update auf opensuse 13.1

Hinweis: In dem Thema update auf opensuse 13.1 gibt es 5 Antworten. Der letzte Beitrag () befindet sich ganz unten auf dieser Seite.
  • Ist es empfehlenswert demnächst beim Umstellen von Opensuse 12.3 auf 13.1 das System komplett neu zu installieren und dann das vorher gesicherte Home-Verzeichnis einzufügen? Wenn das geht, was würde dann dennoch fehlen?


    Oder welche "proprietären" (=?) Treiber müssten vorher gelöscht werden und wie könnte man schon vorher auf die 13.1 Repositories umstellen?

    Für den Inhalt des Beitrages 61131 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: wewa

  • Versuch doch einfach die Aktualisierung. Wenn sie schiefgeht, kannst Du immer noch neuinstallieren. Liegt das home-Verzeichnis auf einer separaten Partition, brauchst Du es nicht unbedingt zusätzlich zu sichern. Bleiben der oder die Benutzer bestehen, dann werden die persönlichen Einstellungen übernommen.
    Bei mir ist allerdings auch nicht viel mehr drin. Wenn Du echte Nutzdaten in diesem Verzeichnis hast, dann speichere sie nochmal extern. Beim Neuinstallieren einmal nicht aufgepasst und die Platte ist formatiert. Der Vorschlag, den der Partitioniere macht, berücksichtigt bereits vorhandene Home-Verzeichnisse übrigens nicht. Hier ist ein manueller Eingriff immer nötig. Das müsste der Punkt »eigene Partitionierung erstellen« sein. Wählst Du den aus, hast Du die Möglichkeit, das bisherige Partitionierungsschema zu übernehmen. Dann spurt das neue System sauber ein. Beim nächsten Mal weißt Du es dann.
    Dieser Punkt könnte besser gelöst sein. Andere Linuxe stellen sich allerdings noch dusslicher an. Fedora ist da ein gutes schlechtes Beispiel.


    Die propietären Treiber dürften vor allem Grafiktreiber sein. nvidia ist hier immer wieder ein Thema. Mehr kann ich dazu nicht sagen, ich mache um den Laden einen großen Bogen. Grafikkarten mit einem heulenden Lüfter braucht die Welt echt nicht.


    Falk

    Für den Inhalt des Beitrages 61135 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Falk2

  • Wie Falk schon sagte: Versuch erstmal das Update per Repo oder DVD mit dem Modus "Aktualisieren" und nicht "Neuinstallation".
    Bei mir ging über das Repo alles kaputt (lag vermutlich am proprietären Nvidia-Treiber? Ich hab keine Ahnung. Nach dem Neustart kam bei mir immer eine Kernel-Panic) aber das ist auch nicht weiter schlimm.


    Finde besser vorher raus welche Partition zu welchem Verzeichnis gehört.
    Dazu gib einfach


    Code
    cat /etc/fstab


    ein. Merke dir welches /dev/sdaX zum Root-Verzeichnis gehört (das wird als "/" eingebunden) und was die Home-Partition ist (das wird als "/home" eingebunden. Bei einer Neuinstallation musst du das dann wieder genau so einstellen. Wähle exakt den selben Benutzernamen und Passwort beim Anlegen eines neuen Nutzers und dann kannst du mit deinen bestehenden Daten einfach weiter arbeiten.


    Hat bei mir einwandfrei funktioniert.


    Nervig ist nur das Nachinstallieren der Pakete, aber das ist ja auf Bedarf mit 2 Eingaben schnell gemacht.


    Viel Erfolg.

    Für den Inhalt des Beitrages 61145 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: max3000

  • Nervig ist nur das Nachinstallieren der Pakete, aber das ist ja auf Bedarf mit 2 Eingaben schnell gemacht.



    Das wundervolle Yast bzw. dessen Softwareverwaltung bietet seit jeher die Möglichkeit, die eigene Paketliste zu exportieren.


    Nach einer Neuinstallation importiert man die Liste wieder und voila sind sämtliche Programme, Libs und Softwarepakete wieder da.


    Übrigens kann man bei einer Neuinstallation auch schon immer auswählen, die vorhandenen Partitionen so zu übernehmen wie sie sind.

    Für den Inhalt des Beitrages 61147 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: thomas23

  • Zitat

    Das wundervolle Yast bzw. dessen Softwareverwaltung bietet seit jeher die Möglichkeit, die eigene Paketliste zu exportieren.


    Nach einer Neuinstallation importiert man die Liste wieder und voila sind sämtliche Programme, Libs und Softwarepakete wieder da.


    Thomas,
    ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich denke das funktioniert
    nur bei einer Neuinstallation der gleichen Version.


    wewa,
    ich habe sonst in Yast die Repositories auf die neue Version umgestellt.
    Z.B http://ftp.gwdg.de/pub/linux/packman/suse/openSUSE_12.2/
    auf
    http://ftp.gwdg.de/pub/linux/packman/suse/openSUSE_12.3/
    dann von Dvd oder Usb-Stick gestartet und bei den Repositories die Umgestellten aktiviert.
    Das hat immer einwandfrei funktioniert. Ich hatte aber 2 Gb Updates.
    Bei 13.1 werde ich "versuchsweise" die Repositories nicht aktualisieren.
    Nach der Aktualisierung werde ich die benötigten Repositories einbinden,
    und mit der Lösung von Lush die benötigten Pakete nachinstallieren.
    Was mache ich mit einem frisch aufgesetztem openSUSE-System ?
    Ich denke das geht schneller und benötigt nicht so viel Datenverkehr.
    Hier siehst Du was ich mir Dank Lush gebaut habe.
    Meine Version von Lushs Befehl
    Das ist ein Weg, es gibt aber noch andere.

  • Thomas,
    ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich denke das funktioniert
    nur bei einer Neuinstallation der gleichen Version.



    Klar funktioniert das bzw. macht es nur Sinn bei einer Neuinstallation.


    Bei einem Distributionsupgrade von einer Version auf die andere hat man ja alle Programme installiert.


    Die Paketliste zu exportieren und nach Neuinstallation wieder zu importieren spart einem das setzen hunderter Häkchen bis man seine Programme wieder zusammen hat.

    Für den Inhalt des Beitrages 61179 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: thomas23