Beiträge von CoBo

    Mir scheint ich habe eine mögliche Lösung gefunden: Shotcut startet zumindest mit AppImage - und hat dann auch eine Timeline: Sieht ganz so aus als könnte man dann tatsächlich damit arbeiten!!


    PS: Mir war die AppImage-Technik bisher nur theoretisch bekannt, und sie hat gewiss auch Nachteile, wie z.B. fehlende automatische Updates. Aber vielleicht gibt's dann auch noch den "Nebeneffekt" dass System-Repositories nicht mehr so richtig gepflegt werden: Dort fand ich nur die Version 17.05, die nicht funktioniert (wie oben beschrieben), während die AppImage-Version scheinbar von den Software-Maintainern gepflegt wird und jetzt auf dem Stand 18.11 sich befindet.

    Heute hatte ich das Problem dass ich einem Screencapture Video einfach gerne mal manuell ein paar Text-Erläuterungen einfügen möchte. Im Prinzip sollten das relativ "einfache" Video-Editoren ja eigentlich können - und wenn man so ein wenig sucht bekommt man dafür massenweise Titel und Empfehlungen genannt! Ich habe dann allerdings nicht schlecht gestaunt als ich eins nach dem anderen installiert habe - und allesamt haben entweder gleich garnicht funktioniert oder konnten mir mit meinem Problem auch nicht helfen! Die folgende Liste ist vielleicht nicht ganz vollständig, aber sprechend. Wohlgemerkt habe ich keinerlei Pakete aus "dubiosen Fremdquellen" installiert, sondern immer brav via Yast:


    OpenShot - gute Referenzen so weit, aber kaum ist es installiert und ich will es starten: libopenshot ist nicht auf dem benötigten Versionsstand! Das war's dann auch schon, denn wenn man da mal anfängt herum zu basteln kommt man bekanntlich in Teufels Küche...


    Shotcut - startet, sieht ganz viel versprechend aus - aber die Zeitachse (unten) ist einfach "tot": Man kann keine Clips dort hinein ziehen oder sonstwie hinzu fügen. Es steht in dem Bereich einfach nur das Wort "Zeitachse", und sonst erscheinen keinerlei Widgets. In Shotcut-Foren findet man Hinweise dass dieses Problem schon lange besteht - aber eine Lösung leider nicht! Nun, ein Video-Editor ohne Zeitachse ist schlicht kein Video-Editor...


    flowblade - lässt sich installieren, aber startet nicht. Ein Start von der Kommandozeile zeigt irgendwelche Probleme mit "Symbolen aus GTK 2 und GTK 3 die sich nicht mischen lassen". Schön, ich habe da bewusst nichts gemischt! In anderen Worten: das war's dann auch...


    kdenlive - installieren - Startversuch: nichts. Auf der Kommandozeile auch irgendwelche Inkompatibilitäten. Vielleicht ginge es wenn ich statt mit Gnome mit KDE arbeiten würde? Nun, ich werde nicht allein für einen sporadischen Videoschnitt auf KDE umstellen...


    Lives - scheitert schon bei der Installation, bzw. er möchte als erstes gerade mal eine endlose Liste von Libraries irgendwie "downgraden". Das wollte ich denn nun doch nicht riskieren - und das war's dann also auch...


    avidemux - installiert, läuft, aber es scheint schlicht und einfach die von mir benötigte Funktion nicht zu bieten: es kann alles mögliche umcodieren und sonst was, aber keinen auch nicht sehr einfachen Videoschnitt...


    Handbrake - das habe ich schon lange im Einsatz für sporadische Video-Umcodierungen und tut da für mich sauber seinen Dienst! Ist allerdings auch kein Video-Editor, aber es kann mit SRT-Dateien umgehen, die ja ziemlich einfach gestrickt sind. Wenn man also nur 10 "Untertitel" einfügen möchte müsste man sich so eine SRT-Datei also von Hand zusammen basteln und dann könnte Handbrake sie "einbrennen".


    Irgendwie habe ich mir das Ganze allerdings auch einfacher vorgestellt!


    Immerhin hätte ich auch noch eine Notlösung auf Lager: Blender! Dort ist mein Problem allerdings dass ich es zu selten benutze - und dann muss ich jedes Mal zuerst ein paar Stunden mit einem Tutorial verbringen. Der Grund ist dass die Benutzung derart jenseits von allem irgendwie irgendwo Gewohnten ist dass man einfach entweder ein täglicher Nutzer sein muss - und dann hat man ein echtes Super-Powertool! - oder man muss es weitgehend vergessen (und mit grossen, neidischen Augen auf die Profis schauen...).


    Damit könnte man selbstverständlich - eben nach der erneuten Einführungsrunde! - ganz problemlos solche Einblendungen in einen Film hinein basteln - auch sehr viel einfacher als mit der manuellen SRT-Erzeugung...


    Ich hatte halt nur gehofft dass es ausser Blender auch noch was EINFACHERES und dennoch FUNKTIONIERENDES gibt!


    Zum Schluss also die Frage (auf die ich allerdings kaum eine positive Antwort erwarte): Gibt es vielleicht doch noch eine Lösung, die auf OpenSuse Leap 42.3 (und vielleicht bald auch mal 15) mit Gnome 3 funktioniert?

    Inzwischen habe ich gelernt dass das alles SUPEREINFACH geht!


    Wie gesagt habe ich ja eh schon die Verbindung via Freigabe auf Linux-Hauptrechner und Verbindung von Windows aus. Die Freigabe heisst dort \\192.168.8.100\freigabe und wir dann auf Laufwerk L: "gemappt".


    Jetzt muss ich dem Linux-Hauptrechner nur sagen er sei auch als Hotspot 192.168.8.100 - und wie das durch entsprechende Bearbeitung der entsprechenden Datei in /etc/NetworkManager/system-connections geht steht hier: ubuntu - Set hotspot IP address - Unix & Linux Stack Exchange.


    Der Name der Datei ist einfach der Name des Hotspots - in meinem Fall ist das ganz einfach "Hotspot".


    Dann muss man nur noch dem Windows-Rechner sagen er solle sich jetzt mit diesem Hotspot verbinden - und schon ist der Zugriff auf "Laufwerk L:" wieder da wie vorher, nur jetzt ohne Internet und Modem!


    Dies als Hinweis für Leute die ggf. auch mal dieses exotische Problem lösen müssen...

    Und apropos ssh usw: Klar, sobald die Rechner verbunden sind und beide eine IP-Adresse haben unter der sie sich gegenseitig "sehen" stellt sich die Frage nach dem Protokoll: Die Lösung mit Samba wäre vermutlich dann auch noch möglich (Zuordnung von Laufwerk L: oder was auch immer...), aber git kann natürlich auch noch ganz anders sich verbinden!


    Das mit dem Samba-Laufwerk L: hätte allein den Vorteil dass das Git-Repository seinen "origin" dann nicht extra neu setzen müsste - aber auch das ist natürlich jederzeit machbar (und auch wieder zurück...).

    Klingt also sehr einfach - wie ich schon vermutete - und "IPs fest auf beiden vergeben" ist dann wohl von allem noch das allereinfachste!


    Allerdings bin ich in diesen Dingen nicht so super bewandert, drum die "dumme Frage": Wie mache ich das?


    Es sollte am Ende natürlich so sein dass ich die festen IP-Adressen nur so lange habe wie das adhoc-Netz besteht. Wenn ich wieder irgendwo im Internet hänge sollte das ja dann wieder von dort geholt werden. Also im Prinzip "feste IP-Adresse als Default - sofern nichts anderes".


    Ach ja, dann noch eine Frage: Ich hatte angenommen dass ich mit dem Aktivieren des Hotspots praktisch ein adhoc-Netz einrichte: Jedenfalls sehe ich dann sofort einen Namen und ein generiertes Passwort, die ich dann auf dem Windows-Rechner zum verbinden benutzen kann. Ist "adhoc-Netz" nochmal was anderes?

    Die Konstellation: Mein Hauptrechner mit OpenSuse Linux "Leap" und Gnome und ein Nebenrechner mit Windows 10.


    Was gelungen ist: Die Gnome-Netzwerkverwaltung öffnen, "Hotspot" aktivieren, dann diesen auf dem Nebenrechner auch sehen und damit "verbinden" (mit Hilfe des Passworts das der Hauptrechner zu diesem Zweck erzeugt und anzeigt). So weit so gut.


    Was ich eigentlich möchte ist allerdings das folgende. Ich bin am entwickeln von Software (mit C++, Qt etc.), an der ich meist zwar unter Linux programmiere, dann aber auch eine Windows-Version brauche. Nun habe ich auf dem Linux-Rechner ein git-Hauptrepository für das Projekt und dort auch noch einen Clone zum arbeiten (und committen, pushen, pullen usw. usw.). Auf dem Windows-Rechner ist entsprechend auch ein Clone, der auf den Hauptrechner via Samba zugreift: Die "Hauptfestplatte" des Linux-Rechners erscheint dann unter Windows sinnigerweise als "Laufwerk L:".


    Das klappt allerdings nur solange ich in meinem Büro sitze: Da hängen beide Rechner per WLAN an meinem Internet-Modem, sie haben dort lokale IP-Adressen und über die kommunizieren sie miteinander. In anderen Worten: Der Zugriff auf L: geht immer über mein Internet-Modem, und solange ich das WLAN-Interface auch für's Internet brauche kann es auch garnicht anders funktionieren.


    Jetzt werde ich aber bald auf einer Reise unterwegs sein und dabei beide Rechner mitnehmen. Nicht immer werde ich da dann auch Internet haben, und wenn ich's habe können die Rechner dann noch immer nicht über lokale IP-Addressen miteinander kommunizieren.


    Drum eben die Idee mit dem Hotspot: Der Linux-Hauptrechner fungiert als Hotspot, der Windows-Nebenrechner verbindet sich - und dann müsste auf diesem "Unterbau" eben auch noch der direkte Zugriff auf die "Hauptfestplatte" des Linux-Rechners eingerichtet werden.


    Nur wie?


    Hat da vielleicht jemand einen heissen Tipp? Ich wäre sehr dankbar!


    Ich vermute irgendwie dass es eigentlich nicht so sehr schwierig sein sollte...

    Gnome Extensions: siehe extensions.gnome.org. Dort kann man sie finden, und von der Website auch gleich direkt installieren. Das sind kleine aber sehr nützliche Erweiterungen der Shell. Natürlich nur für Gnome-User!


    Man kann dann von dieser Website aus auch gleich Updates einspielen. Nur dass das bei mir einfach mit ERROR und ohne weitere Erläuterungen geendet hat. Und ohne sichtbare Option, z.B. zu einer früheren Version zurück zu kehren: Darum meine Frage - denn IRGENDWIE muss es ja eigentlich doch auch gehen!


    Inzwischen haben sich beide Probleme "irgendwie" gelöst - ohne dass ich jetzt wüsste wie ich zu einer alten Version zurück gehen kann:


    - Applications Menu funktioniert auf einmal wieder: Der ERROR auf der Webseite ist verschwunden und das Menü ist einfach wieder da - wie wenn nichts gewesen wäre


    - Bei Caffeine gab es offenbar ausser mir noch mehr die das Problem hatten. Einer hat dann einen Fix gepostet der funktioniert hat: In irgendeiner *.js Datei musste man einen Punkt einfügen, Shell neu starten und fertig. Ganz einfach - wenn man's mal weiss! (Caffeine ist übrigens quasi "Kaffee" für den Computer: Wenn man den aktiviert dann schläft er nicht mehr ein. Praktisch für Präsentationen oder Filme schauen usw.)

    Jetzt ist es mir schon zum zweiten Mal passiert in den letzten Monaten: Eine Gnome-Extension meldet dass es dafür ein Update gibt. Ich klicke drauf um es zu installieren - einen Moment warten und ERROR - fertig!


    Von dem Moment an ist die Extension natürlich nicht mehr benutzbar! Ich kann sie noch deinstallieren und neu installieren, aber das hilft auch nichts: die letzte Version scheint sich einfach mit meinem System nicht zu vertragen.


    Frage: Gibt es irgendwelche Tricks wie man von diesen Extensions explizit eine frühere Version installieren kann? Ich meine allerdings nicht die ganz harte Tour: Zum git-Repository gehen, eine ältere Version auschecken, selber compilieren und schauen wie man sie heren gebastelt bekommt...


    Konkret betrifft das bei mir jetzt:


    1..Applications Menu
    2. Caffeine


    Beide benutze ich eigentlich täglich - und ich vermisse sie sehr wenn sie durch ein "Update" plötzlich einfach weg sind!


    Danke für alle hilfreichen Tipps!

    Nochmals Danke für alle Tipps die ich hier bekommen habe!


    Inzwischen habe ich die Schritte wie in Posting # 10 alle durchgeführt - und das System läuft immer noch...! Mein ursprüngliches Problem mit Qt-Versionen ist zwar damit nicht gelöst - war aber auch nicht zu erwarten.


    Der Auslöser war ja ein nicht funktionieren wollendes openshot, aber statt dessen habe ich gelernt, meine kleinen Video-Schnitt-Probleme mit Blender zu lösen: Ich wusste zwar dass der das auch "ein wenig" kann, aber nicht dass er es tatsächlich sogar SEHR GUT kann!


    Gelegentlich wird dann ja wohl auch noch der Update auf Version 15 mal fällig - und da werde ich dann mal wieder das Qt-Versionen-Problem angehen. Ansonsten reicht es mir so wie es jetzt "irgendwie" läuft.


    Beim Versionsupdate muss ich dann schauen ob der dann tatsächlich meine vermurkste System-Version (5.6.2) in eine nicht mehr vermurkste 5.9 oder 5.10 "verwandeln" kann - die ich dann auch gleich noch für mein Software-Projekt verwenden kann...