Beiträge von Alero

    Nach Version 11.2 wird es Flash für Linux nur noch durch die Pepper-API geben. Als direkten Download will es Adobe nicht mehr anbieten. Zumindest verspricht Adobe noch 5 Jahre Sicherheits-Updates für Version 11.2, sobald diese auf dem Markt ist.


    So eine Aussage von Adobe im Februar 2012.


    Im Februar 2017 sind die 5 Jahre dann herum und es wird für Linux-Flash dann alles komplett eingestellt. Auch die Sicherheitsupdates.


    In letzter Zeit ist Adobes Flash jedoch zunehmend in die Kritik geraten. Innerhalb von 7 Monaten 7 schwerwiegende Sicherheitslecks, die alle umgehend gestopft werden mussten.


    Der Flash-Player gilt schon lange als technisch überholt, weshalb er auch ständig aktualisiert werden muß. Zudem besitzt er den Ruf, ein Einfallstor für Kriminelle zu sein.


    Erste Reaktionen auf den desolaten Zustand des Flashplayers bestanden darin, dass sich Youtube komplett von diesem abgewand hat und nun vollumfänglich auf HTML5 setzt. Alle Videos auf Youtube können nach der Deinstallation von Flash weiter angesehen werden. Eben über HTML5.


    Zeitungsverlage wie z.B. Spiegel-Online verkündeten ebenfalls, sich von Flash zu trennen und nur noch auf HTML5 zu setzen.


    Ausser einigen Werbungen im Internet, die noch auf Flash setzen und einigen älteren Content fällt mir jetzt aktuell kein Beispiel ein, wo ich auf einer Webseite Flash benötigen würde.


    Auf die Werbung kann ich dankend verzichten und für älteren Content kann man Alternativen nutzen.


    User, die auch ohne Adobes Flash-Player weiter Flash-Videos sehen möchten, können sich zum Beispiel das Firefox-Plug-in "Shumway" herunterladen. Dies ermöglicht die Betrachtung von Flashseiten und man kann damit auch Flash-Spiele spielen, sofern man das haben muß.


    Shumway


    Anmerkung: Ich habe jedoch noch nicht getestet ob nach der Installation von Shumway die Youtube-Videos noch als HTML5 laufen oder ob wieder Flash angezeigt wird.


    Laufen auch nach der Installation von Shumway weiterhin als HTML5.


    Flash funktioniert aber auch in openSUSE ohne den Flashplayer über die pepper-api. Diese kann man sich bei Bedarf nachinstallieren. Bei installiertem Chromium müßte sie sogar schon mit an Bord sein.


    Mich würde mal interessieren ob es jemanden gibt, der meint, er käme ohne Flash nicht aus und warum und welche Seiten im Internet wichtig und ohne Flash gar nicht nutzbar sind.

    Ohne jetzt Leichen aus dem Keller zu zerren muß ich das Video betreffs der Flash-Problematik noch einmal aufgreifen.
    Nach der Deinstallation von Flash jedweder Richtung läßt sich das Video problemlos abspielen. Von daher komme ich nicht umhin, mich bei tomfa-ng zu entschuldigen. Allerdings hätte er seine Vorgehensweise etwas besser erklären können. Ein Deaktivieren aller Flash-Plugins reicht hier nicht aus. Man muß wirklich alles deinstallieren, was wie Flash aussieht ... und Voila ...
    Also, tomfa-ng ... Sry ... :whistling:

    17.07.2015


    Die GNU Compiler Collection in Version 5.2 ist als Bugfix-Release verfügbar.


    Die Entwickler haben nach eigenen Aussagen mehr als 80 Fehler behoben, die im vorangegangenen Major-Release 5.1 entdeckt wurden. Nach Angaben von Suse-Entwickler Richard Biener in der Ankündigung der Release sind darunter auch ernstzunehmende Bugs. Die Liste der in 5.2 Fehler ist hier im Detail aufgeführt. Der Download der aktualisierten Version von GCC 5.2 ist über die (Spiegel-) Server von GNU möglich.
    (Ulrich Bantle)


    Quelle:

    16.07.2015


    Von der für August erwarteten Ausgabe 10.2 von FreeBSD ist eine erste Beta-Version erschienen.


    Laut den Entwicklern sind in FreeBSD diverse Fehler behoben worden, das ZFS ist dabei genannt. In der Beta lassen sich bereits die aufgefrischten paravirtualisierten Treiber für Hyper-V testen. Zur weiteren Kompatibilität kommt die Unterstützung von AMD-Prozessoren mit SVM und AMD-V beim BHyve-Hypervisor hinzu. Bei den Installationen von Cloud-Images sind unter anderen AMI-Images hinzugekommen. FreeBSD 10.2 soll im August fertig werden. Die Beta steht zum Download bereit. Auch über die Spiegelserver.
    (Ulrich Bantle)


    Quelle:

    17.07.2015


    Die MariaDB Corpopration hat mit der Ausgabe Summer 2015 ein neues Release seiner gegen Subskription erhältlichen Datenbank-Lösung veröffentlicht.


    Die neue Release bringt Docker Container, lässt E-Mail-Benachrichtigungen und externe Skripte über Maxscale-Event-Trigger starten und bringt gehärtete Server-Binaries mit. Maxscale unterstützt zudem nun SSL auf Clientseite. Die MariaDB-Macher sehen sich als das neue „M“ in Lamp, zumindest habe Red Hat und Suse in seinen Distributionen MariaDB den Vorzug als vor MySQL gegeben, heißt es in der Ankündigung. Dort sind auch weitere Details zur neuen Release zu finden.
    (Ulrich Bantle)


    Quelle: