[gelöst] Linux-Frust ... vs ... Linux-Lust?

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  • Hi


    Was das Problem mit deinem Drucker betrifft:
    Versuche die Einstellungen einmal direkt über Cups zu machen.
    Bei meinem Drucker (Brother HL-2140) werden sämtliche Einstellungen
    über Yast nicht angenommen,über Cups allerdings Funktioniert dieses
    ohne Probleme.


    Warum weiß ich leider auch nicht :(

    Für den Inhalt des Beitrages 43237 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: D_Dau

  • Für dein DxO gibt es genügend Linuxprogramme, die das auch können.
    (Aber nicht so laut schreien)


    Wenn du auf solche Programme nicht verzichten willst ( und die entsprechende Funktionen mit dem Linuxapps akzeptieren und lernen magst), warum bleibst du nicht einfach bei Windows?


    Du hast doch schon gelernt, dass man mit "vi", wenn man ihn kann, schlicht schneller ist, mehr tun kann, als mit jedem anderen Textedito (von emacs mal abgesehen, der spielt in der gleichen Liga).


    Warum sollte das jetzt anders sein?


    Und Linux wird dir nicht geliefert.
    Aussagen, wie "für mich gehört das zum Lieferumfang" sind hier substanzlos.
    Diese Ansprüche kannst du bei Windows stellen.


    Bei Linux stellst du VORHER fest, ob die angedachte Hardware läuft, oder nicht.
    Und kaufst du sie dennoch, so kannst du sie noch immer zum Laufen bringen.
    You've got the source.

    Für den Inhalt des Beitrages 43238 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: uhelp

  • @ uhelp:


    Danke für den Link - hab im Moment nicht die Zeit, das alles tatsächlich durchzulesen (aber ich verspreche, dass ich es noch heute oder morgen tun werde) - ich möchte jetzt nur kurz und absichtlich vor dem Lesen darauf reflektieren: ich habe einfach keine Erwartung - außer jener, dass ich mit meinem Desktop-System möglichst effizient arbeiten kann. Dabei steht mir nicht Linux um Weg, sondern es ist der Kommerz, der sich um die Linux-Welt nicht kümmert.


    Meine vermuteten Gründe liegen daran, dass es das Linux ja nicht gibt. Es gibt unterschiedliche Distris, die entweder auf GNOME oder KDE basieren, und daraus ergibt sich eine Unmenge an Kombinationsmöglichkeiten - und für die Industrie eine ebenso große Vielfalt an Fehlermöglichkeiten. Der Aufwand, für all diese Linuxe zu entwickeln und für diese einen Support einzurichten, sprengt einfach die finanzielle Potenz mancher Softwareschmieden.


    Übrig bleiben User wie mich, die zwar höchst bereit wären, umzusteigen und umzulernen, aber dann doch wieder - zumindest fragmental - auf das Althergebrachte zurück greifen müssen.


    Mit einem Wort: unbefriedigend!


    @ LusH:


    Wenn ich eine VM einrichte, brauche ich doch auch noch Windows - oder? Wozu soll ich dann noch die 30 Euro für einen Druckertreiber unter Linux locker machen?


    Um Deine Frage zu beantworten: Wenn ich ohne Windows eh nicht auskomme, dann lass ich lieber Linux links liegen. Denn unter Windows weiß ich zumindest, dass alles funktioniert. Das hat aber nichts mit einer Linux-Abneigung zu tun, sondern das ist einfach nur der Pragmatismus in mir.


    LG - Herby

  • In der VM reicht aber auch dein XP das du ja hast.
    Die fehlenden Updates etc. sind relativ egal, wenn du die VM nur für die 2-3 Programme nutzt.
    Zur Not geht auch ne Testversion von Windows7.
    Da bekommst du zwar nicht lange (oder gar keine ?) Updates, aber zum reinen benutzen reicht es.

    ___________________________________________________________________________________
    Zypper Befehlsreferenz

    Für den Inhalt des Beitrages 43240 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: lush

  • @ uhelp:


    Nennst Du mir bitte nur ein einziges Programm, welches in der Lage ist, automatisch (also ohne Zutun durch den Anwender) jedwede Objektivfehler wie Vignettierung, Cromatische Abberationen und Verzeichnungen aus dem Bild rausrechnet? Kann gerne auch kostenpflichtig sein.


    LG - Herby

  • Und wieder diese Windowsdenke.


    Linux ist ein riesiger Baukasten aus sehr, sehr vielen kleinen Programmen.
    Richtig zusammengesteckt sind sie brutal leistungsfähig und irre stabil.


    Und genau dieser Philosophie folgen auch die Programme unter Linux.
    Stellst du die vorhandenen Funktionen von z.B. gimp richtig zusammen, hast du das, was du willst.
    Wahrscheinlich gibt es diese "Zusammenstellungen" bereits.


    Du verlangst halt eine "Herby" Distri.
    Mach sie dir.


    Oder mach dir die Mühe, diese Funktionalität zu finden.
    Ich denke nicht, dass das alles noch nicht getan worden ist.
    Kannst ja mal "blender" angucken. Dort laufen solche Funktionen automatisch im Hintergrund.
    Ist aber halt leider eine komplette Lösung um in 3D Filme/Animationen zu erstellen.


    Du bringst dich selbst zum scheitern, weil dich dein Denken zu Windows zwingst.
    Du kannst Linux nicht zwingen.
    Bist du nicht bereit den Linuxway zu akzeptieren, dann bleibe einfach bei Windows.
    Linux wird dich nicht befriedigen.
    Das macht es nur, wenn du dich mühst.
    Und das dauert.
    Lange.


    Genau das akzeptierst du aber nicht.
    "...ohne Zutun automatisch...."

    Für den Inhalt des Beitrages 43244 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: uhelp

  • Evtl. Gimp mit diesen beiden Plugins:


    Plugin1


    Plugin2


    Ich fürchte, Du kennst die Funktionalität von DxO Optics Pro gar nicht. Hier wird nicht nur versucht, das fertige Bild zu analysieren - DxO vermisst die meisten, aktuell erhältlichen Objektive nach ihren individuellen Fehlerwerten, bereitet diese Daten auf und stellt es dem Programm zur Verfügung, welches daraufhin die Fehler möglichst objektiv korrekt herausrechnet. Es reicht also nicht, nur simpel eine dunklere Ecke zu erkennen (die kann andere Ursachen haben als die Vignettierung durch das Objektiv, beispielsweise könnte ich eine Tabletop-Aufnahme machen mit einer Spot-Beleuchtung) oder andere (in meinen Augen sinnbefreite) Algorithmen zu verwenden, um vermeintliche Fehler zu korrigieren.


    LG - Herby

  • @ uhelp:


    Wegen Deinem Tipp für Blender: ich glaube, Du hast kein Wort von dem verstanden, wovon ich rede.


    Sorry für die Abschweifung: ich rede von der Verzeichnung und nicht von der Verzerrung. Die Verzerrung kommt aus der Perspektive und ist definitiv kein Fehler eines Objektives. Entferntere Objekte erscheinen nun mal kleiner im Bild als nahe. Das ist Physik und lässt sich mit nichts außer Kraft setzten (außer - in gewissen Grenzen - mit einem teuren Shift-Objektiv).


    Hier ist aber von der Verzeichnung die Rede. Nimm eine Glaskugel und gucke durch sie hindurch. Was siehst Du? Ich werde es Dir sagen: Wenn Du durch die dickste Stelle der Glaskugel guckst, wirst du kein Problem haben - aber je weiter Dein Blick an den Rand der Kugel wandert, umso gekrümmter werden gerade verlaufende Linien werden. Man nennt dies auch den Fisheye-Effekt. Das resultiert daraus, dass Lichtstrahlen, die von einem Medium in ein anderes eintauchen, gekrümmt werden. Der Grad der Krümmung ist abhängig vom Unterschied der Dichte der beiden Medien und vom Winkel, mit dem die Lichtstrahlen an den Übergangspunkt auftreffen. Eine optische Linse ist per se nichts anderes als ein Anschnitt so einer Kugel, weswegen jede Linse auch solche Verkrümmungen aufweist. Objektivhersteller sind bemüht, diesen (und auch andere) Fehler auszugleichen, indem sie konkave Linsen zusätzlich verbauen - aber wie man sich denken kann, ist es unmöglich, alle Objektivfehler komplett auszuschalten. Bei fixen Brennweiten gelingt das leichter, bei Zoomobjektiven ist es schwieriger. Deswegen sind hochgradig korrigierte Zoomobjektive auch schweineteuer; aber auch sie haben immer noch mit diesen Fehlern zu kämpfen.


    Und genau solche Fehler werden mit Hilfe der Objektivmessdaten von DxO fast perfekt herausgerechnet. Und so weit ich weiß, gibt es ein derartiges Programm nicht unter Linux. Lediglich der Hersteller Canon liefert einen RAW-Konverter mit, der das Selbe macht, allerdings nur mit Canon-Objektiven. Bei Fremdobjektiven wird diese Funktion einfach deaktiviert.


    LG - Herby

  • In der VM reicht aber auch dein XP das du ja hast.
    Die fehlenden Updates etc. sind relativ egal, wenn du die VM nur für die 2-3 Programme nutzt.
    Zur Not geht auch ne Testversion von Windows7.
    Da bekommst du zwar nicht lange (oder gar keine ?) Updates, aber zum reinen benutzen reicht es.

    Das klingt interessant. Aber irgendwie fehlt mir dazu der entsprechende Background. Heißt das, dass ich mit einer VM sozusagen ein "Muster-Windows" anlege und bei Bedarf auf dieses zugreifen kann? Wenn ja: was passiert dann, wenn sich die Software während einer Sitzung aktualisiert? Um es zu verdeutlichen: die Objektivmessdaten von DxO sind ja nicht fix vercoded, sondern die werden bei Bedarf nachgeladen. Sprich: DxO erkennt eine Objektiv-/Kamera-Kombination, die bisher noch nicht vorgekommen ist und versucht daraufhin, die entsprechenden Korrekturdaten von der DxO-Homepage nachzuladen. Die würden dann ja beim nächsten Start der VM wieder weg sein, oder?


    LG - Herby