Fedora 42 und der Unterschied zu openSUSE

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  • ....Debian nutze ich seit vielen Jahren als Haupt-Distri und bin zufrieden....

    Leider bei meiner Hauptanwendung auch in den Backports mit großen Abstand nicht vorne :)

    Für den Inhalt des Beitrages 319783 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: sky63

  • Gegen meine Versionidis hab ich Tumbleweed, mobil und unterwegs kommt Fedora mit Plasma-mobil (was übrigens bzgl. Aktualität durchaus mit TW mithalten kann) zum Einsatz und im Büro werkelt ein Debian stable, das muss einfach nur funktionieren und genau das macht Debian stressfrei und geschmeidig. ;)

    Für den Inhalt des Beitrages 319790 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Feli

  • Gegen meine Versionidis

    Ja, ich glaube, ich bin jetzt auch damit durch. Als Hauptsystem Debian 13, als Nebensysteme Tumbleweed und Linux Mint. Fedora 42 ist aber ein starker Gegner für Debian, es könnte Debian auf Platz zwei verweisen und Tw auf Platz drei. Die Zeit wird es zeigen. Auf dem Laptop hat sich jetzt Linux Mint eingenistet und ich denke, dass das jetzt so bleiben wird. MX habe ich wieder liquidiert und Leap 16 bleibt so zum gucken, was da so passiert. Der Rest ist unter "ferner liefen" ...

  • Meine 5 Cent:

    Vor ca. 1-2 Jahren habe ich mal immutable Distros gesucht (letzlich bin ich bei Microos Kalpa gelandet, für ca. 1 Jahr ;) ).

    Getestet hatte ich auch Fedora Kinoite:

    Neustart nach Installation und Software-Aktualisierung, Grub erscheint für 1 Sec. und startet. Die Änderung dieses "Grub-Timeout" war eine elende Frickelei, nicht zu vergleichen mit Leap/TW. Hier macht das sehr einfach der Yast-Bootloader.

    Gruß Jürgen

    Für den Inhalt des Beitrages 319795 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: JSC

  • Hier macht das sehr einfach der Yast-Bootloader.

    Noch, mein Lieber, noch. Du weißt aber schon, das Yast nicht mehr weiterentwickelt wird?! Demzufolge ist das

    nicht zu vergleichen mit Leap/TW

    demnächst Geschichte. Schau mal in Myrlyn, was du da so alles findest ... und vergleiche das mit Yast. ł¬

  • Schau mal in Myrlyn, was du da so alles findest ... und vergleiche das mit Yast. ł¬

    Genau, bis Myrlyn + Cockpit das abbilden können, was Yast kann ist es noch ein langer Weg.

    Gruß Jürgen

    Für den Inhalt des Beitrages 319797 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: JSC

  • Ehrlich gesagt habe ich mich damit noch nicht weiter befasst, aber ich habe keinen Schimmer, was Cockpit sein soll. Einer schnellen Recherche nach soll das was mit Servern zu tun haben ... für mich also uninteressant.

  • Für mich sieht Cockpit so aus, als ob du von außen per Webserver an Systemkonfigurationen graphisch im Browser rumschrauben kannst. Versteh ich ehrlich gesagt nicht, weil nichts ist schneller als SSH und Text rein hacken, wenn man weiß, was man zu tun hat. Und Myrlyn ist mir zu unpraktisch. Entweder komplett dumbed down in GnomeSoftware/Discover oder unkaputtbar im Terminal. So ein umständliches Zwischending brauch ich nicht. Myrlyn bedeuted mehr Klicks und mehr Zeitaufwand, was in den beiden anderen Tools einfach schneller und einfacher geht, deswegen "?".

    PRAISE THE OMNISSIAH

    Für den Inhalt des Beitrages 319799 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Scytale

  • Also ich hätte gern sowas wie Snapshots mit GRUB oder verschiedene rpmostrees PLUS Waydroid in offiziellen Repos. Soweit ich weiss, bietet das normale Fedora standardmäßig keine Snapshots. Ich möchte aber auch nicht ewig manuelle Tutorials durcharbeiten, die dann obendrein noch an irgendeiner Stelle veraltet sind.


    Im Moment denke ich über Debian nach, und zwar installiert in der SpiralLinux-Variante, mit Gnome, wahrscheinlich auf Testing umgestellt.


    https://spirallinux.github.io/

    In SpiralLinux hat sich bei mir das Problem entwickelt, dass es sich irgendwie frühzeitig auf die Debian 13-Basis geupdatet hat und dann der Bootprozess beim Versuch, den gdm Display Manager zu starten, hängen geblieben ist. Ich muss aber auch sagen, dass ich das anklickbare Quellen-Konzept von Spirallinux mit Debian Testing, Fasttrack staging, Backports, ... sehr verwirrend finde und vielleicht der Fehler auch hier zu suchen ist (wobei das Projekt ja mit einer einfachen Bedienbarkeit wirbt...).


    Fedora Silverblue hatte sich ja bei mir selbst zerlegt, sodass es sich nicht auf die 42 updaten lässt. Hier hatte ich damals bei der Installation ja die Hoffnung, dass das nicht passieren würde. Zudem finde ich es durch die OSTree-Basis extrem nervig, zu warten... Änderungen am Basissystem zu konfigurieren dauert durch das ganze Ein- und Auschecken extrem lang. Man wartet beim Warten, gewissermaßen...


    Garuda habe ich gar nicht mehr getestet. Ein Arch-Derivat, zwar mit Snapper, aber mit Warnung, es parallel zu Windows zu installieren. Das hat mich dann doch abgeschreckt. Ich habe dann schon die nächste Bastelei befürchtet.


    Ich habe jetzt Tumbleweed auf das Gerät installiert. Der Weg, Waydroid über das Community-Repo unter Zuhilfenahme des auf der Projektseite verlinkte Tutorial zu installieren, funktioniert übrigens offenbar nicht mehr seit der Umstellung auf SELinux. Ich habe beschlossen, erstmal darauf zu verzichten. Unter Silverblue war Waydroid bereits eher selten im Einsatz, hinkte dadurch bei Updates hinterher. Und gerade die Gnome-Softwaresammlung, aber auch Firefox oder Kodi unterstützen auch so schon recht gut Touch unter nativem Linux. Zudem hat Tumbleweed den Digitizer viel besser erkannt. Es warnt zwar, dass eine ID nicht passt - aber der Treiber läuft besser als unter Spiral und Silverblue. Es wird erstmals unter Linux sogar der China-Stift als solcher erkannt.


    Das ist es, was mich aktuell bei OpenSuse hält. Nach meinen Erfahrungen eine sehr gute Hardwarerkennung und wenig unvorhersehbares Nerv-Verhalten, generell eine stabile Basis die in den allermeisten Fällen wie geplant reagiert. Bei Experimenten mit anderen Distributionen hatte ich bis vor kurzem zum Teil noch Probleme wie booten in einen schwarzen Bildschirm. Und auch mein Spiral-Erlebnis hat mich wieder mental zurückgebracht in eine mindestens 10 Jahre dauernde Findungsphase, in der ich immer wieder versucht habe, auf Linux zu wechseln. Und in der dann immer irgendwie zuviel nicht geklappt hat--und ich am Ende nach mehreren vergeblichen Reparaturversuchen zu Windows zurück gekehrt war.

    Opensuse ist bei mir bisher immer durchgestartet, und wenn ich das System dann (regelmäßig selbst) kaputtgefrickelt hatte, war der in GRUB integrierte Snapper zu Stelle.


    Ich hoffe, dass diese Qualität auch in Zukunft bei OpenSuse erhalten bleibt.

    Für den Inhalt des Beitrages 320036 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Spaceloop