Ungültige magische Zahl im Superblock

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Hinweis: In dem Thema Ungültige magische Zahl im Superblock gibt es 2 Antworten. Der letzte Beitrag () befindet sich ganz unten auf dieser Seite.
  • Ungültige magische Zahl im Superblock

    Hallo zusammen,
    mein bestehendes System Opensuse Leap 42.2 hat Ende Dezember plötzlich ein Problem bekommen, hochzufahren. Das Betriebssystem lädt zwar, zunächst, dann landet man aber im Emergency mode:

    Quellcode

    1. Welcome to emergency mode. After logging in, type "journalctl -xb" to view
    2. system logs, "systemctl reboot" to reboot, "systemctl default" or ^D to
    3. try again to boot into default mode


    Aus dem Journal gibt es Fehlermeldungen zur Platte mit den Home-Ordnern (dev/sdb).

    Quellcode

    1. [sdb] No caching mode page found
    2. [sdb] Assuming drive cache write through

    Die automatische Ausführung von fsck schlägt fehl, und man wird aufgefordert, diesen Befehl nochmal "manuell" auszuführen.

    Platte also mal extern an ein anderes System angeschlossen. Ergebnis: Voller Zugriff auf die Dateien ist möglich.

    Die Ausführung von

    Quellcode

    1. sudo fsck -y /dev/sdb
    ergibt folgend Ausgabe:

    Quellcode

    1. fsck von util-linux 2.31.1
    2. e2fsck 1.44.1 (24-Mar-2018)
    3. ext2fs_open2: Ungültige magische Zahl im Superblock
    4. fsck.ext2: Superblock ungültig, Datensicherungs-Blöcke werden versucht ...
    5. fsck.ext2: Ungültige magische Zahl im Superblock beim Versuch, /dev/sdb zu öffnen
    6. Der Superblock ist unlesbar bzw. beschreibt kein gültiges ext2/ext3/ext4-
    7. Dateisystem. Wenn das Gerät gültig ist und ein ext2/ext3/ext4-
    8. Dateisystem (kein swap oder ufs usw.) enthält, dann ist der Superblock
    9. beschädigt, und Sie könnten versuchen, e2fsck mit einem anderen Superblock
    10. zu starten:
    11. e2fsck -b 8193 <Gerät>
    12. oder
    13. e2fsck -b 32768 <Gerät>
    14. In /dev/sdb wurde eine dos-Partitionstabelle gefunden
    Alles anzeigen
    Der versuchte Start mit einem anderen "Superblock" hat dann aber nicht funktioniert.

    Ich tendieren jetzt gerade dazu, eine identische Festplatte zu kaufen, die Daten zu klonen, und die neue Festplatte dann mit geänderter fstab (auf der System-Platte) wieder einzubauen. Aber richtig "kaputt" scheint die Platte ja irgendwie nicht zu sein.


    Bin ja schon ein paar Jahre mit Linux unterwegs, aber mit dieser Art von "Magie" hatte ich noch nicht zu tun.
    Kann sich da jemand einen Reim drauf machen?

    Grüße von
    Haintz


    -------------------------------
    Opensuse Leap 42.2
    SSD-Festplatte mit System
    SATA-Festplatte mit Home-Ordnern

    Für den Inhalt des Beitrages 129467 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Haintz

  • Off Topic
    Vielleicht wäre jetzt ein günstiger Zeitpunt, auf openSUSE Leap 15 umzusteigen.
    Der Support für dein openSUSE Leap 42.2 endete bereits im Januar 2018.

    Gruß zurück
    Zitat Albert Einstein:
    "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit,
    aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."

    Für den Inhalt des Beitrages 129468 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: sterun

  • Moin zusammen,

    Haintz was sagt dmesg bezüglich der Platte/Partition?

    BTW. der emergency mode kommt immer dann, wenn eine Partition nicht mountbar ist.
    Wenn die Partition nicht lebenskritisch für das OS ist, könntest Du versuchen, sie in der fstab auszukommentieren (so dass sie nicht gemounted wird) und dann das System neu starten.

    Dann aus dem gestarteten System per Hand den Mount probieren (mount /dev/sdXXX /mnt z.B.) und die Fehlermeldung direkt abgreifen, die da kommt - wenn eine kommt. Die ist meist aussagekräftiger.

    Wenn das Ding doch fehlerfrei nach /mnt mounten sollte, bitte in der fstab einmal schauen, wie die Partition gemounted wird und wenn nicht dort einmal die entsprechende Geräte ID verwenden anstatt /dev/sdXXX.
    Ausserdem schauen ob da als Option sowas wie

    Quellcode

    1. ext4 defaults 1 2
    oder

    Quellcode

    1. ext4 acl,user_xattr 1 2
    e.g. steht.



    Oftmals sind auch fehlerhaft eingetragene Mountoptionen Schuld an der Misere.

    Danach nochmal rebooten mit einkommentierter Partition in der fstab und schauen ob das OS dann kommt.


    Der 'magische' Fehler ist leider echt einer, da er 1001 Ursachen haben kann.
    Viele Grüße,
    T.

    Für den Inhalt des Beitrages 129477 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Tamerlain