Kommt ein bisschen darauf an, ob Du es mehr mit Funktion oder Ästhetik hast. Die gute Nachricht zuerst: die Laufwerke sind genormt und prinzipiell austauschbar. Die weniger gute: Wie das Laufwerk im Rechner verschraubt ist, ist sehr unterschiedlich. Bei IBM/Lenovo gibt es zum Beispiel eine Schnellwechseleinrichtung. In diesem Fall lässt sich das Laufwerk mit ein paar Zusatzteilen leicht entriegeln und rausziehen. ansonsten gibt es auf der Unterseite des Rechners eine, manchmal mehrere Schrauben. Die musst Du lösen, dann lässt sich das Laufwerk rausziehen. Pass auf, dass Du nicht die Falsche erwischst. Dass Teile lose werden und im Gehäuse verschwinden, ist nicht die Regel, ich kann es bei der Masse an unterschiedlichsten Rechnern aber auch nicht ausschließen. Guck Dir dann den Anschluss an. Neuere Rechner haben ziemlich sicher SATA, der Anschluss sieht genauso aus wie bei einer Festplatte. IDE ist deutlich historischer, ich würde mal sagen, über fünf Jahre alt. Die Steckerform ist auffällig abweichend. Es kann sein, dass noch Einbauteile am Laufwerk vorhanden sind. Bist du nicht sicher, nimm das Laufwerk zum Neukauf im Ganzen mit. Der Rest ist einfach, eventuell vorhandene Montageteile umsetzen, Laufwerk vorsichtig bis zum Anschlag reinschieben und verschrauben. Bitte mit Gefühl, der Rechner ist keine Dampflokomotive.
Bleibt die meist der Gehäuseform angepasste Blende. ich würde drauf pfeifen und die von Laufwerk drauflassen. In der Regel ist die Blende nur aufgeklipst und manchmal lassen sich die Blenden auch quertauschen. Überlege gut, ob Dir diese Äußerlichkeit die Gefahr, dass eine Befestigungsnase wegbricht, wert ist. Mir ist sie es nicht (siehe oben).
Sollte der Rechner auch noch eine Windowsinstallation haben, dann geh vor dem Ausbau in die Systemsteuerung und entferne das alte Laufwerk aus der Konfiguration.
Wenn Du nicht gerade ein Büroangestellter mit zwei linken Händen und vielen Daumen bist, dann ist der Wechsel keine Hexerei. Ein USB-Laufwerk ist die allerletzte Rettung.
Falk