Das installieren eines Druckertreibers unter opensuse ist nach wie vor ein Abenteuer. Linux Mint beispielsweise startet man und der Drucker wird automatisch erkannt, da muss ich nichts, aber auch gar nichts installieren oder einstellen oder sonstwas tun. Das geht einfach, und das sofort. Eine Geschichte, die opensuse bis heute nicht hinbekommen hat und auch nicht mehr hinbekommen wird. Und erzähle mir keiner irgendwelchen Quark von proprietären Treibern, die nicht installiert werden dürfen. Ebenso das ständige Gezerre mit dem nvidia-Grafiktreiber, der in schöner Regelmäßigkeit das System mit einem schwarzen Bildschirm beglückt. Meine Meinung ist auch, dass das Ende für opensuse als desktopversion für otto normaluser eingeläutet ist.
Leap 15.5 - Katastrophe - es wird immer schlimmer
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Leap 15.5 - Katastrophe
Kann ich nicht bestätigen, ganz im Gegenteil. Das Upgrade von Leap 15.4 auf 15.5 war vollkommen unproblematisch. Zuerst auf meinem Windows Arbeitsplatzrechner in VirtualBox, dann auf meinem privaten Desktop Rechner. Bis auf die Tatsache, dass die Installationsroutine wieder versucht, die vorhandenen Repositories zu erntfernen, gab es diesmal absolut nichts zu bemängeln.
Ein großer Wermutstropfen ist allerdings die Ankündigung von ALP, das wäre für mich dann das Ende einer mittlerweile 16 Jahre dauernden Freundschaft.
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Das Upgrade von Leap 15.4 auf 15.5 war vollkommen unproblematisch.
Es gibt einen Unterschied zwischen einem Upgrade in einem laufenden System und einer kompletten Neuinstallation. Also bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
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Was ist denn jetzt das Fazit? Leap installieren oder lieber zu Tumbleweed wechseln ???
Ich bin eigentlich mit meinem "Mix" aus Debian (aktuell läuft Bookworm) und Tumbleweed ganz zufrieden - zu Debian muss man nicht viel sagen, das ist quasi "unkaputtbar" und von Tumbleweed bin ich, gerade wegen dem Rolling-Prinzip, völlig angetan, hab nicht erwartet, dass ein "Rolling" mit so wenig Arbeit so zuverläßig laufen kann.
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Ich habe im Laufe von 16 Jahren schon viele Rechner mit openSUSE komplett neu aufgesetzt, und in der Regel war es ziemlich unproblematisch. Auch die Installation eines proprietären nvidia Grafik-Treibers oder eines Cannon Drucker-Treibers funktionieren gut, obwohl beide Firmen nicht gerade für ihre Linux-Freundlichkeit bekannt sind. Ich habe nur zum Ausdruck gebracht, dass ich das Wort "Katastrophe" nicht für angebracht halte, oder präziser formuliert, dass ich ihre Einschätzung nicht teile.
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Ich bin eigentlich mit meinem "Mix" aus Debian (aktuell läuft Bookworm) und Tumbleweed ganz zufrieden
Bei mir läuft Tumbleweed, Debian Bookworm, Linux Mint und Leap 15.5, wobei letzteres nur interessehalber installiert wurde. Aber das wird auch noch ersetzt durch ... weiß ich noch nicht genau. Was kann man sich noch so anschauen? Wer hat Vorschläge? MX hatte ich schon, sagt mir nicht zu ...
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Was kann man sich noch so anschauen? Wer hat Vorschläge?
Naja, da wäre noch Arch, bzw., Arch-basierend → Garuda, Manjaro - da gibt es einiges, oder halt Arch selber.
Kommt halt auch immer drauf an, was du machen möchtest und wo es eingesetzt werden soll → hier im Büro läuft Debian im gewerblichen Einsatz, da würde ich auch nie was anderes drauf machen.
Privat ist zwar auch Debian als "Notfall-System installiert und eingerichtet - eingesetzt werden aber hauptsächlich Tumbleweed und irgend was immer mal wieder wechselndes.
Nebenbei, im Hardware-Bereich kommt bei mir ausschließlich "Intel" zum Einsatz, die Grafik-Chips reichen mir völlig aus und Intel macht einfach am wenigsten Stress.

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Probier doch mal ein Arch-Linux. EOS oder gleich Arch, beide "rolling".
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Kommt halt auch immer drauf an, was du machen möchtest
Die Ansprüche sind jetzt nicht so hoch ... Internet, Mail, Bildbearbeitung, Webdesign ... keine VM, keine Server-Geschichten oder ähnliches ... halt ganz normale Sachen ...
Ich sehe mich so mehr als Desk-Modder ... das ganze schwarze und dunkle im normalen Linux macht mich krank ...
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Ich sehe mich so mehr als Desk-Modder ... das ganze schwarze und dunkle im normalen Linux macht mich krank ...
Ich hatte mir im Frühjahr mal ein paar Wochen lang Manjaro angeschaut - also zumindest die Plasma-Version lässt sich via Discover ganz gut administrieren - fast schon wie ein Mint oder Ubuntu.
Ich persönlich bevorzuge allerdings die Administration via Konsole - die ~/.bash.history speichere ich immer gerne und im Laufe der Jahre hat sich da ein Installationsscript ergeben, was die Einrichtung eines neuen Systemes relativ einfach macht - und ob ich da jetzt apt install PAKET PAKET PAKET oder ein zypper in PAKET PAKET PAKET oder auch ein pacman -S PAKET PAKET PAKET mache, spielt letztendlich keine Rolle → so einfach bekommst du das grafisch meines Wissens nicht gelöst.
