Beiträge von Falk2

    Es gibt einen ganz einfachen Fall und der betrifft Bildbetrachter. Gwenview und auch xnviev kommen an Irfanview nicht ran und dieses Programm gibt es nur für Windows. Die Portableversion funktioniert mit Wine sehr gut – und den mehr oder weniger freundlichen Hinweis, dafür gleich ganz Windows zu benutzen, halte ich für daneben. Er erinnert mich ziemlich an die berühmte beleidigte Leberwurst.


    Falk

    Doch, das hatte ich schon mehrfach. Es reicht, bei der Installation mal im falschen Augenblick nicht aufzupassen. Bei der Spracheinstellung gibt es oben rechts eine unscheinbare Schaltfläche »Details«. Unter »Lokale-Einstellungen für den Benutzer root« steht als Vorgabe »nur ctype«. Mit dieser Einstellung spricht das root-Profil fast ausschließlich englisch. Auf »ja« gesetzt gibt sich das.

    Um beoispielsweise Schriftart und -größe in Yast einzustellen. Yast ist, wenn Du das root-Profil nicht germanisierst, auch gerne mal englisch. Um das zu beseitigen muss man an zwei Stellen Änderungen vornehmen und die eine sind nunmal die Systemeinstellungen des root-Profils. Ich weiß nicht, wie man an die anders rankommen soll. Mit nur etwas gebotener Vorsicht zerschießt Du nichts, wenn Du Dich mal als root grafisch anmeldest.
    Meine Yasts haben jedenfalls alle meine Standardschrift Square 721BT mit einer Größe von 11 oder 12 Punkten. Gut zureden hat nicht gereicht.


    Ein Kontrollzentrum gibt es auch für Gnome. Da diese Oberfläche nur für Nutzer interessant ist, die einen nervösen und auf Doppelklick dressierten linken Zeigefinger haben und kleiner als ein halber Meter sind, habe ich mich noch nicht weiter damit befasst.


    Falk

    Kästchen statt Zeichen bedeuten aber nur, dass in der betreffenden Schrift die Zeichen nicht vorhanden sind und das System auch keine Ersatzzeichen auftreiben kann. Unverständliche Zeichenfolgen dagegen deuten darauf hin, dass die Kodierung nicht stimmt. Ich habe auch den Eindruck, dass Schriftarten, die keine nichtenglischen Zeichen enthalten, sehr abnehmen.


    Falk

    Das riecht nach nicht verträglichen Zeichenkodierungen. Irgendein Programm kommt mit Unicode nicht klar. Ist die Zeichenkodierung in Kover einstellbar? Möglicherweise ist dort die Rede von ISO-8859 oder ähnlichem. Auf utf-8 eingestellt sollte der Spuk zu Ende sein. Im Betriebssystem sollte utf-8 voreingestellt sein. Das kannst Du im Yast unter Sprache → Details prüfen. Im Feld »utf-8-Kodierung verwenden« sollte ein Haken sein. Wo die Einstellungen unter Kover zu suchen sind, kann ich nicht sagen.


    Falk

    Du weißt doch, wie Du das Programm über Alt + F2 aufrufen kannst. Diesen Befehl merkst du Dir. Rechtsklick auf das K-Menü-Symbol, »Menüeinträge bearbeiten« auswählen. Ich setze mal voraus, dass Du die klassische Ansicht benutzt (den Erfinder der »Kickoff-Ansicht« würde ich gerne erwürgen, den, der dieses zur Grundeinstellung gemacht hat, auch). Links bekommst Du den Menübaum angeboten. Such Dir eine passende Stelle auf, such Dir eine passende Stelle aus, klicke diese an, wähle dann in der Menüleiste »neues Element«. Gib dem Kind in der sich öffnenden Eingabezeile einen Namen. Unter diesem wird das Programm dann im K-Menü erscheinen. Nach dem Quittieren guckst Du in die rechte Fensterhälfte. Entscheidend ist die Zeile »Befehl« unten. Dort rein kommt der genaue Befehl, mit dem Du das Programm starten konntest. Die übrigen Zeilen sind nur Merkstützen, dort kannst Du reinschreiben, was Dir gefällt – und wenn es »Schwiegermutterfalle« ist. Die drei Optionsfelder darunter sind ebenfalls Geschmackssache. Oben links auf »Speichern« klicken, fertig.


    Falk

    Zitat

    Aber ich denke, Du hast die root Partition so groß gemacht,


    weil Du nur vier Partitionen bei mbr erstellen kannst.

    Da fehlt der kleine Zusatz »primäre«. Logische Partitionen sind säckeweise möglich und bisher hatte ich noch kein Linux, das unbedingt eine primäre Partition brauchte. Selbst Windows 2000 und XP liefen problemlos von erweiterten Partitionen, nur der Bootlader brauchte bei diesen eine kleine primäre.


    @Scryptron,

    Zitat

    Eine eher unsinnige Gegenfrage, was man mit einer so großen Partition
    denn macht, beantwortet dabei nämlich meine Frage in keinster Weise.

    Vielleicht meine? Ich nehme mal an, heute Mittag gab es bei Dir Kratzbürste. Es ist überhaupt keine Schande, die Hintergründe gleich zu nennen und nicht einen auf beleidigte Leberwurst zu machen. Eine Frage ist nämlich keine Klage. Außerdem ist bei riesigen root- oder home-Partitionen immer zu vermuten, dass sich der Eigner des Rechners keine Gedanken um die Trennung von Daten und System gemacht hat. Dabei war seit Einführung des Rechners wirklich genug Zeit dazu.


    Falk

    Mal davon abgesehen, dass ich in so einem Fall den Rechner neu aufsetzen und bei dieser Gelegenheit gleich Festkörperspeicher statt einer rotierenden Festplatte einbauen würde, was in Teufels Namen macht man mit einer derartig riesigen root-Patition?


    Falk

    Ach, Du Heimatland. Die Kabelbetreiber sind dem Stand der Technik mal wieder zehn Jahre hinterher. Ich glaube, die lernen es nie. Andererseits ist das Kabelfernsehen auch so eine Gelddruckmaschine und im mitteleutschen Raum sind nicht nur Mieter mittels Antennenverbot dazu regelrecht verdonnert. Keine digitale Übertragung im Grundangebot ist trotzdem ziemlich dreist.


    Falk

    Zitat

    Ich schaue bei Windows mein Analog-Fernsehen.

    Sagst Du mal, wo Du das herbekommst? Das analog übertragene Dampffernsehen ist doch schon seit einigen Jahren Geschichte (und man hat sich dabei letztlich viel zu viel Zeit gelassen). Deshalb staune ich doch, dass dafür noch immer Anwendungen mitgeschleppt werden, während sich die digitalen Übertragungswege unter Linux als deutlich kratzbürstiger erwiesen haben.


    Falk