Hallo,
auf einem Laptop, welcher mit Windows 10 ausgeliefert wurde, möchte ich eine alte Opensuse 15.5 Installation durch ein frisches Opensuse 15.6 ersetzen.
Die 15.5 wurde im Legacy Mode durchgeführt. (ohne secure boot)
Um Windows booten zu können wird dann im UEFI secure boot wieder aktiviert.
Es sind zwei SSDs verbaut, wobei 'sda' die Benutzerdaten und 'sdb' das System enthält.
Partitionen auf sdb:
sdb1 EFI-System Partition 100MB
sdb2 Microsoft reservierte Partition 16MB
sdb3 NTFS Partition Windows System 88.13 GiB
sdb4 NTFS Recovery 1 GiB
sdb5 Ext4 Linux System 30 GiB
Da der Installer immer eine fehlende Bios-boot Partition bemängelt, habe ich zusätzlich angelegt:
sdb6 Fat 1 MB
und diese im Partionierer als 'grub-boot' markiert.
Meinen Recherchen nach dient diese als zusätzlicher Platz, um den Bootloader aufnehmen zu können, wobei 1MB aureichen sollte.
Ich wähle dann 'mit vorhandenen Partitionen fortfahren' aus und konfiguriere wie folgt:
sdb5 wird mit ext4 formatiert und unter / eingehängt
2 Partionen von sda werden unter /home und als swap eingehängt
Nun ging ich davon aus das die Bios-boot Partition nur als solche markiert vorhanden sein muß, da es keinen sinnvollen Mount Punkt hierfür gibt.
Der Installer mokiert sich aber weiterhin über die fehlende Bios-boot Partition.
In der Vergangenheit habe ich diese Meldung wohl schon einmal in den Wind geschlagen, was ich diesmal aber nicht tun möchte.
Was wäre denn die richtige Vorgehensweise um das Problem zu lösen?
Gruß
Frank