Beiträge von Falk2

    Versuch doch einfach die Aktualisierung. Wenn sie schiefgeht, kannst Du immer noch neuinstallieren. Liegt das home-Verzeichnis auf einer separaten Partition, brauchst Du es nicht unbedingt zusätzlich zu sichern. Bleiben der oder die Benutzer bestehen, dann werden die persönlichen Einstellungen übernommen.
    Bei mir ist allerdings auch nicht viel mehr drin. Wenn Du echte Nutzdaten in diesem Verzeichnis hast, dann speichere sie nochmal extern. Beim Neuinstallieren einmal nicht aufgepasst und die Platte ist formatiert. Der Vorschlag, den der Partitioniere macht, berücksichtigt bereits vorhandene Home-Verzeichnisse übrigens nicht. Hier ist ein manueller Eingriff immer nötig. Das müsste der Punkt »eigene Partitionierung erstellen« sein. Wählst Du den aus, hast Du die Möglichkeit, das bisherige Partitionierungsschema zu übernehmen. Dann spurt das neue System sauber ein. Beim nächsten Mal weißt Du es dann.
    Dieser Punkt könnte besser gelöst sein. Andere Linuxe stellen sich allerdings noch dusslicher an. Fedora ist da ein gutes schlechtes Beispiel.


    Die propietären Treiber dürften vor allem Grafiktreiber sein. nvidia ist hier immer wieder ein Thema. Mehr kann ich dazu nicht sagen, ich mache um den Laden einen großen Bogen. Grafikkarten mit einem heulenden Lüfter braucht die Welt echt nicht.


    Falk

    Naja, manchmal klappt es und manchmal nicht. Ich habe einen Rechner mit Suse und Linux Mint, wo drei Mailkonten problemlos laufen, yahoo dagegen lädt jede Nachricht zweimal. Bei einem anderen Rechner mit Suse und Windows passiert(e) es bei gmx. Die Mailkontenkonfiguration ist praktisch identisch, mal abgesehen von der unterschiedlichen Partitionierung.


    Falk

    Ich vermeide den Konsolismus schon. Es gibt Sachen, die sind recht praktisch. Aktualisierung mit Zypper zum Bleistift. Dateien mit Konsolbefehlen zu manipuliern ist wegen der nicht vorhandenen Fehlbedienungssicherheit eine ziemlich heikle Sache. Ein Tippfehler, und rm löscht nicht eine Datei, sondern räumt die Festplatte ab.
    Und ja, ich habe kein Problem damit, die grafische root-Anmeldung zu nutzen, wenn es mal sein muss. Es ist auf diese Weise viel einfacher, die Paranoia aus der fstab zu entfernen, als das im reinen Textmodus zu erledigen. Der ist manchmal damit zu vergleichen, eine Herztransplantation mit verbundenen Augen und Fausthandschuhen vornehmen zu wollen.


    Stell Dir mal vor, Du musst heute mehrere Manipulationen mit Konsolbefehlen vornehmen. In zwei Jahren gibt es die übernächste Version. Weißt Du dann noch, was Du gemacht hast und kannst es nachvollziehen? Ich kann es nicht. Ich halte es auch für unsinnig, Anwendungen im Regelbetrieb durch Alt + F2 und eintippen des Programmnamens zu starten. Dafür nutze ich die altbekannten Symbole, die sich in Ordneransicht auf der grafischen Oberfläche platzieren, frei verschieben und am Raster ausrichten lassen. Ich bin mir sicher, dass ich damit nicht alleine bin. Programmstart auf der Konsole ist zur Fehlersuche sinnvoll. Dann gibt es Meldungen, die man sonst nicht zu sehen bekommt. Hin und wieder sogar über fehlende Pakete. Skype war mal ein Kandidat in dieser Richtung.


    Falk

    Klar, was sonst? Andere Hersteller haben sich an Eee-Rechnern nicht versucht.
    Ich gehe mal davon aus, dass der auch mit der nächsten Version klarkommen wird. So richtig massiv sind die Änderungen doch nicht.


    Falk

    Ich habe noch einen Eee-PC 900. Der läuft derzeit mit 12.3 und KDE. Das Hochlaufen dauert eine ganze Weile, aber dann kann man damit gut leben. Ich habe den Arbeitsspeicher mal auf 2G B erweitert. Genutzt werden davon nur 1,5GB. Swap ist auch nicht aktiviert, bei 3,6 und 7,5GB eingebautem Festkörperspeicher (und einer SD-Karte als Datenpartition) wäre dafür auch gar kein Platz. Ohne grafische Oberfläche ist keine Alternative. Ich kaufe es keinem ab, Filme im Quelltext gucken zu wollen. Über die kleineren Oberflächenalternativen könnte man echt nachdenken – falls es die Entwickler doch mal schaffen, die Desktopsymbole am Raster ausrichtbar zu machen. Solange das nicht vorgesehen ist, sind sie die Mühe nicht wert


    mampfi, probiere es doch einfach mal aus. Arm wirst Du dabei nicht, die Schlechtwetterzeit wird noch eine Weile anhalten.


    Falk

    Hast Du unendliche Geduld? Ich benutze Linux seit acht Jahren. Datenaustausch zwischen mehreren Rechnern über das lokale Netzwerk hinzubekommen habe ich aufgegeben. Mindestens ein Entwickler ist so vom Verfolgungswahn geprägt, dass er sich selber nicht über den Weg traut. Dagegen ankämpfen ist meiner Meinung nach vertane Lebenszeit. Ich habe mich einfach dran gewöhnt, das manuell bewegte USB-Netzwerk zu benutzen.
    IP-Adresse eingeben, darauf freigegebene Ordner im Dateimanager sehen und lesend wie schreibend drauf zugreifen zu können, das wird wohl nie mehr funktionieren. Seltsamerweise konnte Entwicklers Paranoia die geheimdienstlich verbeamteten Schnüffler nicht aussperren.


    Falk

    Du benutzt doch KDE. Eine der Stärken, die es bei Betriebssystemen aus Redmond eben nicht gibt, sind mehrere Oberflächen, auf die wahlweise umgeschaltet werden kann. Wenn es nur um Texteingaben geht, dann lass doch einfach auf einer der Oberflächen eine root-Konsole offen. Sie lässt sich immer wieder benutzen.
    KWallet ist allerdings so ziemlich das Erste, was ich bei einem frischen System deaktiviere. Dieses Kennworteintpperzwingungsprogramm ist überaus nervig.


    Glauben eigentlich einschlägige selbsternannte »Sicherheitsexperten« tatsächlich, dass es Nutzer gibt, die sich zehn und mehr »sichere Kennwörter« merken und sicher fehlerfrei eintippen können? Ich kann es nicht – und ich will es auch nicht können.


    Falk

    gstreamer ist vorhanden und phonon macht eigentlich nur an dem einen Rechner Probleme, an dem die Tonausgabe über USB-Kopfhörer läuft (weil es dort keine Geräte an den Analogausgängen hängen). Amarok startet entweder die Wiedergabe überhaupt nicht oder sie läuft nur scheinbar. Jedes andere Wiedergabeprogramm wie die M-Player-Abkömmlinge oder vlc hat kein Problem.
    Beim Stammrechner ist amarok rausgeworfen. In zehn Tagen gibt es den nächsten Versuch mit 13.1.


    Falk