Umzug des ganzen Systems auf eine größere Festplatte

Hinweis: In dem Thema Umzug des ganzen Systems auf eine größere Festplatte gibt es 18 Antworten auf 2 Seiten. Der letzte Beitrag () befindet sich auf der letzten Seite.
  • Hallo, benutze Tumbleweed auf einer 512 GB nvme M2 SSD. Da ich einige Distributionen unter Oracle Virtual Box teste, habe ich nicht mehr allzu viel Platz im /home Verzeichnis. Dateisystem ist btrfs. 120 GB für /root,etc und 16 GB swap. Rest 330GB für home, davon 258GB belegt. Würde mir gerne anstelle dieser SSD eine mit 2 TB zulegen und statt der alten auf dem Mainboard installieren. Zusätzlich habe ich noch 2 HDD mit je 1 TB eingebaut. Meine Frage: Mit welcher Methode kann ich am besten den ganzen Inhalt meiner SSD auf eine andere Festplatte sichern und dann wieder zurück auf die neue Festplatte mit größerer home Partition aufspielen.

    Oder vielleicht andere Alternative: Habe auch noch einen Adapter für eine nvme SSD auf einem PCI-Steckplatz.

    Wäre es möglich, die 2TB-SSD auf dem Adapter einzubauen und den Inhalt der 512GB-SSD direkt dann auf die neue zu übertragen? Und dann am Ende beide SSD austauschen? Danke vorab für Hilfe und Antworten. ;)

    OpenSUSE Tumbleweed

    Für den Inhalt des Beitrages 320634 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: egweber

  • Rescuezilla ist eine gute Wahl, eventuell könnte man auch die Alternative "Hardware Cloning" betrachten, wenn man die Anschaffung einer Dockingstation überlegt.

    Gruß Jürgen

    Für den Inhalt des Beitrages 320641 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: JSC

  • Moin

    ...Da ich einige Distributionen unter Oracle Virtual Box teste, habe ich nicht mehr allzu viel Platz im /home Verzeichnis.

    hmm…, wer oder was "zwingt" dich denn, die *.vdi Dateien in /home/.../VirtualBox\ VMs abzulegen? Spendier halt dafür eine passende Platte, dann sparst du dir die Umzieherei.


    LG b_b

  • In /home/.../VirtualBox VM habe ich etwa 103GB. Wäre natürlich auch eine Möglichkeit, auf eine andere Platte zu speichern. Mich würde aber auch ein Umzug interessieren.

    An rescuezilla hätte ich auch schon gedacht. Einfach dann / auf eine andere Festplatte sichern und dann die SSD austauschen, alles wieder zurück sichern. Muss dann wahrscheinlich die /home Partition vergrößern? Mit gparted?

    Hier meine Plattenaufteilung:

    ;)

    OpenSUSE Tumbleweed

    Für den Inhalt des Beitrages 320649 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: egweber

  • Warum muss denn immer alles unter /home abgelegt werden, warum nicht einfach eine separate Datenpartition anlegen und diese via /etc/fstab ins System integrieren?

    In der fstab sieht das dann so aus

    Code
    cat /etc/fstab
    UUID=4fd6a0d5-40c6-4b17-8fa9-149b2ef07893  /             ext4  defaults      0  1
    UUID=55b3aea6-7a36-4818-be18-1cb2d7dda98e  /media/Daten  ext4  data=ordered  0  2
    UUID=7d007243-aace-402d-a5a8-a0d101a614ca  /home         ext4  data=ordered  0  2
    UUID=83F2-FBCD                             /boot/efi     vfat  utf8          0  2
    UUID=b38502c1-85fc-4754-b856-cace1c0e7a9c  swap          swap  defaults      0  0

    Das Ganze könnte man dann natürlich auch für eine separate Partition für die virtuellen Systeme machen - hat den mega Vorteil, dass es sich zum einen bequem sichern lässt und zum anderen auch problemlos jede Neuinstallation überlebt.

    Für den Inhalt des Beitrages 320650 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Feli

  • Habe ich schon, ganz nebenbei. Ich will einfach nur meine ganzen Einstellungen von einer SSD auf eine neue, schnellere und größere bringen. Wobei meine nvme1n1 Fehlermeldungen bringt und angezeigt wird, dass sie demnächst ausfällt. (Da war vorher mein Windows10-System installiert)

    Hier meine fstab:

    ;) :D

    OpenSUSE Tumbleweed

    Für den Inhalt des Beitrages 320651 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: egweber

  • Hi, ich würde das ganze ja mit rsync von einem Livesystem aus machen - ich hab aber keine Ahnung ob und wie das auf mit btrfs formatierten Partitionen funktioniert, ich nutze ausschließlich und nur ext4 und da wäre rsync eine gute Option.


    Und so nebenbei, ich würde auch nicht Mountpunkte wie /alt oder /Daten verwenden, sondern immer unter /media mounten - aber das ist ein anderes Thema, sei nur mal so am Rande erwähnt => unabhängig davon solltest du für eine Systemsicherung diese Mountpoints aushängen und auch in /etc/fstab auskommentieren.

    Für den Inhalt des Beitrages 320652 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Feli

  • Gerade ist meine HDD /Daten ausgefallen. Zeigt beim Neustart Fehler beim Mounten. Konnte dann aber nur noch im Notfallmodus als root starten. Dann mit startx in der /etc/fstab das Laufwerk entfernen. Dann ging das Hochfahren als normaler Benutzer wieder. Ist dies immer so, wenn eine Festplatte ausfällt? Die Platte zeigt beim mounten Fehler im Superblock. Versuche heute abend mal neu zu formatieren. Ansonsten wurde kein Fehler angezeigt.

    OpenSUSE Tumbleweed

    Für den Inhalt des Beitrages 320660 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: egweber

  • Einfach für alle Laufwerke, die für das System entbehrlich sind, in der fstab


    nofail, nobootwait


    einfügen.

    Dann bleibt er nicht stehen beim booten.