42.1 System friert ein

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  • Hallo,
    ich folge dem Rat und schildere den Fehler im neuen Thread.
    Das System friert oft schon nach wenigen Mausklicks ein.
    Manchmal läßt sich die Maus noch bewegen, aber es gibt keine
    Reaktion, manchmal wird der Bildschirm schwarz. Die Tastatur
    ist tot. Es hilft nur noch der Restartknopf. Der Effekt beschränkt
    sich nicht auf bestimmte Anwendungen. Er trat auf in yast, Dolphin,
    Chrome, oder wenn man nur einfach die Maus über den Bildschirm
    bewegt. Ich habe leider keine Ahnung, wie man der Sache auf die
    Spur kommen kann. Bei einem Absturz helfen ja auch diverse Protokolle
    nicht weiter. Hat jemand einen Rat?
    Gruß w.w.

  • Wie bereits an anderer Stelle geraten lass mal in der Konsole ksysquard oder top mitlaufen. Evtl. läßt sich da etwas erkennen. Bei dem von dir beschriebenem Fehler kann es sich so ziemlich um alles handeln.

  • Und einmal eine längere Zeitspanne warten, ob es dann wieder geht.


    Auch einmal schauen, ob es Schreibzugriffe auf Festplatte gibt (Lampe).

    Für den Inhalt des Beitrages 87492 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • danke für die Antworten, aber ich verstehe leider den Sinn nicht.
    Ich kann zur aktuellen Laufzeit mit ksysguard oder top die Aktivitäten
    der Prozesse verfolgen. Das sieht für mich ganz normal aus. Nach dem
    Absturz ist der Bildschirm schwarz. Selbst wenn ich top in einer Konsole
    laufen lasse, nutzt das nichts weil die Tastatur tot ist.
    Auf die Festplattenaktivitäten werde ich achten, wenn damit das Flackern
    der Anzeigelampe gemeint ist.
    Wie zeitnah arbeitet journalctl? Könnte das in in Kombination mit tail und
    Umlenkung in eine Datei etwas bringen?
    Gruß w.w.

  • Wie zeitnah arbeitet journalctl? Könnte das in in Kombination mit tail und
    Umlenkung in eine Datei etwas bringen?


    Ich weiß, da du das jetzt nicht mehr brauchst, trotzdem:


    journalctl sollte sehr zeitnah arbeiten. Eine Umleitung in eine Datei sollte immer funktionieren, außer es gibt Festplatten oder Kontroller Probleme.


    tail benötigst du da nicht, als root einfach

    Code
    journalctl -f

    aufrufen, du brauchst sowieso -f damit die Anzeige aktualisiert wird.


    Oder, wenn es gleich als Datei für den User les- und löschbar sein soll: als User

    Code
    sudo journalctl -a | tee LOGDATEI


    Damit bekommst du einmal die Ausgabe auf den Schirm und gleichzeitig noch die Datei LOGDATEI ins aktuelle Verzeichnis (du kannst natürlich noch ein Zielverzeichnis vor LOGDATEI eingeben).


    flo

    Für den Inhalt des Beitrages 87796 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: grossing

  • Hallo,
    danke für den Hinweis, ich werde mir das für kommende Fehler
    merken, und überhaupt journalctl etwas genauer anschauen, auch
    wenn es einen mit seiner Funktionsfülle erstmal erschlägt.
    Gruß w.w.

  • Tröste Dich, unter 13.2 friert bei mir der Bildschirm auch regelmäßig ein. Zwar lässt die Maus sich bewegen, aber ansonsten passiert nichts mehr auf dem System. Ist irgendeine Instabilität in kf5 und der plasmashell, die bei anderen Usern offensichtlich bereits im Juli 2014 aufgetreten ist. Seither existiert ein Bug-report bei Kde.org, leider hat man bisher das Problem nicht lösen können.


    Kofler rügt in einem Beitrag zu Leap 42.1 unter Verwendung von KDE die Instabilitäten von KDE und resümiert, dass sich bei Plasma 5 KDE dieselben krassen Fehler erlaubt wie beim Start von KDE 4. Dem ist nichts hinzuzufügen.


    Nach dem aktuellen Update auf die neueste Version von kf5 funktionieren die nvidia-Treiber nicht mehr. Plasmashell stürzt mit einem Wust von Fehlermeldungen ab. Das geschieht sogar, wenn man im sicheren Modus startet, in dem die Nvidia-Treiber ohnehin nicht angesprochen werden. Kurios! Unter KDE ist alles Mal wieder ziemlich unfertig.

    Für den Inhalt des Beitrages 87808 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: matbhm

  • Ich möchte meinen vorher genannten

    Code
    sudo journalctl -a | tee LOGDATEI

    noch ein bissl näher erklären:


    wenn so wie oben eingegeben wird journalctl mit root-Rechten ausgeführt[1], tee mit User- Rechten. Darum ist die Datei nachher auch mit dem Eigentümer $USER und der Standard-Gruppe des Users auf der Platte[2].



    tee bekommt die Ausgabe von journalctl -f als Eingabe, gibt dies einmal als Ausgabe aus und schreibt dies gleichzeitig in eine Datei, im Gegensatz zur Umleitung z.B. >, die würde *nur* in die Datei schreiben.
    Klar man könnte auch

    Code
    sudo journalctl -f > LOGFILE | tail -f LOGFILE

    nehmen, aber da gefällt mir tee besser ;)


    [1] steht aber als User in der Ausgabe von ps
    [2] so man im angegebenen Verzeichnis Schreibrechte hat...


    Solche Spielereien funktionieren nur mit sudo (das auch seine Berechtigung hat).


    flo

    Für den Inhalt des Beitrages 87813 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: grossing