Versuche mal Strg + Alt + F8. Mit F7 sehe ich mitten im Betrieb (stehende) Startmeldungen.
Falk
Versuche mal Strg + Alt + F8. Mit F7 sehe ich mitten im Betrieb (stehende) Startmeldungen.
Falk
So, die Mühe war umsonst. Das leider noch notwendige Windows 7 hat die Bemühungen um eine saubere UEFI-Installation konsequent ignoriert. Der Win-Installer bietet die GPT-Nutzung einfach nicht an. Möglicherweise tut er es, wenn man den Kameraden aus Redmond die ganze Platte überlässt. Das wollte ich mit der neuen, 500GB großen SSD nicht ausprobieren. Es blieb nichts weiter übrig, als wie zu Vorväters Zeiten eine erweiterte Partition anzulegen. Das hätte ich einfacher haben können.
Nachtrag: es scheint an der Win7-DVD zu liegen. Die stammt von einem verflossenen Schlepptopp, der kein UEFI hatte. Sieht so aus, als wäre sie deswegen von Herrn Fujitsu kastriert worden.
Falk
Wenn Du die falsche Option auswählst, dann wird die Platte tatsächlich abgeräumt. Sag doch mal was über den Ausgangszustand. Wie groß ist die Festplattte, wie ist sie bisher aufgeteilt und wären vielleicht mehrere möglich? Ich vermute mal, das Windows wurde vom Hersteller installiert und die Systempartition belegt den gesamten Platz. Richtig? Windows geht mit dem Speicherplatz ziemlich verschwenderisch um und schreibt gerne ziemlich in die Mitte nicht verschiebbare Systemdateien. Daran beißen sich Programme, die die Größe dieser Partition verändern sollen, schnell mal die Zähne aus. Die beste Lösung ist meistens, den Rechner im Ganzen neu aufzusetzen, dabei dem Windows-Systemlauferk so etwa 50GB zuzuteilen und vor allem Daten und System konsequent zu trennen.
Falk
Yast ist nur für die grundlegende Tastaturbelegung ohne grafische Oberfläche zuständig. Für diese ist das KDE-Kontrollzentrum (»Systemeinstellungen«) zuständig. Im Fall der Tastaturbelegung zunächst (ich setze mal die in diesem Fall sinnvolle Baumansicht voraus) »Allgemeines Erscheinungsbild und Verhalten« → »Regionales« → »Land, Region und Sprache«. Der zweite Reiter »Sprache« ist entscheidend. Markiere auf der linken Seite »deutsch« und schiebe es mit der Pfeilfläche zwischen den Feldern nach rechts. Stehen rechts mehrere sprachen und Du brauchst sie wirklich alle, dann bring deutsch mit den Pfeiltasten ganz nach oben. Klick auf »Anwenden«, warte einen Moment und prüfe dann an den übrigen Einträgen, ob die Einstellungen sauber eingespurt sind.
Jetzt musst Du weit runter. »Hardware« → »Eingabegeräte« → »Tastatur« und hier den mittleren Reiter »Belegungen«. KDE4 kann acht Belegungsvarianten verwalten, KDE 3 übrigens deutlich mehr. Das war ein echter Rückschritt. Englisch (US) kann übrigens praktisch immer rausgeworfen werden.
Yast richtet sich nach den Einstellungen für »root«. Wenn das System grundlegend deutsch installiert wurde, dann sollte es reichen, unter »Sprache« rechts oben auf »Details« zu klicken. Setz »Locale-Einstellungen für den Benutzer root« (da konnte jemand wohl überhaupt kein deutsch) auf »ja«. Wenn das Yast nicht gemanisiert, dann musst Du die Einstellungen in den Systemeinstellungen auch für das root-Profil vornehmen. Solltest Du Dich davor fürchten, dazu die grafische Anmeldung zu nutzen, »systemsettings« mit root-Rechten aufrufen müsste reichen.
Die toten Tasten zu eliminieren ist übrigens eine saudämliche Vorgabe. Damit sind diakritische Zeichen wie Akzente oder Hatscheks nicht zu schreiben. Den, der diese Vorgabe gemacht hat, müsste man zu Wurst verarbeiten.
Falk
ZitatAnmerkung: 80% aller Hilfesuchenden haben Probleme mit ihrer
OnBoard-Grafikkarte. Die letzte Entscheidung kann dir keiner abnehmen,
doch bedenke.... eine externe Grafikkarte kann man wechseln, wenn was
ist. Kackt die Interne ab, bist du wieder an dem Punkt, eine Externe
kaufen zu müssen.
Würde ich mal so nicht sagen. Das wahre Dauerthema sind doch die nvidia-Grafiktreiber und ihre gelegentlichen Unpässlichkeiten mit dem vollständigen Verlust der grafischen Bedienoberfläche. Intel-core-Prozessoren liefern die Grafikausgabe so nebenbei mit – und auf surrende Grafikkartenlüfter kann doch jeder, der keine besonders grafiklastigen Spiele spielen will, bestens verzichten. Auf die proprietären ati-Grafiktreiber im Übrigen auch.
Falk
Nach eineinhalb Jahren ist der Hersteller ja noch mit der Gewährleistung dranzukriegen. Ich bin leider über den zwei Jahren – und hoffe, dass sich baldigst was passendes (agil, leise und sparsam mit reichlich Schnittstellen) anfindet. Dass ich den Prozessor [Intel core 3i] übernehmen kann, wage ich kaum mehr zu hoffen. Vielleicht die Speicherriegel und sehr wahrscheinlich die Stromversorgung.
Falk
Die einfachste Lösung ist, nicht viel Ruß zu machen und das Betriebssystem neu zu installieren. Die Versionsaktualisierung funktioniert meistens, aber eben nicht immer. Rettungsversuche können verdammt langwierig sein. Neuaufsetzen dauert eine Stunde.
Falk
Zitatich denke mal das es um deine "alte" HDD geht. Diese Dinger giebs auch
immer noch als IDE.
IDE-Geräte gibt es in diesem Rechner nicht mehr. Der letzte Zustand war 256GB Festkörperspeicher für die Betriebssysteme und eine kleine Datenpartition und 500GB rotierende Festplatte als reiner Nutzdatenspeicher. Das Ärgerliche ist doch, dass der Rechner noch gar nicht so alt ist. Die Grundplatine wechseln und dann probeweise einschalten werde ich natürlich mal versuchen. Sicher ist nur, dass es mit dem Windows garantiert nicht funktioniert. Das hat aber ein bisschen Zeit, es wird nur für die Fotobearbeitung gebraucht. Erstmal eine neue Grundplatine kriegen, bei aktuellen herrscht gerade wieder ein seltsamer Schnittstellenmangel. Welcher Dösbaddel kam nur auf die Idee, Displayport und IEE 1394 schon wieder einzusparen, aber VGA und PS/2 zu belassen?
Falk
Ich hätte ja noch eine Nummer 0:
Konsequente Trennung von Daten und System von Anfang an – und /home ist ein Systemverzeichnis.
Falk
Ich weiß, aber ich habe noch keinen Rechner damit. Zumindest bietet keins der vorhandenen Biose entsprechende Optionen. Irgendwann ist es immer das erste Mal und wenn, dann gleich richtig. Inzwischen gibt es Festplatten jenseits der 2TB-Grenze und ihre Nutzung will ich mir nicht kurzsichtigerweise verbauen.
Falk