Beiträge von CoBo

    Ok, ich würde ja auch gerne die Sache mit den Sprachen besser verstehen - ob man z.B. unbedingt über Yast oder über "XKB" oder wie immer das heisst die Sache geregelt bekommt!


    Leider ist "Deutsch mit Deadkeys" für mich keine Lösung weil es dann eben "deutsch-deutsche" Tastatur ist - und unsere sieht halt einfach anders aus, hat viele Tasten woanders als sie bei uns sind. (Beispielsweise kann ich hier auf keinerlei Art und Weise ein "Ess-Zett" eingeben - was deutsche Nutzer mit unseren Tastaturen dann natürlich ärgert...)


    Auch die Aussage dass Deadkeys "nichts mit Umlauten zu tun" haben ist falsch - jedenfalls für unsere Tastaturen: Dort wo man in DE die grossen Umlaut-Vokale hat sind bei uns eben französische Akzentbuchstaben.


    Also:


    ohne Shift -> ä , mit Shift -> à
    ohne Shift -> ö , mit Shift -> é
    ohne Shift -> ü , mit Shift -> è


    Und wenn ich grosse Vokale mit Umlaut will dann drücke ich ¨ (rechts neben dem ü) und danach Shift-U - nur dass das eben jetzt mit OpenSuse Leap (und Gnome) nicht mehr so funktioniert!


    Dies nur zur Erläuterung der Besonderheiten unserer unserer Tastatur.


    Im Moment sehe ich aufgrund dieser (Nicht-)Antworten zwei Möglichkeiten:


    - entweder ich versuche, die Datei ch-de_nodeadkeys.map.gz auf zu machen und irgendwie selber darin herum zu basteln um eine funktionierende Schweizer-Tastatur hin zu biegen
    - oder dann habe ich noch gesehen dass da ein System namens "xkb" ist - wobei ich eben nicht verstehe welches die Rolle von Yast ist und was die Rolle dieses anderen Systems


    Hätte mir da jemand einen hilfreichen Tipp? Vor allem in der Frage nach der Rolle von Yast und xkb würde ich gerne was lernen!


    Mit Gruss und Dank,
    CoBo

    Nach dem Wechsel von OpenSuse 13 (auf einem 32-bit-Rechner) zu OpenSuse Leap (auf einem neueren 64-bit-Rechner) ist scheinbar für mich kein gültiges und korrektes Tastaturlayout mehr verfügbar!


    Das Problem sind die nicht mehr funktionierenden "dead keys", die wir zur Eingabe z.B. eines grossen ü benötigen würden.


    In keyboard_raw_opensuse.ycp finde ich z.B. die folgenden Einträge:


    Das Problem ist dass eine deutsche Tastatur einfach nicht passt (weil einige Tasten woanders sind), man aber für die CH-Tastatur ziemlich zwingend die Deadkeys braucht - die es scheinbar dafür aber nicht (mehr) gibt.


    Irgendwelche hilfreichen Tipps? Da wäre ich sehr dankbar!

    XFCE werde ich dann wohl mal ausprobieren! Ist das nicht so eine Art "Leichtgewicht-GUI" überhaupt? Wäre für ältere Hardware dann folglich in jedem Fall geeignet!


    Wie starte ich dann die Installation? Bisher habe ich mir immer zuerst die Gnome-spezifische "Live CD" gebrannt und von da aus dann installiert - mit Gnome! Ich kann mich nicht erinnern ob ich da auch eine Option hatte, was anderes als Gnome zu installieren!??


    Muss ich vielleicht einfach eine "Voll-DVD" brennen?


    Mit den Treibern werde ich, wie schon gesagt, nicht nochmals anfangen! Gerade auch auf der von "Sauerland" zitierten Website stehen wieder so nette Dinge wie "ATI/AMD dropped Catalyst support for ..." - und dann folgen natürlich prompt "meine" FireGL-Karten in der Liste! Für einen älteren Treiber braucht man dann aber ggf. auch wiederum einen älteren Kernel - usw. usf....

    Die Frage kurz:


    Gibt es eine Benutzeroberfläche zum neuesten OpenSuse 13.1, die keine hardware-beschleunigte (OpenGL) Grafik voraussetzt (wie z.B. das von mir bevorzugte Gnome)? Weil damit nämlich meine alten ATI FireGL getriebenen Rechner nicht korrekt funktionieren!


    Hintergrund:
    Bei mir läuft OpenSuse mit Gnome seit ein paar Jahren auf verschiedenen Rechnern, und ich bin mit dieser Kombination ganz zufrieden. Meine Rechner sind immer schon ein paar Jahre alt wenn ich sie "neu" zu Hause einrichte, weil es eigentlich meine alten Büro-Rechner sind (Desktop oder Notebook), die ich für fast nichts übernehmen kann. So weit so gut.


    Nun habe ich aber einen älteren Thinkpad T43p und einen ähnlich alten Thinkpad Desktop, die mit den neuesten Versionen Probleme machen. Oder besser gesagt: der Desktop macht Probleme bis zur Unbenutzbarkeit, und den Notebook wage ich darum nicht auf eine neuere Version als 12.2 zu bringen, weil beide mit offenbar nahe verwandten ATI FireGL Grafikchips operieren. Desktop: ATI FireGL V5100, Notebook: ATI FireGL Mobility V3200.


    Früher lief der Desktop ok mit OpenSuse 11.x... und Gnome, aber als ich dann auf die Gnome-Version portiert hatte, die verstärkt auf OpenGL-basierte Effekte setzt war das Teil so wahnsinnig schnarchlangsam dass ich damit nichts mehr anfangen konnte! Nach einigen Versuchen, das Problem durch irgendwelche Treiber- und Einstellungsbasteleien zu beheben ist die Installation komplett im Eimer: Ich glaube, damit will ich nicht nochmals beginnen - dazu fehlen mir Zeit und Geduld!


    Der T43p-Notebook läuft nun noch immer gut mit OS 12.2 und Gnome, aber ich würde ihn gerne aktualisieren weil die OS-Version nicht mehr unterstützt wird und man viele neue Software so nicht mehr installieren kann. Ich getraue mich aber nicht weil ich ein ähnliches Fiasko wie beim Desktop fürchte!


    Und auch den Desktop möchte ich natürlich wieder flott machen - durch eine komplette Neuinstallation.


    PS: Auf einem etwas neueren Thinkpad-Notebook läuft das neue Gnome übrigens bestens: Wenn irgend möglich werde ich also in Zukunft, und mit neuerer Hardware, bei Gnome weiterhin bleiben!


    PPS: Mit der OpenGL-Grafik dieser alten ATI FireGL Chips hatten wir übrigens auch schon im Büro, unter Windows, massive Probleme: die scheinen also echt einen "Schuss" zu haben! Der sich scheinbar erst durch "Aussterben" lösen liess (nur eben bei mir noch nicht...)

    ich würde formulieren 'etwas was meinen/deinen Vorstellungen näher kommt'

    Stimmt genau!


    Und mir scheint, dass ich angeregt durch diese Diskussion jetzt gThumb "entdeckt" habe ist für mich schon ein guter Fortschritt. Wobei ich mir auch schon die "Unterlagen" zur Entwicklung eigener Plugins heruntergeladen habe: Vielleicht finde ich ja mal noch etwas Zeit, die Sache meinen Vorstellungen noch etwas näher zu bringen! ;)


    NB, off topic: Wobei die Sache mit der "Diaschau-Datei" gleich bei den Bildern mir noch immer nicht ganz aus dem Kopf geht, aber vermutlich ist sie halt heute auch ein wenig "altmodisch": Heute musste ich beruflich einem Kunden in den USA stundenlang erklären, wie er eine "Modelldatei" von "unserer Software" in den richtigen Ordner kopieren kann: "Dateien" in "Ordnern" usw. waren ihm irgendwie nicht so ganz geläufige Konzepte - auch wenn er sonst mit seiner Compi-Arbeit ganz gut klar kommt...

    Stimmt: eine Präsentation wäre tatsächlich eine Option - solange es nichts Besseres gibt!


    Nachteile:


    - Alle Bilder müssen explizit hinein kopiert werden.
    - Intransparente Formate: ich ziehe hier einfache Textdateien oder XML-Files vor, denen man notfalls auch mal "manuell" zu Leibe rücken kann (z.B. nach einer Verschiebung, wenn ggf. irgendwelche Links zu flicken sind...)


    Vorteile sind offensichtlich: Man kann eine Präsentation mit eingebetteten Bildern leicht verschieben, anzeigen usw., ohne Angst wegen gebrochenen Links


    Kurz: Kommt halt auf die Vorlieben und den speziellen Einsatz an!

    Als ich gestern mal einen Blick auf Gwenview werfen wollte hatte ich Probleme mit der Tatsache, dass er dann gleich auch noch ein halbes KDE mit installieren will - irgendwie etwas lästig. Und so ich habe mal nach einer Art "Analogon" für Gnome gesucht. Und gefunden: gThumb.


    Tatsächlich tut das immerhin schon die Hälfte der Sachen die ich gerne hätte: Es kann nicht nur direkt 1:1 Verzeichnisse bearbeiten, mit "physischen" Bildern, sondern man kann auch "Kataloge" anlegen. Das sind dann nur noch Verweise auf Bilder (die in irgendwelchen XML-Dateien verwaltet werden). So kann man dann z.B. die Auswahl und Reihenfolge der Bilder machen ohne irgendwelche BIlder herum zu schieben. Es ist natürlich auch möglich, dass ein Bild in mehreren Katalogen vorkommt und trotzdem nur einmal existiert.


    Dann kann man so einen Katalog wie ein Verzeichnis als "Slideshow" präsentieren lassen, mit globalen Einstellungen wie: 5 Sek pro Bild, oder manuelle Wechsel, oder noch irgendwelche Effekte beim Wechsel, usw.


    Schon ziemlich gut!


    Was mir jetzt nur noch fehlen würde wären Slideshow-Einstellungen pro Bild, z.B.: diese 5 Bilder automatisch durchlaufen lassen (jeweils 4 Sekunden), dann bei jenem Bild stehen bleiben bis ich meine Story erzählt habe und manuell weiter schalte...


    Zudem arbeitet gThumb mit Plugins; auch die Kataloge sind schon so realisiert. Wäre also eine Option da auch mal in den Sourcecode zu schauen und vielleicht sogar selber was hinein zu basteln!?? Wäre immerhin schon viel besser als so ein Ding von 0 an selber zu schreiben, wie ich auch schon überlegt habe: Da würde man dann aber wirklich viele Räder neu erfinden! ;)

    Ich zitiere mich also hier selber:

    • Im Kern bräuchte es wohl auch eine Art "Show-Datei", irgendwie als Textfile oder XML-File, die die Bilder auflistet mitsamt nötigen Anzeige-Parametern.
    • Dann bräuchte es ein GUI mit dem man die Diashauen zusammenstellen kann.
    • Und drittens natürlich die Möglichkeit, die Sache als Vollbild darzustellen.

    Der erste Punkt ist notwendig damit man die Bilder nicht dauernd herumkopieren muss (wie es für GwenView z.B. nötig wäre). Plus für die Einstellungen, wie etwa: wie lange ein Bild anzeigen usw.

    Welche Programme? Das habe ich doch versucht zu beschreiben! Damit ich eben - vielleicht! - die endlosen Listen nicht komplett durchgehen muss, die man natürlich mit Hilfe von Google usw. sehr leicht bekommen kann!


    Gwenview scheint eben ein Ding vom Typ 2 zu sein: Man kann die Bilder eines Ordners einfach "durchrattern" lassen. Jedenfalls verstehe ich das so wenn ich mal die Dokumentation durchlese.


    Wie macht ihr denn Diaschaus - wenn überhaupt? Ich glaube, meine Frage würde in erster Linie von Leuten zu beantworten sein die wirklich gelegentlich Diaschaus machen wollen: Dann werden sie auch die Grenzen gut kennen die ich beschrieben habe! ;)