Über Sinn oder Unsinn einer Desktop Firewall

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  • D.h. eine Firewall wäre auf jeden Fall sinnvoll bei einem PC, der als Router fungiert

    In so einem Fall wäre die schon sinnvoll. Bei einem echten Router halte ich sie für überflüssig, sofern man sich um sein System kümmert, wie schon in meinen letzten Posts angeführt. Ich kenne aber so keinen PC, der als Router fungiert, das ist wohl inzwischen unüblich. Bei einem DSL Modem macht eine Firewall schon deutlich mehr Sinn. Zonealarm kenne ich auch gut, das Programm war recht akzeptabel. Zu dieser Zeit gab es im Linux auch noch keine Firewall. Die gibt es erst seit ein paar Jahren in der jetzigen Form. Bei Linux sind in der Regel schon von Haus aus, auch ohne installierte Firewall, alle Ports geschlossen.

  • Zitat

    Zonealarm kenne ich auch gut, das Programm war recht akzeptabel. Zu dieser Zeit gab es im Linux auch noch keine Firewall. Die gibt es erst seit ein paar Jahren in der jetzigen Form


    Eine sogenannte Firewall gab es auch schon, und zum konfigurieren:

    iptables – Wikipedia

    Für den Inhalt des Beitrages 298273 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • Also..... Ohne hier alles gelesen zu haben:


    Eine Firewall soll nicht verhindern, daß vorhandene Schädlinge nach draussen telefonieren sondern sie soll in erster Linie Ports abdichten - gerade auch eingehend und nicht nur ausgehend. Eine Desktop-Firewall ist auch Logtechnisch besser auslesbar als die auf dem Router (meistens).


    Und man sollte sich auch nicht, nur weil man Linux dreht, in falscher Sicherheit wiegen.


    Natürlich ist und bleibt die beste Security Brain V 2.0 - aber trotzdem. Firewall, Antivirus und weitere Systemabhärtungsspielchen (wie sichere Berechtigungen oder Toolz ala AppArmor) haben auch unter Linux durchaus ihre Existenzberechtigung.

    LG

    DarkTrinity :)

    Für den Inhalt des Beitrages 298275 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: DarkTrinity

  • Sauerland

    Ja doch, aber nicht in der heutigen Form. Im System waren iptables schon immer. Das war aber anfänglich nur was für Nerds. Heute kann da jeder drin rumpfuschen. Wie oft hatten wir das schon, das weißt du selber.


    DarkTrinity

    Volle Zustimmung, jedoch einiges, wie z.B. Antivirus oder Firewall, nur unter bestimmten Bedingungen. Das von dir angesprochene ist kompatibel mit meinen Ausführungen. Unterm Strich sind wir wieder bei der Absicherung des Computers durch Einsatz des normalen Verstandes. Aktuell halten der Software etc. gehören dazu. Mit AppArmor hingegen dürften sich nur die wenigsten so richtig auskennen.

  • Warum heutige Form????


    Nur weil du klicken kannst??????


    Mit iptables konnte man schon immer die Regeln des kernels bearbeiten.


    Ob für Nerds oder nicht, man muss sich einarbeiten.

    Das gilt übrigens auch heute noch mit firewalld und deren GUIs.

    Ohne Wissen geht da nichts.


    Übrigens gab es auch immer schon die SuSEfirewall zum konfigurieren von iptables.

    Für den Inhalt des Beitrages 298278 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • Mit iptables konnte man schon immer die Regeln des kernels bearbeiten.

    Ja, wenn man es konnte --- ˝ł

    Ohne Wissen geht da nichts.

    Sagte ich auch schon ... æđ

  • Und trotzdem sollte man die Firewall aktiv lassen, selbst Ubuntu ist schon vor Jahren wieder auf diesen Zug aufgesprungen.........

    Für den Inhalt des Beitrages 298282 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • Kann man, aber können wir uns darauf einigen, das ich persönlich es unter bestimmten Voraussetzungen für unnötig halte? Auch bei MXLinux, also Debian, ist die Firewall standardmäßig deaktiviert. Ebenso wie bei Linux Mint. Man muss sie explizit aktivieren. Doch das nur so am Rande.