Funktioniert Virtualbox unter Leap 16?

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  • secure boot soll vor Manipulationen des Kernels (Hardware) schützen, nur signierte Treiber.

    Sollte man nicht überbewerten.


    Ist so'n Microsoft Ding.

    Och, aber auch nicht unterbewerten...

    Wenn man seinen Kernel selbst baut, kann man den so bauen, dass z.B. nur noch signierte Module geladen werden können, der default Kernel erzwingt das nicht. Würde ich einen wichtigen 24/7 Server betreiben, oder wäre ich Sicherheitsfanatiker, würde ich Wert auf sowas legen, zwei Angriffsvektoren weniger, unsignierter Kernel und unsignierte Module.

    Für den Inhalt des Beitrages 325772 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: KaaDeeEee

  • Mal ne Frage, die Repos unterhalb https://download.opensuse.org/repositories/ sind da auch die Community Repos dabei, oder haben die eine eigene URL? Wäre schon gut, zu wissen, was ist Community Repo und was ist von den offiziellen Entwicklern... finde ich.

    Kann man so nicht sagen, einige sind factory für neue Versionen, /home darf jeder sich anlegen usw.

    Für den Inhalt des Beitrages 325774 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • Och, aber auch nicht unterbewerten...

    Wenn man seinen Kernel selbst baut, kann man den so bauen, dass z.B. nur noch signierte Module geladen werden können, der default Kernel erzwingt das nicht. Würde ich einen wichtigen 24/7 Server betreiben, oder wäre ich Sicherheitsfanatiker, würde ich Wert auf sowas legen, zwei Angriffsvektoren weniger, unsignierter Kernel und unsignierte Module.

    Wenn jemand in der Lage ist, unsignierte Kernel Module dem Kernel unterzuschieben, ist er auch in der Lage, dies bei Secure Boot zu machen. Da ist die Unterschiebung eines Schlüssels nur eine kleine Fingerübung.

    Für den Inhalt des Beitrages 325775 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • Wenn jemand in der Lage ist, unsignierte Kernel Module dem Kernel unterzuschieben, ist er auch in der Lage, dies bei Secure Boot zu machen. Da ist die Unterschiebung eines Schlüssels nur eine kleine Fingerübung.

    Wie schiebst du einen Schlüssel unbemerkt und ohne User Interaktion unter?

    Für den Inhalt des Beitrages 325821 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: KaaDeeEee

  • Wie schiebst du einen Schlüssel unbemerkt und ohne User Interaktion unter?

    Wenn ich ein Kernel Modul unterschiebe, brauche ich die root-Rechte, egal ob mit oder ohne secure boot.

    Um den Schlüssel für secureboot unterzuschieben, brauch ich auch die root-Rechte, die ich ja lt. obigem habe.



    Ich muss nur einmal neu starten und den Schlüssel danach im MOK einfügen, Passwort = root-Passwort, das ist der Punkt.......

    Der könnte auffallen.....

    Für den Inhalt des Beitrages 325822 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • auf einem mit dem "oopensuse-migration-tool" von Leap 15.6 auf 16.0 hochgezogenem System habe ich die aktuelle Version von "VirtualBox" installiert. Dann musste ich noch einen Kernel-Parameter einstellen und die VM konnten wieder gestartet werden.

    Den Parameter habe ich mir leider nicht gemerkt (Leap 16.0 ist schon wieder plattgemacht), aber die Fehlermeldung von VirtualBox war eindeutig.

  • auf einem mit dem "oopensuse-migration-tool" von Leap 15.6 auf 16.0 hochgezogenem System habe ich die aktuelle Version von "VirtualBox" installiert. Dann musste ich noch einen Kernel-Parameter einstellen und die VM konnten wieder gestartet werden.

    Den Parameter habe ich mir leider nicht gemerkt (Leap 16.0 ist schon wieder plattgemacht), aber die Fehlermeldung von VirtualBox war eindeutig.

    Da stellt sich mir die Frage:

    Welches Virtualbox?

    Aus dem Virtualization Repo oder von Oracle direkt?

    Für den Inhalt des Beitrages 325826 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • das gute alte YaST (nach Upgrade mit dem opensuse-migration-tool noch vorhanden) zeigt mir zu "VirtualBox":

    - Quellpaket: VirtualBox-7.2-7.2.6_172322_openSUSE160-1

    - Anbieter: Oracle Corporation

    - URL: http://www.virtualbox.org/


    Und auch den Parameter in der Kernel-Befehlszeile habe ich reproduziert: kvm.enable_virt_at_load=0

  • das gute alte YaST (nach Upgrade mit dem opensuse-migration-tool noch vorhanden) zeigt mir zu "VirtualBox":

    - Quellpaket: VirtualBox-7.2-7.2.6_172322_openSUSE160-1

    - Anbieter: Oracle Corporation

    - URL: http://www.virtualbox.org/


    Und auch den Parameter in der Kernel-Befehlszeile habe ich reproduziert: kvm.enable_virt_at_load=0

    Das ist das Paket von Oracle, das benutze ich nicht, ich benutze das Virtualization Repo:

    Code
    zypper lr -d | grep -i virtu
    14 | Virtualization                   | Virtualization                   | Ja      | (rp) Ja   | Ja      | -    |   70     | rpm-md   | https://download.opensuse.org/repositories/Virtualization/16.0/

    Da brauch ich keine Parameter zur Startzeit, denn die liefert Virtualbox mit:

    Code
    rpm -ql virtualbox | grep -i 50-virt
    /usr/lib/modprobe.d/50-virtualbox.conf
    Code
    cat /lib/modprobe.d/50-virtualbox.conf 
    options kvm enable_virt_at_load=0

    Für den Inhalt des Beitrages 325829 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland