Installationsreihenfolge openSUSE - Windows oder umgekehrt

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  • Guten Abend zusammen,


    neben meinem Laptop mit openSUSE 13.1 verwende ich auf meinem Desktop PC Kubuntu 14.04 und Windows8. Da ich aber mit Kubuntu eine ungewöhnlich hohe RAM Auslastung durch den Xorg Server feststelle, wo bei mir die verehrten Kollegen von ubuntuusers.de auch nicht weiterhelfen konnten, möchte ich auf diesem System wieder zu openSUSE migrieren und plane - falls die Leap 42.1 praxistauglich ist - diese Version bald mal zu installieren. Falls Leap 42.1 nichts taugt, könnte es auch Debian mit KDE werden, da ich ein stabiles langlebiges System haben und auf Distrohopping und Kinderkrankheiten verzichten möchte. openSUSE 12.3 und 13.1 haben sich aus meiner Erfahrung dabei wunderbar bewährt und daher hoffe ich, dass Leap daran anschließt.


    Da ich nicht ganz auf Windows verzichten möchte, aber Windows8 nicht weiterhin verwenden will, soll Windows 7 wieder mit dabei. Im Moment sind die Platten in dem Rechner folgendermaßen partitioniert:



    Die Partitionierung möchte ich auch so beibehalten. Ich bin mir nicht mehr ganz sicher in welcher Reihenfolge ich damals die Betriebssysteme installiert habe. Lange Rede, kurze Frage: In welcher Reihenfolge gehe ich am besten vor?


    1) Beide Systempartitionen formatieren
    2) openSUSE auf dev/sda2 installieren
    3) Windows 7 auf dev/sda1 installieren


    Wird Windows in dieser Reihenfolge dann vom Bootloader erkannt oder empfiehlt ihr was anderes? Soll man sonst noch was beachten?


    Es dankt herzlich,


    Eurer Phil


    ---**** COMMODORE 64 BASIC V2 ****
    64K RAM SYSTEM 38911 BASIC BYTES FREE
    READY.
    LOAD"openSUSE",8,1


    SEARCHING FOR openSUSE
    LOADING
    READY.
    ■

    Für den Inhalt des Beitrages 86518 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Phil - Latio

  • Ich würde zuerst Win7 installieren. Wenn Du es andersrum machst, wird Windows den Bootloadeer durch seinen eigenen ersetzen, und da hat Linux keinen Platz. Ob aber Windows die Linux-Patitionen in Ruhe lässt. weiß ich nicht. Du sollstest ein aktuelles Backup zur Hand haben...

  • Im Prinzip findest du hier im Forum zwecks Dual-Installation genügend Lesestoff.
    Um das etwas abzukürzen.
    Eine Installation von Windows als erstes ist zu empfehlen.
    Also, zuerst Windows installieren mit allen Updates und danach erst Linux. Andersherum sind Probleme vorprogrammiert.

  • Wie schon erwähnt wurde zuerst Windoof installieren und du solltest als Bootloader Grub2 verwenden, da der Grub Legacy Probleme mit mehreren Linuxsystemen haben soll. Mit dem Grub2 habe ich mit mehreren Linuxsystemen kein Problem.

    Gruß
    Alf

    Für den Inhalt des Beitrages 86522 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Alf1967

  • Grub Legacy? Der ist eigentlich in keiner openSUSE-Installation ab 13.1 mehr drin. Wenn du den haben willst mußt du die Installation explizit ändern.
    Ist jetzt alles Grub2.

  • Wäre evtl. ein Win in einer virtuellen Umgebung (virtualbox) nicht eine Option?


    Hier z. B. läuft Win 7, 8 und 10 virtuell und wenn es sein muss auch gleichzeitig. Und wenn ein Win abnippelt, ist es aus einem backup in 3 Minuten wieder hergestellt.

    Für den Inhalt des Beitrages 86528 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: muck

  • Hallo,
    du hast nicht geschrieben, was du mit dem Windows machen willst. Ich hatte früher auch beide Systeme parallel, heute habe ich Windows nur noch in einer Virtualbox. Neben leichten Performance-Einbußen hat das viele viele Vorteile. Mein Windows hat z.B. kein Netz :) oder ich kann Sicherungspunkte setzen und das ganze System recht leicht sichern und klonen.
    LG Rüdiger

  • Nachtrag:
    Wenn Stabilität und Robustheit auf deiner Prioritäten-Liste ganz oben stehen, würde ich mir Debian und CentOS mal genauer ansehen. Da gibt es zwar kein Yast, aber man kommt damit klar. Fremdhersteller "supporten" diese auch besser als OpenSuse. Ein Beispiel: das Paket von VirtualBox. Laden, installieren und fertig. Unter OpenSuse ist das ein mittlerer Krampf.

  • Unter OpenSuse ist das ein mittlerer Krampf.


    Für Oracle:
    Repo einbinden, installieren, fertig.
    Hat sogar gegenüber Deiner Vorgehensweise den Vorteil des Updates........


    Ist das ein Krampf?


    Oder sogar direkt aus dem OSS installieren.

    Für den Inhalt des Beitrages 86531 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland