Beiträge von lush

    Alex Fiestas hat einen Prototypen für ein Head-Up-Display für KDE vorgestellt. Es ist als Plugin für KRunner implementiert.







    [Blockierte Grafik: http://www.pro-linux.de/images/NB3/imgdb/n_kdes-maskottchen.jpg]



    kde.org


    Das Head-Up-Display (HUD) wurde von Mark Shuttleworth neulich für Gnome-Anwendungen vorgestellt.
    Nach seiner Einschätzung ist es ein revolutionärer Ansatz, der eine
    Reihe von Nachteilen herkömmlicher Menüs beseitigen kann. Das
    Head-Up-Display, das in Ubuntu 12.04 LTS zum Ausprobieren enthalten sein
    wird, aber aber auch in anderen Ubuntu-Versionen verfügbar sein wird,
    ermöglicht es den Anwendern, mit einer Taste eine Suchmaske zu
    aktivieren, in der man Menüpunkte durch Eingabe weniger Buchstaben oder
    eines Begriffes finden kann.Durch die unscharfe Suche werden
    alle passenden Menüpunkte gefunden und unmittelbar angezeigt. Daraus
    kann man schnell den gewünschten auswählen. Das System ist lernfähig und
    stellt die Menüeinträge ganz oben dar, die man am häufigsten gewählt
    hat. Neben der aktiven Anwendung werden auch Systemaktionen in die
    Auswahl einbezogen, so dass man auch schnell Funktionen erreichen kann,
    die in den System-Menüs liegen. Das HUD wurde in ersten Tests bei Ubuntu
    von Anfängern und erfahrenen Nutzern gleichermaßen positiv aufgenommen.
    Selbst ungeübte Benutzer waren mit der Tastatur schneller als mit der
    Maus, und geübte Benutzer konnten schwer zu findende Menüpunkte
    schneller finden.
    KDE-Anwender könnten sich bei der Funktionsweise
    von HUD an KRunner erinnert fühlen, die Suchbox, die durch die Taste
    ALT-F2 eingeblendet wird und einiges mehr kann als nur Programme finden
    und starten. So ist es nicht verwunderlich, dass eine ähnliche
    Funktionalität bereits einmal erwogen wurde - und zwar von
    KDE-Entwickler Alex Fiestas, der nach eigenen Angaben vor sieben Monaten
    schon mit einem solchen Ansatz experimentierte, aber erst durch die
    Ubuntu-Ankündigung ermuntert wurde, ihn vollständig funktionsfähig zu
    machen. Sein AppMenu Runner
    ist ein KRunner-Plugin, das die gleiche Technologie wie HUD nutzt.
    Anders als HUD, das derzeit noch auf Anwendungen beschränkt ist, die das
    globale Menü unterstützen, ist der Runner jedoch anscheinend mit allen
    Anwendungen kompatibel, auch nicht-KDE-Anwendungen. Sollte das
    KDE-Plasma-Team diesen Ansatz für gut befinden, könnte das Plugin in KDE
    SC 4.9 im Juli offiziell erscheinen. Ein Video auf Youtube demonstriert das System. Der Code ist derzeit im KDE-Git zu finden, Kubuntu-Pakete sind in Vorbereitung.


    Aus: Pro-Linux

    Du musst die Datei

    Code
    /boot/grub/menu.lst


    editieren, in dieser werden die Einträge. die GRUB beim booten anzeigen soll, konfiguriert.


    Das Problem besteht darin, dass openSUSE GRUB und Linux Mint GRUB2 benutzt.


    Dementsprechend erkennt yaST bzw. GRUB beim automatischen konfigurieren kein Linux Mint, du musst den Eintrag also manuell editieren.


    Sicherheitshalber solltest du die Datei vorher noch einmal sichern, falls was schiefgeht:

    Code
    sudo cp /boot/grub/menu.lst /Pfad/zum/Verzeichniss/menu.lst.backup


    Das Problem kannst du allerdings lösen, indem du einen Eintrag für GRUB2 von LinuxMint erstellst:

    Code
    title Linux Mint 
    root (hd1, PARTITION)
    kernel (hd1, PARTITION) /boot/grub/core.img


    hd1 bedeutet, dass die zweite Festplatte angesprochen wird.
    (GRUB beginnt das zählen bei 0)


    PARTITION musst du noch mit der jeweiligen Partition ersetzen.
    Ist deine Root-Partition beispielsweise /dev/sda5, dann sieht der Einrag dementsprechend so aus:

    Code
    root (hd1, 4)

    Bei einer Neuinstallation überschreibst du den Bootlader normalerweise.


    Falls du die Einträge manuell eingerichtet hast,
    kannst du dir auf jeden Fall mal die Datei

    Code
    /boot/grub/menu.lst


    kopieren, in der sind die Booteinträge drin.
    Falls openSUSE 12.1 Windows und/oder Debian nicht erkennt, kannst du die Booteinträge im Zweifelsfall übernehmen.


    Bei einem Upgrade sollte lediglich (automatisch) die menu.lst angepasst werden.
    Also der openSUSE 11.3 Eintrag wird mit dem openSUSE 12.1 Eintrag überschrieben.


    In beiden Fällen würde ich die Datei einfach mal sicherheitshalber kopieren.
    Damit gehst du sicher, dass du die anderen Betriebssysteme booten kannst.


    Aber wie gesagt ich empfehle dir eine Neuinstallation.


    Falls du die /home auf einer eigenen Partition ausgelagert hast, brauchst du nicht einmal deine Daten sichern, dann wählst du einfach aus, dass die Partition /dev/sdaX (also die vorherige /home) weiter als /home verwendet werden soll.


    //Edit
    Du musst dir bei einer Neuinstallation natürlich sicher sein, welche Partitionen wie verwendet werden. Wenn du dir nicht sicher bist und neu installieren willst, musst du das noch schauen.