Hallo!
Gehen wir von einem Benutzer aus, der (so wie ich) beim Installieren von openSUSE 13.2 auf die Voreinstellungen vertraut hat. Das heißt, die Root-Partition benutzt btrfs. Dank Snapper und dank der btrfs-Metadaten kann sich die Root-Partition in der Default-Größe (20GB bei mir) schnell als zu klein erweisen, was der Benutzer mit "df" nicht erkennen kann und wodurch der Computer unbenutzbar werden kann.
Natürlich könnte man dieses Problem durch eine Neuinstallation mit ext4 für die Root-Partition oder auch mit einer Vergrößerung der Root-Partition lösen. Aber ich schlage vor, in diesem Thread Möglichkeiten zu behandeln, wie man *ohne* eine Neuinstallation mit der Situation klar kommt.
Man sollte sicherlich die Speicherung von Snapshots beschränken und man sollte für die zügige Löschung temporärer Dateien sorgen (Sehe ich das richtig, dass Yasts "/etc/sysconfig-Editor" dies nicht mehr anbietet?). Für die folgenden weiteren Ideen fehlt mir die Erfahrung, vielleicht kann da jemand weiterhelfen?
1. Ist es sinnvoll, einen Cron-Job zu erzeugen, der regelmäßig das btrfs balanciert und/oder defragmentiert? Wenn ja, wie würde man so etwas machen?
2. Ist es sinnvoll, die Root-Partition zu komprimieren? Hat jemand Erfahrung, was die Folgen sind? Wird der Computer dadurch spürbar langsamer?
Falls es sinnvoll ist: lzo oder zlib? Und geht das mit folgenden zwei Schritten, oder ist noch mehr/anderes nötig?
2a) /etc/fstab edieren und dort
ersetzen durch
(Folge: Neue Dateien werden komprimiert) Müsste man das zusätzlich auch für subvolumes machen?
2b) Alte Dateien komprimieren mit
Was könnte man noch tun, um mit dem knappen Platz dauerhaft auszukommen?
Viele Grüße,
Simon