Beiträge von CoBo

    Danke für die vielen Tipps: Da komme ich jetzt sicher wieder weiter! Schritt für Schritt, zumal meine wichtigsten Sachen jetzt ja erst mal wieder laufen (ausser openshot, aber das ist nicht ganz lebenswichtig: hab auch noch Blender...)


    Die Alternative mit Virtualbox habe ich tatsächlich schon vor VMWare ausprobiert, aber da drin kam mein Windows 10 nicht richtig an eine gute OpenGL-Version. Und die brauche ich wiederum weil ich auf dem Rechner Entwicklung für "ParaView" betreibe welches an OpenGL gewisse Anforderungen stellt - und Window ist an diesem Punkt selber ja erschreckend schwach...


    So kann ich jetzt auf dem gleichen Rechner die Entwicklung für zwei Plattformen betreiben, wobei der Sourcecode einfach per git ausgetauscht wird. Funktioniert erstaunlich gut!

    Zitat von Sauerland

    Oder du installierst sofort Leap 15.0, das hat qt 5.9.

    Das könnte gelegentlich die Lösung sein!


    Preisfrage: Läuft VMWare damit?


    Das war mal der Grund warum ich von "Tumbleweed" ("cool - immer das Neueste!") auf "Leap" gewechselt habe: keinen Schritt weiter gehen solange deine wichtigsten "Teile" nicht mitgezogen haben! Und dazu gehört eben VMWare bei mir.


    QtCreator, git & co. sind hingegen ja wohl überall und immer irgendwie zum laufen zu bekommen - wenn man sich nicht (so wie ich!) SEHR viel Mühe gibt sie zu vermurksen! ;)

    Zitat von Sauerland

    Wie qt 5.10 insrtalliert?

    Download des Installers von qt.io - und ab die Post: da gibt's dann kein Repository, aber das Ding interferiert auch nicht mit der Standard-Version!


    Es sei denn man will diese neue Version "um's Verrecken" selber zur Standardversion machen - wie ich das gescheiterweise probiert habe... ;)


    Zitat von Sauerland

    Denn ein Repo dafür sehe ich nicht.....

    Eben!


    Die Update-Repos habe ich irgendwann mal ausgeschalten weil ich eben "zurücksetzen" wollte. Warum sonst immer alles irgendwie doppelt erscheint habe ich keine Ahnung...


    Vermutlich sollte ich die Update-Repos besser mal wieder aktivieren damit ich auch Updates beziehen kann (wenn ich deren Zweck richtig verstanden habe...)

    2. Hälfte:

    1. Hälfte:

    Ok, hier meine Repositories:



    Und hier die installierten Pakete wo "qt5" drin vorkommt - im nächsten Post: ist sonst zu lang!

    Jetzt habe ich's tatsächlich mit ein paar weiteren "zypper in -f libQt5..." geschafft dass yast und keepass wieder laufen - uff!!


    Openshot tut allerdings noch immer nicht - aber das werde ich vermutlich einfach abschreiben müssen...


    Immerhin hat sich die Fehlermeldung geändert: Es ist nicht mehr eine nicht gefundenes Qt-"PRIVATE_API", sondern:


    Code
    cornelis@linux-j2sx:~> /usr/bin/openshot-qt 
    Loaded modules from installed directory: /usr/lib/python3.4/site-packages/openshot_qt
    Speicherzugriffsfehler (Speicherabzug geschrieben)


    Sieht nicht nach einem einfachen Fall aus...


    Nun ja, das ist dann wohl der Preis für "zu viel herumbasteln" !! ;)

    Die kurze Frage: Gibt es eine Möglichkeit, für Qt5 einfach alle Runtime-Sachen auf den Stand des offiziellen OpenSuse-Repositories zu "resetten"? Das Problem ist dass man mit "zypper se libqt5" schon mal eine ellenlange Liste von Paketen bekommt, die man dann ggf. mit "zypper in -f ..." neu installieren kann - und auch das scheint dann irgendwie noch nicht zu reichen...


    Die längere Erläuterung: Vor einem halben Jahr habe ich mein System völlig neu aufgesetzt, inklusive Qt usw. Man bekommt da in meiner OpenSuse-Version die Qt-Version 5.6.2 - so weit so gut. Aktuell ist Qt aber schon viel weiter, und weil ich zum Programmieren eine Version >= Qt 5.9 brauchte habe ich die dann von Qt geholt und installiert. Die landet dabei an einem ganz eigenen Ort - eigentlich so weit ok.


    Dann weiss ich nicht mehr genau alles was ich damals "vergurkt" habe! Jedenfalls hatte ich irgendwie versucht, die Version 5.9 zur "Standardversion" zu machen - und da muss ich dann wohl Dinge vermurkst haben durch über-kopieren usw. Was man halt so in der Verzweiflung nach vielen Stunden alles probiert. (Nein, niemand muss mir jetzt erläutern wollen dass das vielleicht nicht alles ganz schlau war!). Das führte zu seltsamen Fehlermeldungen, sodass ich dann lieber wieder zurück wollte. Daraufhin habe ich halt einfach nochmals die Version 5.6.2 geholt und auch noch installiert - aber die landete dann wieder im eigenen Bereich (/opt/...). Ok, ich habe dann halt wieder die "vergurkte" Hauptversion (in usr/lib64...) mit den Files der alten Version überschrieben - und dann lief's seltsamerweise noch immer nicht!


    Konkret läuft in so einem Fall dann z.B. yast nicht mehr, oder bei mir auch keepass.


    Mit einigem "Herummurksen" mit passenden qt.conf Dateien habe ich dann erst mal wieder alles zum laufen bekommen: yast und keepass gehen, und programmieren kann ich mit der neueren Qt-Version.


    Jetzt wollte ich vor ein paar Tagen aber mal wieder etwas neues installieren - openshot. Und das lief dann erst mal wieder nicht! Das Ding braucht scheinbar python, und da kamen dann Beschwerden über nicht gefundene Qt APIs.


    Zuerst dachte ich dass es halt wieder das Versionsproblem ist, aber es suchte nach Version 5.6.2 - und zwar in einem Ordner wo genau das alles drin ist! Die Fehlermeldung zeigte mir dann noch dass das Teil immer nach einem "Qt5_...PRIVATE_API" fragt - und nach ein paar weiteren Stunden suchen, probieren und googeln (und diesmal ohne irgendwas zu überschreiben...) habe ich etwas gelernt:


    OpenSuse hat offenbar die grandiose Idee gehabt, eigene Qt5-Libraries zu generieren wo "private" Interfaces noch immer mit einem "PRIVATE_API" dekoriert werden!!!


    Mit der Folge dass Version 5.6.2 von OpenSuse nicht kompatibel ist mit Version 5.6.2 von Qt - und das ausschliesslich wegen dieser idiotischen (oder gibt es noch stärkere Ausdrücke? Nein, hier lieber nicht...) "Dekoration"... (Nein, sagt mir bitte nicht wer diese "tolle" Idee gehabt hat - ich könnte mich sonst vergessen... Angeblich aus irgendwelchen "Sicherheitsgründen" - nur welchen??)


    So war mir dann schliesslich halt auch endlich klar warum die Rück-Überschreibung nicht gelungen ist: Ich habe halt nicht die OpenSuse-Version benutzt!


    Dummerweise ist es nun halt nicht so dass man einfach statt dessen die OpenSuse-Version wieder "auffrischen" kann: die kommt zersplittert in unendlich viele kleine Pakete daher! Ich habe inzwischen ein paar davon mit "zypper in -f ..." neu installiert, aber ich finde scheinbar nicht alle, denn z.B. yast läuft jetzt wieder nicht mehr...


    Drum also meine zu Beginn gestellte Frage! Wer schon mal erfolgreich eine OpenSuse Qt5-Installation "aufgeräumt" hat, oder sonst einen hilfreichen Tipp auf Lager hat: Ich bin für alles dankbar! Denn ein Neuaufsetzen des ganzen Systems würde mich auch wieder sehr viel unnötige Zeit kosten...


    Mit Dank und Gruss,
    Cornelis

    Danke für den Tipp: Ja, mit Sicherheit kann man sich in den Club der Shotwell-Entwickler einklinken!


    Im Moment war ich allerdings mehr interessiert an Tipps von Benutzern, die eventuell ähnliche Anforderungen an eine solche Software haben und zugleich etwas gefunden haben das die gleichen Probleme nicht hat: Ich gebe zu dass das meist eher ein Wunder wäre!


    Bezüglich Shotwell ist für mich tatsächlich der nervigste Teil die Automatismen in der Zuordnung von "Ereignissen", die sich auf Bild-Informationen (EXIF, möglicherweise andere...!??) abstützen und für mich auch nach Jahren nicht wirklich transparent sind.


    Auf der anderen Seite steht wiederum das EXIFTOOL, welches erstaunliche Tricks beherrscht um noch den unmöglichsten Dateien irgendwelche Infos unter zu jubeln. Inklusive z.B. PNG, wo EXIF gar nicht vorgesehen ist.


    Zu meinem Erstaunen habe ich dann wiederum gemerkt dass Shotwell diese "untergejubelten" Infos dann oft sogar auswertet: eine Art "heimliche Kooperation" also zwischen diesen beiden Programmen - und mit probieren kommt man manchmal sogar dahinter. In anderen Worten: Hier gibt es Features, auf die sicher irgendwer Stunden und Tage Programmierarbeit angewendet hat - und die man selbst als erfahrener User kaum finden kann...


    Lohnt sich also doch das weitere geduldige Erforschen von Shotwell??


    Exiftool ist also in jedem Fall das Tool mit dem man Shotwell ergänzen muss um voll produktiv zu sein. Leider ist es wiederum eine reine Kommandozeilensache, dh. wenn man es nicht täglich braucht muss man immer erst neu die Optionen zusammen googeln um damit produktiv zu arbeiten. Dann allerdings kann es so gut wie "alles"!


    Vermutlich wäre es eine sehr hilfreiche Erweiterung für Shotwell wenn man da das Exiftool insofern mit integrieren könnte dass man da zumindest die Datums-Funktionen via GUI zugänglich macht. Also etwa schlicht und einfach einem Bild ein anderes Datum verpassen, damit es dann beim richtigen "Ereignis" wiederum einsortiert wird.


    Hat jemand noch weitere Ideen zum Thema?

    Seit einigen Jahren benutze ich Shotwell für die Verwaltung meiner Fotos (und vorher war's auch schon FSpot). Selbstverständlich sind die gewünschten Funktionen immer Geschmackssache und was der eine unbedingt haben will findet der andere nervig. So gesehen erwarte ich keine absoluten Urteile - und möchte auch meine nicht so verstanden wissen!


    Eigentlich tue ich mit Shotwell nicht viel: Nachdem ich mir die Fotos von hier und dort zusammen gesucht haben in irgendeinem Folder oder einem USB-Stick importiere ich sie ("mit kopieren") in Shotwell. Die Fotos am Ursprungsort werden dann gelöscht weil Shotwell seine eigene Folderstruktur verwendet.


    Danach werden die Bilder "getaggt": Namen von Personen, Orte, Ereignisse usw. usf. Das hat sich im Laufe der Zeit halt so entwickelt. Insgesamt funktioniert das auch alles recht gut.


    Das einzige was mich echt stört ist der Umgang mit "Ereignissen": Da insistiert die Software stur und fest auf ihrem eigenen Automatismus - auch wenn der in einigen Fällen kläglich versagt!


    Konkret will das Programm aus jedem Foto ein Datum lesen. Wenn es eins findet, z.B. 2018-01-06, dann wird das Bild unter /Fotos/2018/01/06 abgelegt und mit dem "Ereignis" "Sam 06. Jan 2018" einsortiert - chronologisch. Das kann man dann bei Bedarf auch umbenennen, z.B. in "Grosse Dreikönigsparty". Die Einsortierung bleibt dabei bestehen; vermutlich geht sie weiterhin nach der Folderstruktur. So weit so gut.


    Mühsam wird das allerdings wenn Fotos keine oder falsche Datumsangaben tragen! Das können Bilder sein die nicht aus einem Fotoapparat stammen, sondern irgendwie sonst generiert sind. Oder auch ganz gewöhnliche PNG-Dateien (anstatt JPG): Da besteht dann das Programm steif und fest darauf dass diese Dateien nicht datierbar seien: sie werden under "Ereignislos" abgelegt, und nur mit Tricks bekommt man sie manchmal trotzdem noch an den richtigen Ort. Manchmal gibt man allerdings auch vor Erreichung des Ziels entnervt auf - weil das oft SEHR viel Zeit beansprucht - etwa mit exiftool usw. usf.


    Wie einfach könnte es doch sein wenn man einfach den Bildern manuell ein Datum zuordnen könnte - und fertig!


    Im Moment bin ich so weit dass ich ernsthaft überlege, auf eine andere Fotosoftware umzusteigen - sofern mir jemand eine solche für die obigen sehr einfachen Anwendungsfälle empfehlen kann! (Klar wäre dann die Portierung von tausenden Fotos mit Tags sicherlich auch nochmals eine Herausforderung...)


    Hat da jemand gute Vorschläge?


    Alternativ könnte es natürlich auch sein dass ein Shotwell-Experte mir erzählen könnte wie ich Shotwell auf einfache Art und Weise (also z.B. ohne exiftool-Gefriemel) ein Datum für undatierte Bilder unterjubeln kann!?