Beiträge von Falk2

    Es ist hoffentlich nicht gar zu kontraproduktiv, aber muss es unbedingt Banshee sein? Brüllwürfelprogramme gibt es doch reichlich und dass es eins mal nicht tut, kommt gelegentlich vor. Oder übersehe ich ein Alleinstellungsmerkmal von Banshee? Bei mir war das scheinbar simple KsCD jahrelang nicht zur Tonausgabe zu bewegen. Unverhofft funktioniert es jetzt mit 13.2.


    Falk

    Klar, IDE-Festkörperspeicher dürfte es nicht geben. SATA kam mehrere Jahre vorher. Den Kompatiblitätsmodus wollte ich eigentlich wegen der Zukunftssicherheit vermeiden. Es wird wohl gleich auf eine neue Systemplatte rauslaufen. Danke für den Denkanstoß.


    Falk

    Hallo,
    mir ist vorgestern ein Rechner gründlich ausgefallen. Nach einigen Versuchen sieht es so aus, dass es die Grundplatine hinter sich hat. Schade drum, so richtig alt ist die noch gar nicht. Der Wechsel selber ist gar nicht das Problem, allerdings dürften neue nur noch mit UEFI zu bekommen sein. Die Systemplatte (die weiterhin intakt zu sein scheint) ist eine 256GB-SSD, aus dem Gedächtnis ist sie etwa so partitioniert, dass vorn 45GB (sda1) primäre Partition für Win 7 liegen, alles dahinter sind logische Partitionen in einer erweiterten. Ist der Partitionsaufbau auch mit einer UEFI-Grundplatine weiter nutzbar? Falls nicht, müsste ich sie vorher leerräumen. Die /home-Verzeichnisse der beiden vorhandenen Linuxe wären, da sie keine Nutzdaten enthalten und deshalb ziemlich klein sind, rauskopierbar.
    Klingt vielleicht etwas dämlich, da sich aber die bisher eingesetzten Rechner (bis auf den, um den es hier geht) als langlebig erwiesen haben, ist das Problem für mich in dieser Form neu. Betriebssysteme muss ich nicht retten, die installiere ich bei der Gelegenheit doch lieber frisch.


    Falk

    Zitat

    Ob sich der Einbau einer SSD wirklich lohnt, ist wohl fraglich. Das
    Gerät ist zwei Jahre alt und mit 390 € damaligem Neupreis wohl nicht dem
    Einbau einer SSD wert.

    Klar lohnt das. Vor zwei Jahren gebaute Rechner waren längst dafür vorbereitet und rotierende Festplatten werden genausowenig verschenkt. Du wirst überrascht sein, was der Wechsel auf Festkörperspeicher bringt. Die Kiste wird spürbar flotter. Drei Rechnern von ca 2009 und 2010 ist der Wechsel bei mir ausgesprochen gut bekommen. Sollte die rotierende Platte doch noch leben, kannst Du sie in einem externen Gehäuse weiternutzen.


    Falk

    Die Bios-Batterie ist eine Knopfzelle auf der Grundplatine. Bei einem Laptop musst du die Deckel auf der Unterseite öffnen. Wo diese Knopfzelle nun genau sitzt, ist bei jedem Rechner verschieden. Wenn sie erschöpft ist, fällt das dadurch auf, dass der Rechner die Bios-Einstellungen immer wieder vergisst, auf (vermeintlich) sichere Einstellungen zurückkippt und dann im schlimmmsten Fall versucht, vom Diskettenlaufwerk zu starten. Diese Einstellung hat sich als erstaunlich zählebig erwiesen, erst die UEFI-Rechner kennen das nicht mehr. Eine regelmäßig auf den Anfangszeitpunkt zurückkippende Uhr, wie Du es beschreibst, ist ziemlich eindeutig. Tausch diese Batterie.


    ntp ist mal grob ausgedrückt die Möglichkeit, die Rechneruhr mit einem Zeitgeber im Internet zu synchronisieren. Sehr praktisch, weil dann die Uhr, eine Indernetzverbindung vorausgesetzt, immer stimmt. Öffne Yast und dann den Punkt »NTP-Konfiguration« unter »Netzwerkdienste«. Es gibt hier zwei Karteikartenreiter, »Allgemeine Einstellungen« und »Sicherheitseinstellungen«. Leider ist vor allem die erste nicht besonders selbsterklärend. Geh zu »Sicherheitseinstellungen« und öffne den Firewall-Port. Geh dann zu den allgemeinen Einstellungen. Setz »NTP-Daemon starten« auf »Jetzt und beim Systemstart«, klick dann unten links auf »Hinzufügen«, Typ »Server«, weiter, setz »Adresse« auf «Öffentlicher ntp-Server«, klicke auf »Test«, quittiere die hoffentlich erscheinende Meldung »Der NTP-Server ist erreichbar und antwortet korrekt« und klicke dann auf »OK«. Jetzt sollte die Uhr schon korrekt laufen. Klick trotzdem rechts auf die Uhr, wähle »Datum und Zeit einstellen«. Der Haken unter »Darum und Uhrzeit automatisch einstellen« sollte schon gesetzt sein, ebenfalls sollte unter »Zeitserver« auf »Öffentlicher Zeitserver (pool.ntp.org)« gesetzt sein. Wenn nicht, darauf einstellen. Dann »Anwenden« und »OK« und die Sache sollte gegessen sein.


    Alero, wenn ich das so machen müsste wie unter Deinem Link beschrieben, ich würde mich entweder erschießen oder auf die selbstregulierende Uhr verzichten, Es ist eine typisch praxisferne Konsolbefehlanleitung, die kaum jemand nachvollziehen kann.


    Falk

    Auch wenn es theoretisch funktioniert, denk an die Konsequenzen. Durch die »Snapschot«-funktion brauchst Du deutlich mehr Platz auf der Systempartition. Wenn sie zu klein ist und deshalb überläuft, setzt Du den Rechner schließlich doch neu auf. Ich würde es ganz lassen. Zerschossene Linuxe sind viel seltener als zerschossene Windowse und und wenn es doch passiert, dann ist es meist besser, das System frisch aufzusetzen. Danach ist es so ganz nebenbei gleich ausgemistet. Kein Vergleich mit einem frisch aufzusetzenden Windows und den dort notwendigen stundenlangen Aktualisierungen.


    Falk

    Warum einen Tunnel graben und durch die Kellderdecke brechen, wenn Du auch durch die Haustür reinkommst? Mich überzeugst Du sowieso nicht. Viele Wege führen nach Rom – und es ist keinesfalls schlecht, sich über die Vor- und Nachteile Gedanken zu machen. Verbote, die nicht plausibel begründet werden können, sind ihren Speicherplatz nicht wert. Zu schnell fahren ist zu Recht verboten, damit schädigt man potentiell andere. Sich grafisch als root anzumelden führt unachtsam nur zum Schneiden ins eigene Fleisch. Das Schadpotential ist mit Konsolbefehlen deutlich größer. Es gab doch mal interessante Experimente mit dem Befehl »rm«. Auf der grafischen Oberfläche reicht ein Vertipper nicht, um die Platten abzuräumen. Nur, das hatten wir so schon. Ich würde mal sagen, nicht nur einmal.


    Falk

    Du hattest unter 13.1 das Ziffernfeld schon ab dem Einschalten aktiv? Das ist mir noch nie gelungen. Die Voreinstellung »Ziffernblock ist Pfeiltastenblock« wird, soweit ich das mitbekommen habe, noch aus den Zeiten mitgeschleppt, als es die separaten Pfeiltasten noch nicht gab. Das dürfte schon über zehn Jahre Geschichte sein.


    Ich habe aber jetzt mal nachgeguckt. Einen Yast-Eintrag dafür gibt es mit »System-Tastaturlayout« und dabei mit der Schaltfläche »Einstellungen für Experten«. Nach der Erklärung betreffen die Einstellungen nur die Konsole. Ob sich auch die Anmeldemaske danach richtet, zeigt erst ein Neustart. Ich werde es mal probieren.


    Falk

    Zitat

    Lies Dir Linux ist nicht Windows durch!

    Die olle Kamelle kenne ich schon eine ganze Weile. Deswegen finde ich sie noch lange nicht gut. Der Autor macht einen auf Oberlehrer, er hält sich für obergescheit und alle Anderen für minderbemittelt. Was ich mit ihm machen würde, wenn ich ihm gegenüberstünde, schreibe ich besser nicht. Nur soviel, »ein Bier ausgeben« ganz bestimmt nicht.
    Kommunikation auf Augenhöhe geht anders. Wir müssen das im Übrigen nicht nochmal auseinanderklamüsern, das hatten wir schon.


    Es gibt übrigens auch einen guten Grund, zusätzlich ein Windows vorzuhalten: Handelsüblichen Blurayscheiben, unter Linux kann man sie nichtmal wiedergeben. Nach der Behandlung mit einen gewissen Filtertreiber, den eine Firma auf einer Karibikinsel vertreibt, geht das dann sehr gut. Das ist allerdings noch lange kein Grund, sich die ansonsten bekannten Macken von Windows, unabhängig von der Version, auf Dauer antun zu müssen.


    Falk

    Schon, aber danach ist das root-Profil in der Regel noch immer auf englisch (US) eingestellt. »systemsettings« als root aufrufen funktioniert im Moment. Oft genug hat es bei Vorgängerversionen auch nicht mitgemacht. Der Holzhammer über eine grafische root-Anmeldung hat immer funktioniert. Man sollte den Leuten nicht einfach Angst machen, sondern schon konkret sagen, worin die echten Gefahren bestehen. Schließlich ist ein mit root-Rechten laufendes Linux von außen tatsächlich angreifbar. Ob man sich beim runterladen von gerade erst in Kino angelaufenen Filmen in 4k-Auflösung noch was Ungebetenes aufschnappt, möchte ich mit meinen eigenen Rechnern nicht ausprobieren. Ohne Indernetznutzung kann nicht allzuviel passieren. Wer natürlich unter Ausnutzung seines dann sehr weitgehenden Schreibrechts wild Dateien löscht, der kann sein System damit schon abschießen. Ich gehe aber mal davon aus, dass das so gut wie jedem halbwegs aufmerksamem und selbstdenkendem Nutzer bekannt ist.


    Falk