Konflikte beim Update von ffmpeg-7 via Myrlyn

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  • Ich denke das wird hier ein ähnliches Problem sein:


    Je nach ausgewählter Lösung kommen dann weitere Fehlermeldungen.

    DigiKam möchte ich eigentlich schon behalten...

    Für den Inhalt des Beitrages 327728 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Omegator

  • Problem: 1: das installierte libdigikamcore8_7_0-8.7.0-bp160.1.3.x86_64 erfordert 'libavfilter.so.10(LIBAVFILTER_10.4_SUSE)(64bit)', aber diese Anforderung kann nicht bereitgestellt werden Gelöschte Anbieter: libavfilter10-7.1.2-160000.3.2.x86_64

    Ja, das ist der bereits genannte bug, also abwarten ...

    1270272 – A message is displayed while updating.

    Für den Inhalt des Beitrages 327730 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: luigi

  • Bin ich schon zu spät für die Party?


    ich hatte mit dem ffmpeg-7 Update auch so meine Konflikte...


    Bei meiner Konfiguration lag es letztendlich am Paket "ffmpegthumbnailer".


    Jetzt hab ich nur keine Videothumbnails mehr aber das ist Verkraftbar bis ein fix kommt.

    Für den Inhalt des Beitrages 327806 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: CaNEworld

  • Das Problem hatte ich auch. Probleme mit digikam was gelöscht werden sollte im Zusammenhang mit ffmpeg.

    War allerdings auch voraussehbar, denn:
    Leap 16 basiert auf der neuen Alp-Codebasis (Adaptable Linux Platform). Das System trennt das minimale, stabile Basissystem strikt von den Anwendungen. Große Desktop-Programme wie DigiKam werden nun standardmäßig über Flatpak bereitgestellt, um solche Abhängigkeitskonflikte (Dependency Hell) mit Systembibliotheken wie ffmpeg/libavfilter dauerhaft zu vermeiden.

    Das ist nun mal so, wenn man kein Windows verwendet. Leap 16 stellt ein an Linux Enterprise angelehntes sehr stabiles Minimalsystem zur Verfügung. Anwendungen werden - wie meines Wissens auch bei einigen anderen Distributionen - über Flatpak bereitgestellt. "Susi" kümmert sich - mit Ausnahmen - nicht mehr um die Anwendungen und die entsprechenden alten Suse-Quellen sind dann veraltet. Letztere werden bei Upgrades aber mitgeschleppt, Systembibliotheken werden erneuert hinsichtlich des Basissystems und schon gibt es Konflikte: Das Eine bremst das Andere aus.

    Davon kann man halten was man will - ich finde das gut, denn Stabilität des Basissystems hat bei mir oberste Prämisse!

    Ich habe eigentlich gar nicht viel nachgedacht, sondern rigoros den alten Mist deinstalliert und dgikam von flatpak installiert:


    Code
    sudo zypper rm digikam libdigikamcore8_7_0
    Code
    flatpak install flathub org.kde.digikam

    Fertig.

    ffmpeg ist bei mir so:


    digikam läuft, ffmpeg läuft ... was will ich mehr.

    Flatpak hat Vor und Nachteile - wie das eben bei Allem nun mal der Fall ist - siehe Netz. Für mich überwiegen Vorteile.

    Für den Inhalt des Beitrages 327841 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Hidalgo

  • Leap 16 basiert auf der neuen Alp-Codebasis (Adaptable Linux Platform). Das System trennt das minimale, stabile Basissystem strikt von den Anwendungen. Große Desktop-Programme wie DigiKam werden nun standardmäßig über Flatpak bereitgestellt, um solche Abhängigkeitskonflikte (Dependency Hell) mit Systembibliotheken wie ffmpeg/libavfilter dauerhaft zu vermeiden.

    Das ist nun mal so, wenn man kein Windows verwendet. Leap 16 stellt ein an Linux Enterprise angelehntes sehr stabiles Minimalsystem zur Verfügung. Anwendungen werden - wie meines Wissens auch bei einigen anderen Distributionen - über Flatpak bereitgestellt. "Susi" kümmert sich - mit Ausnahmen - nicht mehr um die Anwendungen und die entsprechenden alten Suse-Quellen sind dann veraltet. Letztere werden bei Upgrades aber mitgeschleppt, Systembibliotheken werden erneuert hinsichtlich des Basissystems und schon gibt es Konflikte: Das Eine bremst das Andere aus.

    Davon kann man halten was man will - ich finde das gut, denn Stabilität des Basissystems hat bei mir oberste Prämisse!

    Ich habe eigentlich gar nicht viel nachgedacht, sondern rigoros den alten Mist deinstalliert und dgikam von flatpak installiert:

    Äh mal ne Frage:

    Hab ich hier etwas verpasst oder warum ist mein System noch immer so wie vorher oder auch Tumbleweed ist?



    Spaß beiseite, @Hildlago:

    Leap 16.0 ist nicht immutable und auch werden standardmäßig keine flatpacks benutzt. Man kann immer noch alles ohne Probleme mit Leap 16.0 anstellen, selbst das System zerstören......

    Flatpacks kann man über discover oder per Kommandozeile installieren, bei mir kommt digikam aber aus einem Repo:

    Code
    zypper se -s digikam
    Repository-Daten werden geladen...
    Installierte Pakete werden gelesen...
    
    S  | Name                          | Type       | Version                  | Arch   | Repository
    ---+-------------------------------+------------+--------------------------+--------+-----------
    i+ | digikam                       | Paket      | 9.1.0-lp160.274.3        | x86_64 | KDE-Extra
    v  | digikam                       | Paket      | 8.7.0-bp160.1.3          | x86_64 | OSS-DO-org

    Für den Inhalt des Beitrages 327842 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • Hallo Sauerland,

    danke für die Klarstellung! Da hatte ich die ursprünglichen Konzept-Pläne zur ALP-Codebasis (Trennung von Basis und App-Layer) wohl fälschlicherweise eins zu eins auf das finale Leap 16 projiziert. Du hast völlig recht: Es ist ein klassisches RPM-System geblieben und man kann DigiKam weiterhin normal über die Repositories (wie KDE-Extra) beziehen.

    Mein radikaler Wechsel auf das Flatpak war aus der Not geboren, um der 'Dependency Hell' mit den ffmpeg- und Packman-Bibliotheken auszuweichen. Da das Flatpak alle Multimedia-Codecs isoliert mitbringt, läuft DigiKam bei mir jetzt absolut stressfrei und die Paketkonflikte bei zypper dup sind Geschichte.

    Danke dir für das Geraderücken der Fakten – wieder was gelernt!

    Für mich bleibt das Flatpak in diesem Fall trotzdem die bequemere Lösung, um das Basissystem sauber zu halten.

    Ich sah dieses Vorgehen auch als zukunftsfest an. Große Systeme wie das Steam Deck (SteamOS) setzen bei Desktop-Apps ja bereits exakt auf diese Trennung via Flatpak, und auch bei Fedora (mit den Atomic-Versionen) oder Linux Mint ist Flatpak fest als moderner Standard integriert. Da diese Pakete völlig unabhängig von der genutzten Distribution laufen, bieten sie bei solchen Multimedia-Konflikten langfristig eine enorme Stabilität.

    Für den Inhalt des Beitrages 327847 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Hidalgo

  • Gibt es denn jetzt eine Lösung, oder geht das nur mit dem Umstieg auf Flatpak?

    Bei mir gibt es keine Probleme:

    Hier das Update:

    ffmpeg-6 und ffmpeg-7 ohne Probleme, aber von Packman.

    Für den Inhalt des Beitrages 327899 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland