Erfahrungen und Fragen zu transaktionalen Updates unter Tumbleweed

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  • Hallo Forum, :)


    ich habe jetzt mal ein Tumbleweed-System auf transaktionale Updates umkonfiguriert und dabei die folgende Anleitung inkl. Vendor-Changes und Flatpak-Updates umgesetzt:


    Enabling Automatic Updates on openSUSE Tumbleweed and Slowroll
    openSUSE Tumbleweed is a rolling-release Linux distribution well-known for its stability, thanks in part to its use of Btrfs snapshots. By enabling…
    lowtechlinux.com


    Die Erfahrungen sind bisher sehr gut! :thumbup:


    Ich habe zypper dup seither nicht mehr genutzt und bekomme im Regelbetrieb von den Updates nichts mit. Beim Starten von Tumbleweed in Grub wird gelegentlich die Kernel-Version hochgezählt, daran sieht man dann, dass ein Update durchgeführt wurde.


    Ansonsten hilft das in der Anleitung erwähnte


    Code
    sudo journalctl -u transactional-update.service --no-pager -n 50

    Grundsätzlich läuft das also bisher super und wie gedacht.


    Allerdings habe ich noch zwei Fragen:


    1: Bisher waren die Updates, wie unter openSUSE üblich, immer ausgereift und stabil. Wie wäre aber die Vorgehensweise, wenn das System nach einem fehlerhaften Update in einen schwarzen Bildschirm booten würde? Man würde ein snapper rollback durchführen, hätte dann aber wohl das Problem, dass das System sich dann ein fehlerhaften Update automatisch erneut ziehen würde? Wie könnte man das vermeiden? Meine Gedanken gehen aktuell in die Richtung, das frühere Image in Grub temporär mit einem Kernel-Parameter zu starten, welcher das Netzwerk deaktiviert oder falsch konfiguriert...


    2. Ich habe versucht, das Flatpak-Update-Script mit einer notify-send-Nachricht zu ergänzen, mit dem Ziel, auf dem Desktop einen Hinweis angezeigt zu bekommen, wenn es läuft. Funktioniert aber leider nicht.

    Für den Inhalt des Beitrages 324203 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Spaceloop

  • Meine Meinung dazu: Ich bin kein Freund von blinden Updates. Ich meine damit, ich möchte beim Updateprozess schon dabei sein. Was du da ansprichst, dass das System nach einem Rollback wieder das Update zieht, kann ich mir schon vorstellen. Daher halte ich nichts von einem vollautomatischen Update.

  • "Dabei sein" heißt bei Tumbleweed ja, mindestens 10 - 15 Minuten pro Woche dem System beim Updaten zuzusehen. Besonders auch bei etwas älteren Systemen und/oder langsamerer Internetverbindung. Ich finde das so praktischer und wesentlich angenehmer. :)


    Aktuell wäre mein Recovery-Plan nach einem fehlerhaften Update, die transaktionalen updates zu disablen, wie in der Anleitung beschrieben:


    Code
    sudo systemctl disable --now transactional-update.timer transactional-update-cleanup.timer rebootmgr.service create-dirs-from-rpmdb.service

    Falls ich das nicht schnell genug schaffe, und das System fehlerhafte Updates erneut zieht, müsste eben vorübergehend eine Kindersicherung in der Fritzbox konfiguriert werden.


    Im Härtefall kombiniert mit einer Deinstallation der Pakete:


    Code
    sudo zypper rm transactional-update rebootmgr dracut-transactional-update


    Allerdings würde ich eine elegantere Lösung als die Kindersicherung bevorzugen, um das System vorübergehend aus dem Netz zu nehmen.

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  • Zur Info: ich habe das System mittlerweile wieder auf normale Updates zurück konfiguriert. Auf die Dauer hatten die transaktionalen Updates dann doch zu oft zu viele Ausreden, warum sie nicht durchgelaufen sind. Man hat es unter Tumbleweed dann irgendwann gemerkt, dass der Kernel keine neuen Versionen bekam. Und das trotz No Vendor Change und non interactive usw...

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