Beiträge von Falk2

    Linux-club ist mir inzwischen Wurscht. Die Arroganz der Wissenden ist dort unerträglich. Ich hatte das Problem mit dem englischen Yast schon vor ein paar Jahren, die Lösung dann selber gefunden und dann meinte man, mich vollprasseln zu müssen, dass jede grafische root-Anmeldung die Integrität des Universums gefährden würde.


    Nur, warum kommst Du jetzt schräg von der Seite, anstatt die Lösung eines anderen einfach mal selber zu probieren? Du könntest auch eine bessere Lösung präsentieren.


    Falk

    "Adapter bergen immer die Gefahren, da sie eine weitere Fehlerquelle (Unbekannte) darstellen. "
    In diesem speziellen Fall nicht. Eine Verbindung vom Rechner zum Monitor wird in jedem Fall gebraucht und DVI auf HDMI oder umgekehrt ist eine rein passive Geschichte. Damit wird nur die unterschiedliche Form der Stecker überbrückt.


    In Verbindung mit Fernsehern klappt die selbsttätige Einstellung der Auflösung gelegentlich nicht. Ich nehme an, diese Funktion wurde als »nicht wichtig« einfach eingespart.


    Falk

    Yast richtet sich wie fast alles, das mit root-Rechten zu nutzen ist, nach den Einstellungen des Nutzers root. Der ist, wenn man die Einstellung dafür nicht findet (und die ist sehr versteckt), auch bei einem deutsch vorgesehenen System Gringo-englisch. Man sieht es auch daran, dass die Schrift in Yast die hässlich verhungerte Schriftart Sans serif in der bei aktuellen Monitorauflösungen winzigen Größe 9 Punkte bleibt, auch wenn man die Schriftarten im Kontrollzentrum ändert. Bei der Zusammenfassung vor der Installation muss man bei der Sprachauswahl »deutsch« (oder jeder anderen nichtenglischen Sprache) oben rechts auf »Details« (oder so ähnlich, das ist alles nur während der Installation nachvollziehbar und ich möchte jetzt kein gut laufendes System schlachten). Dort gibt es eine Optionsmöglichkeit »Lokale Einstellungen für den Benutzer root« und die steht ohne eingriff auf »nur ct«. Man ändere sie auf »ja« und root spricht nach der Installation deutsch.


    Es gibt aber eine ganz einfache Möglichkeit, den Rechner nachträglich in die Reihe zu bekommen. Allerdings ist die für in der Regel selbsternannte Linux- und Forengötter ein Sakrileg, über das offenbar in der Öffentlichkeit nicht zu sprechen ist. Mir ist das allerdings vollkommen Wurscht.


    Melde Dich einfach grafisch als root an und passe dann die Systemeinstellungen genauso an, wie Du das unter Deinem Stammbenutzerprofil schon gemacht hast. Ich beschreibe das unter der Voraussetzung, dass KDE 4 läuft und das K-Menü auf klassische sowie das Systemeinstellungsmenü auf Baumansicht umgestellt ist.
    »Allgemeines Erscheinungsbild und Verhalten« → »Regionales« → »Land, Region & Sprache«. Wie die Einträge englisch heißen, kann ich jetzt nicht nachvollziehen. Sie sollten aber verständlich sein. Im rechten Teil ist der zweite Reiter »languages« wichtig. Im linken Fenster »deutsch« markieren und nach rechts schieben, außerdem englisch auf der rechten Seite entfernen, dann auf »anwenden« klicken. Das Fenster germanisiert sich in der Regel sofort, der Rest erst nach ab- und Wiederanmeldung.
    Ratsam ist auch, dem Tastaturtreiber die englischen Marotten auszutreiben. »Hardware« → »Eingabegeräte« → »Tastatur«, dann ist der mittlere Reiter interessant. KDE 4 kann nur acht Sprachbelegungen verwalten, das ist seine große Schwäche. Das funktionierte bei KDE 3 deutlich besser.


    Jetzt noch eine angenehme Schrift und auffällige Farben, damit das root-Profil gleich zu erkennen ist und die Sache ist gegessen. Dass man als root angemeldet Schaden machen kann, indem man beispielsweise für das System wichtige Dateien löscht, sollte klar sein. Etwas Vorsicht sei darum angeraten. Sonst bekommen die Forengötter trotz Unsterblichkeit wieder einen Herzinfarkt.


    Falk

    Es gibt in den Systemeinstellungen »Hardware → Anzeige und Monitor → Anzeige einrichten«. Über den Monitoranschluss finde ich dort allerdings auch nichts. Kein wunder, beim Schlepptopp sind die Verhältnisse ja auch eindeutig. Hast Du echt keinen Monitor mit digitalem Eingang, auch nicht leihsweise? Das Bild wird damit um Größenordnungen besser und vor allem schärfer. Ich würde mich nicht wundern, wenn die VGA-Ausgabe jetzt weniger unterstützt würde. An sich ist sie von vorgestern.


    Einen Versuch sind Live-DCs wert. Damit kannst du weitere Distributionen testen, ohne dein System wieder einzureißen. Vielleicht meldet sich auch noch jemand, der sich mit dem VGA-ausgang besser auskennt.


    Falk

    Zitat

    Also eine WinXP- Lizenz besorgt und installiert.

    Nur wegen Hörensagen? Wenn Du etwas gegen mehrere Betriebssysteme auf einem Rechner hast, dann weißt Du doch, dass Festplatten tauschbar sind und Speicherplatz nicht mehr viel kostet. Halbwegs aktuelle Linuxe kommen im Gegensatz zum Museumswindows mit Festkörperspeicher blendend klar. Also, neue Platte rein, Linux installieren und dann nochmal urteilen.


    Falk