Beiträge von Falk2

    Sieht so aus, als gäbe es nur noch Mate und cinnamon. Version 15 gab es auch mit KDE und damit lief auch die Aktualisierung und Softwareverwaltung unter KDE. Bei Version 14 ließ sich zwar KDE dazuinstrallieren, aber aktualisieren nur unter Mate. Sollte das so bleiben, werde ich Mate auslaufen lassen.


    Falk

    Was heißt Leistung? Das Bild ist fehlerfrei und HD-Filme ruckeln nicht. Grafikkarten mit nervig surrenden bis heulenden Lüftern sind doch vor allem ein Spieleproblem. Ein Dankschreiben der Energieversorgung als »Kunde des Jahres« habe ich allerdings noch nicht bekommen. So richtig scharf bin ich da auch gar nicht drauf.


    Falk

    Zumindest das Grub-Problem ist eigentlich keins. Bei mir hat sich das Bootladermenü bei drei Rechnern nicht selbsttätig angepasst. Trotzdem starteten die Rechner ganz normal. Im Yast-Unterpunkt »Bootloader« ließ sich der Menüeintrag problemlos ändern, aber das ist eine rein kosmetische Maßnahme. Zumindest war es das bei meinen Rechenmaschinen.
    nvidia-Grafik habe ich allerdings nicht und ich werde nach allem, was man hier im Forum drüber zu lesen bekommt, auch weiterhin einen großen Bogen drum machen.


    Falk

    Reicht locker. Windows braucht nicht mehr als 50GB, Linux kommt bei mir gut mit 12 aus, auf 8GB /home liegen zwei Benutzerverzeichnisse. Der Rest ist Daenpartition, swap ist bei 4GB und mehr Arbeitsspeicher dauerhaft abgeschafft. Bei einem Schlepptopp ist eine zweite Festplatte in der Regel ohnehin problematisch. Ich kann esn Umstieg übrigens nur empfehlen. Die Rechenmaschine wird deutlich härter im Nehmen, zusätzlich verkürzt sich die Hochlaufzeit spürber,
    Vor Zinnober wie teilweisem Auslagern von Systemverzeichnisen auf eine rotierende Platte muss ich warnen. Damit bekommt die doch wieder die häufigen strapazierenden Zugriffe ab. Verreckt ist mir noch keine ganz-fest-Platte.


    Inzwischen sind aber auch 250 bis 256GB bezahlbar geworden. Ist echt eine Überlegung wert.


    Falk

    Kommt ein bisschen darauf an, ob Du es mehr mit Funktion oder Ästhetik hast. Die gute Nachricht zuerst: die Laufwerke sind genormt und prinzipiell austauschbar. Die weniger gute: Wie das Laufwerk im Rechner verschraubt ist, ist sehr unterschiedlich. Bei IBM/Lenovo gibt es zum Beispiel eine Schnellwechseleinrichtung. In diesem Fall lässt sich das Laufwerk mit ein paar Zusatzteilen leicht entriegeln und rausziehen. ansonsten gibt es auf der Unterseite des Rechners eine, manchmal mehrere Schrauben. Die musst Du lösen, dann lässt sich das Laufwerk rausziehen. Pass auf, dass Du nicht die Falsche erwischst. Dass Teile lose werden und im Gehäuse verschwinden, ist nicht die Regel, ich kann es bei der Masse an unterschiedlichsten Rechnern aber auch nicht ausschließen. Guck Dir dann den Anschluss an. Neuere Rechner haben ziemlich sicher SATA, der Anschluss sieht genauso aus wie bei einer Festplatte. IDE ist deutlich historischer, ich würde mal sagen, über fünf Jahre alt. Die Steckerform ist auffällig abweichend. Es kann sein, dass noch Einbauteile am Laufwerk vorhanden sind. Bist du nicht sicher, nimm das Laufwerk zum Neukauf im Ganzen mit. Der Rest ist einfach, eventuell vorhandene Montageteile umsetzen, Laufwerk vorsichtig bis zum Anschlag reinschieben und verschrauben. Bitte mit Gefühl, der Rechner ist keine Dampflokomotive.
    Bleibt die meist der Gehäuseform angepasste Blende. ich würde drauf pfeifen und die von Laufwerk drauflassen. In der Regel ist die Blende nur aufgeklipst und manchmal lassen sich die Blenden auch quertauschen. Überlege gut, ob Dir diese Äußerlichkeit die Gefahr, dass eine Befestigungsnase wegbricht, wert ist. Mir ist sie es nicht (siehe oben).
    Sollte der Rechner auch noch eine Windowsinstallation haben, dann geh vor dem Ausbau in die Systemsteuerung und entferne das alte Laufwerk aus der Konfiguration.
    Wenn Du nicht gerade ein Büroangestellter mit zwei linken Händen und vielen Daumen bist, dann ist der Wechsel keine Hexerei. Ein USB-Laufwerk ist die allerletzte Rettung.


    Falk

    Wieso schlechtreden? Es funktioniert einfach nicht, weil es offenbar nicht vorgesehen ist. Sich jedesmal durch das wie-auch-immer-Menü zu hangeln ist genauso mühsam wie das Uralt-Verfahren Alt + F2. Warum soll ich mich umstellen, nur weil das Andere toll finden? Springst Du aus dem Fenster, nur weil das zur Mode erklärt wurde?


    Außerdem, ich habe einfach nur einen Betriebsversuch empfohlen und die für mich entscheidende Macke der Alternativen genannt. Seltsamerweise wird die nämlich sonst immer verschwiegen.


    Falk

    Schonmal gut, dass Du mehr als einen Rechner hast. Sollte was danebengehen, dann stehst Du nicht in Unterhosen auf der Straße. Nachdem es bei mir in der letzten Woche dreimal ohne jedes Mucken geklappt hat, kann ich die Aktualisierung im laufenden Betrieb nur empfehlen. Die meiste Arbeit dabei ist, die konfigurierten Repositorys auf die neue Version umzustellen. Öffne Yast, dann »Software-Repositorys« und stell mit der »Bearbeiten«-Schaltfläche jedes einzelne von 12.3 auf 13.1 um. Hat dieses Mal bei allen bei mir aktiven problemlos geklappt. Yast merkt, wenn die geänderte Adresse nicht stimmt. Dann das betreffende Repository deaktivieren. Sollte ein grundlegendes nicht funktionieren, was gerade in den ersten Tagen nach der Veröffentlichung einer neuen Version durch die Serverlast mal vorkommen kann, dann ist es besser, einen Tag zu warten.
    Ansonsten, alles mit »OK« quittieren. Ich persönlich mache dann die Aktulisierung lieber mit zypper, (zypper refresh, zypper dup), aber das ist Geschmackssache. wichtig ist, bestehende Unverträglichkeiten sauber aufzulösen. »Problem ignorieren und ein inkonsistentes System riskieren« unbedingt vermeiden. Der Rest ist eine Sache der Netzwerkanbindung. Ich hatte jedesmal etwa 1,5GB an Datenmenge bei gut 2100 Paketen. Hinterher neustarten. Das Bootmenü wird scheinbar nicht mit aktualisiert, das ist aber ein Schönheitsfehler, der sich hinterher korrigieren lässt. Der Bootlader funktioniert trotzdem.
    Anpassen musste ich die Touchpad-Konfiguration. Ungefragt hat sich wieder das völlig unintuitive »Scrollen mit zwei Fingern« in den Vordergrund gedrängelt. Ändern auf rechten und unteren Rand, gut.


    Falk