Beiträge von CoBo

    Nachdem mir unter Ver. 11.3 immer wieder das ganze System eingefroren war (siehe System friert regelmässig ein: Wie Ursache finden?), habe ich jetzt nach der Neuinstallation von Ver. 12.1 ein neues Problem: Nach ein paar Minuten wird der Bildschirm dunkel - ok, Strom sparen -, aber er lässt sich dann durch Maus oder Tastatur nicht mehr "aufwecken".


    Den Lüfter hört man weiterhin, und ob noch sonstige Aktivitäten stattfinden kann ich so leicht nicht sehen.


    Einen Versuch, ACPI abzuschalten (mit acpi=off in menu.lst von grub) hat keinen Unterschied gemacht.


    Der Effekt ist der gleiche wie beim Einfrieren: System "abwürgen" mit dem Power-Button, Dateisysteme "säubern" beim nächsten Neustart...


    Irgendein hilfreicher Tipp?


    Rechner: ein alter IBM Thinkpad T43p

    Folgende Zeile hat mich selber stutzig gemacht:


    Code
    /dev/sda8 /home jfs rw,nodev,noexec,relatime,uid=1000,gid=100,umask=022 0 0


    Was soll den "noexec"? -> Google -> Irgendwie könnte das die Ursache meines Problems sein!


    Es dauerte dann noch eine ganze Weile bis ich ins fstab noch ein "exec" hineingebastelt hatte - auch das war irgendwie noch einfacher unter OpenSuse 11.3 - aber dann lief der Installer meines "Baltax"-Programms auf einmal wie nichts!


    Lektion 1: Irgendwie scheint hier noch ein zusätzlicher "Sicherheitslevel" eingezogen worden zu sein; einfach nur Datei-Rechte richtig setzen war gestern - das kann ja jeder!


    Lektion 2: Früher hätte ich als su vom Terminal aus einfach "gedit fstab" getippt - und unter fürchterlichem Gemecker (weil ich ihm keine Konsole usw. usw. mitgeteilt habe...) hat er dann aber doch seinen Job getan. Unter 12.1 heisst es mit "vi fstab" arbeiten - und immer eine Anleitung daneben... Aber auch so bekommt man die paar Buchstaben mal hingebastelt!


    Hauptsache es klappt jetzt! (Und dass man auch mal wieder was dazu lernt ist dann der positive Seiteneffekt des ganzen nervigen Ärgers... :) )


    Und nicht zu vergessen: Danke den Mitdenkern!

    ...und Home ist eine Partition, die mit JFS formatiert ist (um sie mit einem OS/2-System zu teilen).


    Aber das mache ich schon seit Jahren so - mit OpenSuse 11.3 -, und an ähnliche Probleme kann ich mich nicht erinnern. Jetzt erst habe ich 12.1 installiert, und die Parameter in fstab einfach direkt übernommen. Habe auch von anderen, die mit JFS-Parititionen arbeiten, keine grundsätzlich negativen Erfahrungen gehört!


    Aber wie gesagt: Es könnte natürlich dennoch an irgendwelchen fstab-Parametern liegen - und um das zu sagen muss ich sie heute abend am besten wohl mal hier posten!


    Grundsätzlich geht es darum dass Verzeichnisse und Dateien automatisch gewisse Rechte bekommen sollen - falls sie sonst keine haben. Für durch Linux-Tools erzeugte Dateien sollte das aber ja wohl nicht gelten da sie vom System doch damit ausgestattet werden sollten - wenn ich das richtig verstehe ! (??) Denn JFS unterstützt das ja durchaus - nur dass OS/2 die Attribute nicht setzen würde - was aber im gegebenen Fall ja eigentlich nicht das Problem sein sollte...

    Dass es "gehen müsste" ist mir eigentlich auch klar - das ist ja gerade das Problem! ;)


    1.) Nochmals herunterladen werde ich heute Abend natürlich probieren - einfach "damit das auch getan ist"!


    2.) Mit der Bittigkeit hatte ich selber die Frage wieso die explizit da keine verschiedenen Versionen anbieten! (Nur mit oder ohne integrierte JRE). Ist es möglich dass die in einem Paket sowohl 32-bit als auch 64-bit anbieten? Oder dass sie z.B. nur 32-bit haben, die dann auf beiden Architekturen laufen soll? (Geht das mit Linux überhaupt ???)


    Immerhin scheinst du ("Trekkie00") ja mit einem 64-bit-System zu arbeiten (erfolgreich!), während meins ein 32-bit-System ist. Aber eben: Es werden keine unterschiedlichen Versionen angeboten, und die gebotenen Anleitungen und Hilfen sind mehr als nur dürftig...


    Nun könnte ich natürlich noch immer die 32-bit JRE direkt von Sun holen und installieren, und dann die Baltax-Version ohne JRE drüber.


    Nur: Auch das habe ich schon versucht, und mit der jre-6u31-linux-i586.bin von Sun laufe ich ins genau gleiche Messer!


    Bleibt mir nur noch die Frage ob da noch irgendwas in der fstab falsch eingestellt sein könnte!? (Die konkrete Zeile müsste ich heute abend posten). Also irgendwas in dem Sinn dass das ganze Device irgend etwas nicht erlaubt falls es von einem Shellskript u.a. probiert wird?


    Allerdings habe ich schon manuell als "Normaluser" Verzeichnisse erstellt, Dateien bearbeitet, neu erzeugt und gelöscht, und auch Rechte verändert - ging alles wunderbar!

    ...und das ist gerade was bei mir nicht passiert: Der graphische Installationsassistent startet NICHT!


    Das Auspacken scheint ja noch zu gehen.


    Was könnte denn den Installationsassistenten daran hindern zu starten?


    • Fehlen dem Assistenten selber irgendwelche Berechtigungen?
    • Ist es eine Frage der nicht richtig generierten Berechtigungen für die ausgepackten Dateien? (Die ich allerdings nur ganz kurz zu sehen bekomme: Nach der Fehlermeldung werden sie sofort wieder "entsorgt"...)


    Es ist zu sagen dass ich zwar viel Erfahrung mit vielen Systemen habe, seit über 30 Jahren, aber unter Linux/Unix bin ich mich erst langsam am Einarbeiten...


    An dieser Stelle laufe ich jetzt aber wirklich an die Wand, d.h. ich habe nicht die leiseste Ahnung wo und wie ich da sinnvollerweise noch weiter "bohren" könnte!


    Dass gewisse Dinge nicht sofort auf Anhieb laufen kenne ich mittlerweile schon; da muss man dann irgendwie halt "nachhelfen".


    Beispielsweise wäre es ja denkbar, das Auspacken laufen zu lassen und sich dann mal die Dateien anzuschauen, um ggf. fehlende Permissions nachzutragen. Dafür müsste ich aber erst mal einen Trick finden wie ich das Auspacken hinbekomme ohne dass das Resultat sofort wieder gelöscht wird! Irgendwie scheint dieses *.sh File ja eine Art selbstentpackendes Archiv zu sein; kann man das vielleicht mit irgendeinem Programm auch "zu Fuss" entpacken? Wie??

    Weil ich mich zunächst nicht "getraut" habe, alles neu zu installieren (von wegen was man da halt dann sonst noch alles auch wieder einrichten muss) habe ich zunächst mal den Weg mit zypper versucht und die Anweisungen strengstens befolgt.


    Lief auch zunächst alles glatt. Bis dann passierte was passieren muss: Mitten drin fror das System ein!


    Womit natürlich klar war dass ich jetzt doch die Neuinstallation ins Auge fassen muss...


    Die dann zunächst erstaunlich rasch und problemlos über die Bühne ging! Nur dass ich jetzt tatsächlich erst mal wieder Probleme mit weiteren Installationen habe - aber das ist eine andere Story (siehe z.B. Egal was ich tue - immer "keine Berechtigung"!)


    Ob das System nicht mehr einfriert werde ich mit der Zeit erst sagen können! Auch vorher schon konnte ich ja stundenlang arbeiten bevor es dann wieder mal ganz unverhofft zuschlug - natürlich immer im dümmsten Moment, wie das Beispiel gerade wieder zeigt... ;)

    Code
    cbockem@linux-5n9c:~/Downloads> dir
    insgesamt 97232
    -rwxrwxrwx 1 cbockem users 21699103 25. Mär 17:39 jre-6u31-linux-i586.bin
    -rwxrwxrwx 1 cbockem users 21153418 25. Mär 17:19 jre-6u31-linux-i586-rpm.bin
    -rwxrwxrwx 1 cbockem users 39028349 25. Mär 16:51 prgr-baltax-2011-v.7.0.1-linux-mjre.sh
    -rwxrwxrwx 1 cbockem users 17666650 25. Mär 17:12 prgr-baltax-2011-v.7.0.1-linux-ojre.sh
    cbockem@linux-5n9c:~/Downloads> ./prgr-baltax-2011-v.7.0.1-linux-mjre.sh
    bash: ./prgr-baltax-2011-v.7.0.1-linux-mjre.sh: Keine Berechtigung
    cbockem@linux-5n9c:~/Downloads>


    Wenn ich es dann (was ja nicht nötig wäre!) noch mit sh starte, sieht es so aus:


    Code
    cbockem@linux-5n9c:~/Downloads> sh ./prgr-baltax-2011-v.7.0.1-linux-mjre.sh
    Unpacking JRE ...
    Preparing JRE ...
    ./prgr-baltax-2011-v.7.0.1-linux-mjre.sh: Zeile 210: bin/unpack200: Keine Berechtigung
    Error unpacking jar files. The architecture or bitness (32/64)
    of the bundled JVM might not match your machine.
    cbockem@linux-5n9c:~/Downloads>


    Im File Viewer kann ich sehen, dass dabei sogar ein Unterverzeichnis mit einem Haufen Dateien erst mal erstellt wird - dann aber schnell wieder alles gelöscht...


    Dies alles jetzt unter meinem "normalen" Benutzer!


    Das Komische an der zweiten Version scheint mir dass das die "shell in der shell" (also das sh am Anfang) offenbar zunächst die nötigen Rechte hat; dann sollen aber offenbar weitere Aktionen gestartet werden - und die haben dann wiederum keine Rechte mehr...

    Versuch eine Software zu installieren (Steuerverwaltung meiner Stadt). Geliefert wird ein ...sh File.


    Mit chmod Ausführungsrechte gesetzt.


    Dann als root gestartet. Reaktion:


    Code
    linux-5n9c:/home/cbockem/Downloads # ./prgr-baltax-2011-v.7.0.1-linux-mjre.sh
    bash: ./prgr-baltax-2011-v.7.0.1-linux-mjre.sh: Keine Berechtigung


    Das ganze Paket soll auch eine Sun Java JRE haben. Ok, die kann man ja auch von Sun holen. Damit bekommt man dann ein Paket jre-6u31-linux-i586-rpm.bin auf den Rechner.


    Gleiche Behandlung - gleicher Effekt!


    So sehen die Rechte dieser Dateien aus:


    Code
    -rwxrwxrwx 1 cbockem users 21153418 25. Mär 17:19 jre-6u31-linux-i586-rpm.bin
    -rwxrwxrwx 1 cbockem users 39028349 25. Mär 16:51 prgr-baltax-2011-v.7.0.1-linux-mjre.sh


    In anderen Worten:_ Das Problem scheint keins mit dem speziellen Steuerpaket zu sein. Und ausser chmod und Arbeiten als root weiss ich nicht, wie ich meinen Skripten noch mehr Berechtigungen geben könnte...


    Was mache ich noch falsch?