/var/lib/flatpak/repo/objects wird immer voller

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  • Also, ich bin ja ziemlich radikal in einigen Sachen. Das hat aber Hintergründe in denen steht, das ich weiß, was ich tue.

    Zu deinem Problem ...

    Ich habe kurzerhand als Root das gesamte Verzeichnis flatpak unter /var/lib gelöscht. Einfach um zu sehen, was nach einem Neustart passiert.

    Passiert war folgendes ... das Verzeichnis wird wieder angelegt mit dem Unterschied, das alle Unterverzeichnisse, die ebenfalls wieder angelegt werden, leer sind.

    Deshalb schlage ich dir folgendes vor:

    Ehe du groß im System herum lavierts ... lösche mit Rootzugriff einfach das Verzeichnis flatpak und starte neu. Damit sollte das Problem erledigt sein.


    Achtung: Dies gilt für Tumbleweed ... ich denke aber, das es für Leap genauso ist, auch, da wir beide keinerlei flatpaks nutzen.

  • Der Stand der Dinge nach einem Tag :


    Ich habe das flatpak-Verzeichnis unter /var/lib umbenannt und mein Notebook neu gestartet.

    Wie erwartet wurde nach dem Neustart das Verzeichnis /var/lib/flatpak neu erstellt mit wenigen KB Inhalt.

    Obwohl ich in discover die Flatpak Option deaktiviert hatte (siehe Screenshot von weiter oben) wird sofort bei

    Verwendung von discover das /var/lib/flatpak-Verzeichnis wieder mit ca. 100MB angefüllt.


    Schade, denn ich empfand discover eigentlich als ein sehr schönes und praktisches Tool. Wenn es allerdings ein gut gepflegtes

    System wie meines ganz einfach nur zumüllt dann ist der Zweck eindeutig in Frage gestellt.


    Ich werde also in Zukunft die Systemaktualisierungen entweder über dieses Myrlyn oder Yast einspielen und auf discover verzichten.


    Beste Grüße


    Dachstein

    Für den Inhalt des Beitrages 328522 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Dachstein

  • Dann bitte noch als erledigt markieren. Siehe meine Signatur.


    Ich werde also in Zukunft die Systemaktualisierungen entweder über dieses Myrlyn oder Yast einspielen und auf discover verzichten.

    Oder du nutzt einfach zypper ...

  • Dann bitte noch als erledigt markieren. Siehe meine Signatur.


    Oder du nutzt einfach zypper ...

    Ich hab mich noch für eine weitere Variante entschieden die es mir ermöglicht weiterhin Discover zu verwenden ohne regelmäßig

    dieses /var/lib/flatpak-Verzeichnis selbst aufräumen zu müssen :


    Ich lasse /var/lib/flatpak automatisch beim Hochfahren meines Notebooks aufräumen.


    Falls es jemanden interessiert wie man sowas machen kann :


    - Man erstellt ein Shellscript mit den auszuführenden Kommandos und legt es irgendwo an passender Stelle im Dateisystem mit 755-Berechtigungen ab

    - Man erstellt eine <name>.Service Datei und legt diese mit Berechtigungen 644 unter /etc/systemd/system ab. Der genaue Pfad zum Shellscript muss in dieser Service-Datei enthalten sein

    - Und aktiviert den neuen Service dann unter root mit dem Kommando systemctl enable <name>.service


    Und schon wird automatisch beim Hochfahren das Verzeichnis gelöscht, und kurz darauf wird es dann automatisch neu angelegt.


    Mag für den einen oder anderen als der Overkill erscheinen, aber ich hab immer wieder mal für diesen und jenen Zweck so einen eigenen Service installiert.



    HIer mein kleines Shellscript cleanup_flatpak.sh :


    cd /var/lib


    dirs=`ls -la flatpak | wc -l`

    if test $dirs -gt 0; then

    rm -rf flatpak

    fi



    Und hier die zugehörige cleanup_flatpak.service Datei



    ## Lege selbst eine beliebige Beschreibung fest, wozu dient die Ausführung des Scripts?


    [Unit]


    pescription=cleanup_flatpak


    ## Die Anweisung, das Script bei Systemstart auszuführen und der Pfad, wo sich das Script selbst befindet. Kann je nach Speicherort natürlich variieren.


    [Service]


    ExecStart=/bin/bash /home/stephan/sources/cleanup_flatpak.sh


    ## Hier werden notwendige Informationen beschrieben, um den Service bei Systemstart direkt auszuführen.


    [Install]


    WantedBy=multi-user.target


    Alias=cleanupflatpak.service



    Einmal editiert, zuletzt von Dachstein ()

    Für den Inhalt des Beitrages 328524 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Dachstein

  • Oder du nutzt einfach zypper ...

    Mich nervt schon länger, dass discover nach jedem Login das Package Management ewig blockiert.


    Sauerland hat recht, ich werde das jetzt auch löschen. "zypper dup" und ggfs. "flatpak update" tun es auch ...

    Für den Inhalt des Beitrages 328525 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: rkbwde

  • Dachstein

    Kann man machen. Aber nur, solange man keine Flatpaks nutzt. Discover lösche ich eigentlich schon von Anfang an.

  • Ich muss jetzt nochmal nachfragen :


    Was ist der Grund weshalb dieses discover hier im Forum so verpönt ist ? (Mal abgesehen von dem Problem hier in meinem Thread mit flatpak).

    Was können die anderen Tools wie Myrlyn oder auch "zypper up" so viel besser als dieses discover ?


    Beste Grüße


    Dachstein

    Für den Inhalt des Beitrages 328531 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Dachstein

  • Was ist der Grund weshalb dieses discover hier im Forum so verpönt ist ?

    Warum das bei anderen unerwünscht ist weiß ich nicht mit letzter Sicherheit zu sagen. Aber das Ding ist mir persönlich einfach bähh, auch weil es soviel Unsinn gemacht hat in früherer Zeit und auch jetzt noch macht. Wenn mir jemand in früheren Jahren unsympathisch war ist er es heute auch noch. Egal wie viel Mühe er sich gibt.

    Ich folge größtenteils der reinen Lehre und mache meine Updates nur mit den ursprünglich dafür vorgesehenen Bordmitteln.

    Ich meine, erst nachdem so viele Windows-Jünger den Weg zu Linux gefunden haben und monieren, das es hier keine GUI für bestimmte Anwendungen gibt, erst ab der Zeit wurden dann diese Krücken konstruiert wie Discover, Myrlyn und vor allem Cockpit. Besser machen die nichts, die stellen nur, mehr oder weniger gut, eine Klickibunti Oberfläche her.

    Deshalb mache ich meine Updates und meine Systemeinstellungen ausschließlich mit Zypper. Andere mögen das wieder anders sehen. So hat eben jeder seins.

  • auch weil es soviel Unsinn gemacht hat in früherer Zeit und auch jetzt noch macht

    Ja was denn zum Beispiel ? Was für einen Unsinn macht es denn jetzt noch (abgesehen von diesem flatpak Problem hier im Thread) ?


    Was mir zum Beispiel an Discover gut gefällt ist dass ich bei jedem Update angezeigt bekomme was das Update genau beinhaltet, welche Bugs gefixt wurden, welche Security Issues usw. Da ich auch in der IT-Branche arbeite achte ich auf sowas.

    Im Gegensatz dazu macht "zypper up" das überhaupt nicht. Da bekomme ich ganz einfach nur die Updates drübergebügelt.

    3 Mal editiert, zuletzt von Dachstein ()

    Für den Inhalt des Beitrages 328535 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Dachstein

  • Ooooch menno, das kann ich doch heute nicht mehr sagen was es vor Jahren damit für Probleme gab. Das läuft so seit 2019. Es ist mir auch einfach egal. Befasse dich doch einmal so richtig ernsthaft mit zypper und dann wirst du das ganze andere Zeuch einfach eliminieren.


    Nachtrag: Natürlich kannst du nicht alle Systemeinstellungen über zypper bearbeiten. Dafür gibt es dann wieder andere Werkzeuge und Befehle.


    Allein im System von Tumbleweed oder Leap befinden sich Tausende und Abertausende Programme und Software, die alle nur die allerwenigsten kennen dürften.