6.100 angewachsen, und LibreOffice, Eclipse, rpm 4.8.1 und KDE SC 4.6.1 wurden vollständig integriert.
    Mageia 1 Alpha 2 steht auf einer Anzahl von Spiegel-Servern zum Download bereit. Dem Zeitplan zufolge findet wie weitere Entwicklung bis zum offiziellen Mageia 1 parallel zur Entwicklung von Mandriva statt. Die nächste Testversion ist Beta 1, die am 5. April bereitstehen soll.
    Aus: Pro-Linux


    Der Linux-Distributor Mandriva hat die erste Betaversion von Mandriva 2011 veröffentlicht. Sie enthält gegenüber den Alphaversionen unter anderem KDE 4.6.1, aktuelle Versionen von Firefox 4 und Chromium sowie einige Weiterentwicklungen.



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    <img src="http://www.pro-linux.de/images/NB3/base/global/image_nwindow.gif" alt="" align="right" /> <img src="http://www.pro-linux.de/images/NB3/base/global/image_zoom.gif" alt="" align="right" /> Mandriva
    Mit geringer Verspätung hat Mandriva-Chefentwickler Eugeni Dodonov zwei Wochen nach der zweiten Alphaversion von Mandriva 2011 die erste Betaversion angekündigt. Diese Betaversion enthält laut der kurzen Ankündigung KDE SC 4.6.1, Aktualisierungen des Themes, systemd 20, Networkmanager 0.8.3.997, Firefox 4.0.0rc1, bash 4.2, Chromium in drei Versionen (stabil, Beta und Entwicklung) mit Versionsnummern, die Google Chrome entsprechen, und TexLive 20110312 anstelle von teTeX. Der Kernel ist noch bei Version 2.6.37 geblieben. Daneben wurde die Anwendung plasma-applet-stackfolder hinzugefügt, die von ROSA Labs entwickelt wurde. Was diese genau macht, kann man sehen, wenn man einen Ordner vom Dateimanager Dolphin in die KDE-Taskleiste zieht. Der kurzen Beschreibung zufolge ermöglicht es das Programm, durch eine Liste von Ordnern zu blättern und diese schnell zu öffnen.Die Entwicklung von Mandriva Linux 2011 kann im Wiki von Mandriva verfolgt werden. Hier sind auch die geplanten Neuerungen aufgeführt. Der Terminplan sieht vor, dass am 11. April die zweite Betaversion erscheint und am 9. Mai ein Veröffentlichungskandidat. Die offizielle Veröffentlichung soll am 13. Juni erfolgen.
    Die zu Mandriva Linux 2011 Beta1 gehörigen Images für 32- und 64-Bit-Architekturen sind auf verschiedenen Spiegel-Servern verfügbar. Es gibt nur noch eine Variante, die KDE als Standard-Desktop verwendet. Andere Desktops können aus den Archiven nachinstalliert werden. Installations- und Live-Medien, die andere Desktops wie GNOME 2, GNOME 3, Xfce, LXDE oder andere enthalten, werden von Mandriva nicht bereitgestellt.
    Aus: Pro-Linux


    Das Linux-Mint-Team hat bekannt gegeben, dass die LXDE-Edition des Ubuntu-Derivats nun auch in der Version 10 (»Julia«) verfügbar ist.



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    Linux Mint 10 LXDE
    Linux Mint gilt als sehr benutzerfreundlich und enthält viele vom Mint-Team entwickelte Anwendungen, die Nutzern das Leben vor dem Rechner erleichtern sollen. Die LXDE-Edition nutzt das schlanke Lightweight X11 Desktop Environment und läuft auf Rechnern mit einem x86-Prozessor, 256 MB RAM und 3 GB freiem Festplattenspeicher.Linux Mint 10 LXDE basiert auf Ubuntu 10.10. Verglichen mit den Vorgängern verfügt die aktuelle Version über einen verbesserten Software-Manager, der im Repositorium bereitgestellte Programme besser katalogisiert und deren Icons anzeigt. Der Updatemanager kann dank einer »Ignore-List« ausgewählte Anwendungen von Aktualisierungen ausschließen, so dass Nutzer dass Nutzer auch nach einem Update sicher sein können, dass ihr Programm noch in der gewünschten Version vorliegt.
    Der bei Entwicklern und Administratoren beliebte Upload-Manager enthält nun einen Button zum Überprüfen der Upload-Verbindung. Daten können im Hintergrund zum Server übertragen werden. Bei Bedarf lässt sich das Hochladen der Daten leicht abbrechen. Die Dialoge des Upload-Managers wurden verbessert und sollen nun äußerlich den Download-Dialogen des Firefox ähneln. Linux Mint wird mit der letzten stabilen Flash-Version 10.2 ausgeliefert. Für Anwender, die mit virtualisierten Systemen arbeiten, ist das Metapackage »virtualbox-nonfree« im Repositorium enthalten, mit dem sich schnell Oracles Virtualbox mit USB-Unterstützung installieren lässt.
    Die ISO-Abbilder der aktuellen LXDE-Edition liegen nur für 32-Bit-Systeme vor und können von verschiedenen Spiegelservern heruntergeladen werden.


    Aus: Pro-Linux


    Es stimmt schon, dass es nur wenig bis sehr wenig Malware für Linux gibt, weil die Programmierer schlicht und ergreifend zu faul sind
    Malware zu schreiben, um dann zu merken, dass es leider :( nur so wenig LinuxUser gibt, und es so selten wäre, das genau einer von denen sich eine infizierte Datei einfängt.
    Also lassen sie es gleich...


    Aber prinzipiell sind Viren und Co auch unter Linux machbar, wenn auch nicht so leicht wie unter Windoof.
    Bzw. sie sind genau so leicht zu machen, jedoch "haben die Viren es schwerer das System zu Crashen".


    Deshalb gibt es auch so gut wie keinen Virenscanner für Linux/BSD/UNIX...


    Gruß Tim


    Eine Studie des niederländischen Innenministeriums kam zu dem Ergebnis, dass der Haushalt jährlich um eine bis vier Milliarden Euro entlastet werden könnte, wenn die öffentliche Verwaltung freie Software nutzen würde. Das Ministerium bezeichnete den Bericht als unzuverlässig und wollte ihn unter Verschluss halten, doch Parlamentsmitglieder forderten einen Einblick.



    Das niederländische IT-News-Portal Webwereld zitierte den grünen Parlamentarier El Fassed: »Ich wusste, dass wir durch eine Verbesserung des Wettbewerbs viel Geld sparen können, aber diese Summe macht mich benommen«. Fassed gehört zu denen, die die Regierung zu einem schnellen Wechsel auf freie Software drängen. Der Bericht mit dem Titel »Sorry, we're open« wurde dem Parlament auf Drängen des Parlamentsmitglieds Rik Janssen von der sozialistischen Partei zugänglich gemacht. Janssen hatte mitbekommen, dass der Rechnungshof die Studie angefordert hatte und selbst damit beschäftigt ist, das in Open-Source-Software steckende Einsparpotential abzuschätzen. Diese Studie soll am 15. März veröffentlicht werden.
    Die Berechnungen für die Studie des Innenministeriums wurden von Verwaltern durchgeführt, die in einem Projekt zur Erneuerung von 11.000 Rechnern für viele Ministerien beschäftigt waren. Sie gingen bei ihren Berechnungen von proprietären Betriebssystemen, Büro- und Mailanwendungen sowie einer proprietären Groupware-Lösung aus. Sie störten sich am meisten an der Herstellerabhängigkeit und den proprietären Standards. Laut Bericht könnten Softwareanbieter die Abhängigkeit von den proprietären Standards ausnutzen und so die Preise für ihre Produkte hoch halten.
    Weiterhin steht in dem Bericht, dass ein Wechsel auf freie Software Kosteneinsparungen in verschiedenen Bereichen ermöglichen würde. Dazu zählen Kosten für Beschaffung, proprietäre Lizenzen, deren Verwaltung und die IT-Wartung. Laut einem Schreiben des Ministeriums an das Parlaments wurde dieser Bericht nie in die Entscheidungsfindung einbezogen und kam nie über den Status eines vorbereitenden Dokuments für interne Richtlinien hinaus. Der Bericht wurde versehentlich veröffentlicht, als er dem Parlament zugänglich gemacht wurde. Der Link zum Bericht wurde inzwischen vom Ministerium entfernt.




    Aus: Pro-Linux


    Für Entwickler und Tester bietet KDE künftig täglich aus dem aktuellen Stand generierte Binärpakete an. Sie sollen es neuen Entwicklern leichter machen, zu KDE beizutragen.




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    http://<img src="http://www.pro-linux.de/images/NB3/base/global/image_nwindow.gif" align="right" alt="" /><img src="http://www.pro-linux.de/images/NB3/base/global/image_zoom.gif" align="right" alt="" />KDE.ORG


    Logo von Projekt Neon


    Das Projekt, das täglich aus dem aktuellen Stand der Versionsverwaltung von KDE SC Binärpakete erstellt, nennt sich »Projekt Neon«. Eine frühere Inkarnation von Projekt Neon generierte in ähnlicher Weise Binärpakete für Amarok, wurde jedoch eingestellt. Nun soll Neon wesentlich umfassender arbeiten. Zwar muss es momentan noch ohne Binärpakete von Amarok auskommen, es ist jedoch geplant, diese folgen zu lassen.
    Laut dem KDE-Team ist Neon eine einfache Möglichkeit für angehende KDE-Entwickler und andere, die zu KDE beitragen wollen, die Arbeit aufzunehmen, ohne den gesamten aktuellen KDE-Stand selbst compilieren zu müssen. Auch das ständige Wiederholen der Aktualisierungs- und Compilierungszyklen sollte damit entfallen. Einzelheiten zu dem System sind in der KDE Techbase zu finden. Ferner steht ein Wiki mit weiteren Informationen bereit.
    Projekt Neon setzt zur Zeit die aktuellste offizielle Version von Kubuntu oder eine aktuelle Entwicklerversion der Distribution voraus. Es nutzt die von Launchpad von Canonical angebotene Infrastruktur. Eine Portierung auf andere Distributionen soll möglich sein, wurde aber noch nicht in Angriff genommen. Es werden noch Freiwillige gesucht, die diesen Part übernehmen. Wie den Entwicklern bekannt ist, gibt es bei openSUSE einähnliches Projekt, das aber wohl nur einmal wöchentlich Schnappschüsse vom Entwicklungszweig von KDE SC generiert.



    Aus: Pro-Linux