Beiträge von Alero

    Also, ich bin ja ziemlich radikal in einigen Sachen. Das hat aber Hintergründe in denen steht, das ich weiß, was ich tue.

    Zu deinem Problem ...

    Ich habe kurzerhand als Root das gesamte Verzeichnis flatpak unter /var/lib gelöscht. Einfach um zu sehen, was nach einem Neustart passiert.

    Passiert war folgendes ... das Verzeichnis wird wieder angelegt mit dem Unterschied, das alle Unterverzeichnisse, die ebenfalls wieder angelegt werden, leer sind.

    Deshalb schlage ich dir folgendes vor:

    Ehe du groß im System herum lavierts ... lösche mit Rootzugriff einfach das Verzeichnis flatpak und starte neu. Damit sollte das Problem erledigt sein.


    Achtung: Dies gilt für Tumbleweed ... ich denke aber, das es für Leap genauso ist, auch, da wir beide keinerlei flatpaks nutzen.

    Zebix

    Nur mal zur allgemeinen Verständigung. Man arbeitet unter Linux niemals! als Root, man loggt sich niemals als su oder su - ein, wenn man mit dem System arbeitet. Es sei denn man wird vom System dazu aufgefordert, dies zu tun oder die durchzuführenden Tätigkeiten erfordern dies zwingend. Auch wir werden dich nur dazu auffordern, dich als su einzuloggen, wenn es die Sache unumgehbar erfordert. Ansonsten loggst du dich immer und überall als User ein wie du auch alle von uns genannten Befehle immer als User ausführst, es sei denn, wir sagen dir das du Root werden sollst.

    Ich vermute, ein gerüttelt Maß deiner Probleme erfolgt, weil du dich als Root einloggst. Alles was du als Root ausführst ist unwiderbringlich.

    Sollte ich falsch liegen, entschuldige meine Vermutung. Aber ich glaube es nicht.

    Zebix


    Hast du das mal gelesen?


    Wenn du Anpassungen lieber direkt im Terminal vornimmst und systemd-boot verwendest, läuft dies nun nicht mehr über eine zentrale GRUB-Datei:


    Öffne die Datei /etc/kernel/cmdline mit Root-Rechten in einem Texteditor:

    Code
    sudo nano /etc/kernel/cmdline


    Füge dort deine gewünschten Parameter hinzu und speichere die Datei.


    Wende die Änderungen mit folgendem Befehl an, damit sie in die EFI-Startdateien geschrieben werden:


    Leap 16

    Code
    sudo update-bootloader --refresh

    Alternativ (je nach Systemkonfiguration):

    Code
    sudo sdbootutil update-all-entries


    Wenn du nicht sicher bist, welchen Bootloader du verwendest:

    Code
    bootctl

    Steht dort etwas von systemd-boot als aktiver Bootmanager, nutzt dein System den neuen Standard.



    Falls bootctl ergeben hat, dass du doch den klassischen GRUB nutzt, bearbeitest du die Dateien wie gewohnt:

    1. Öffne die korrekte Datei /etc/default/grub (nicht /usr/default)...
    2. Ändere die Parameter in der Zeile GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="...".
    3. Aktualisiere den Bootloader abschließend mit:
    Code
    sudo grub2-mkconfig -o /boot/grub2/grub.cfg


    Sauerland hat mich gerade auf eine weitere Variante hingewiesen. Und zwar kann man das auch so machen:


    Code
    sudo update-bootloader --add-option nomodeset

    trägt nomodeset in /etc/default/grub ein,


    Code
    sudo update-bootloader --config

    bildet jetzt aus der /etc/default/grub den neuen /boot/grub/grub.cfg

    und schreibt die Datei.


    Löschen kann man Einträge mit z.B.

    Code
    sudo update-bootloader --del-option nomodeset

    Schreiben mit

    Code
    sudo update-bootloader --config