Beiträge von wn48z

    Du könntest die Installation einmal mit dem Kernelparameter textmode=1 starten. Damit schliesst man Grafikanzeigeprobleme aus und es ist vielleicht mehr zu sehen oder gar der Grund warum die Installation stehen bleibt.


    Ansonsten schreibt openSuSE auch ein Log während der Installation - da könnte der Inhalt wertvoll sein. Evtl. mal mit dem Rettungssystem booten und dann auf der HD nach dem Log suchen und dies anzeigen lassen.

    Nichtsdestotrotz war der Link von Sauerland ok. Ich habe ihn für Dich noch etwas erweitert:


    Code
    https://download.opensuse.org/repositories/systemsmanagement:/zlm:/zenpuppet/openSUSE_Leap_15.0/noarch/


    Oder wenn Du das Repo mit Zypper gleich ganz anhängen willst:


    Code
    zypper ar https://download.opensuse.org/repositories/systemsmanagement:/zlm:/zenpuppet/openSUSE_Leap_15.0/  ZENPuppet


    Darin findest Du puppet für Leap-15

    Dein /dev/sda1 ist die Bios boot partition - da kannst Du kein Grub reininstallieren. Grub gehört auf die / (root) oder allenfalls /boot Partition. Ausserdem wäre Dein /dev/sda1 auch viel zu klein für Grub, das braucht etwa 66M (zumindest auf meiner Maschine).


    Auf die Bios boot partition kannst Du nicht zugreifen - die wird intern verwendet und ist im Dateisystem auch nicht sichtbar.


    Mit der Installation von grub auf eine LVM Partition bin ich nicht wirklich vertraut, aber vielleicht kann sonst jemand weiterhelfen.

    Dann bin ich erstaunt, dass es mit after.local zuvor nicht schon funktioniert hat ;)


    Unter SLES15 gibt es den after-local.service auch - ebenso unter SLES12. Wie bin ich dann auf after.local.service gekommen? Ach unter SLES12 gibt es beide Versionen:


    Hier noch eine Ergänzung zu after.local - im Gegensatz zu SLES12 gibt es diesen Service bei SLES15 (LEAP15) nicht mehr. Daher hat es vermutlich auch mit der after.local Datei in LEAP 15 nicht funktioniert:


    Code
    # systemctl status after.local.service
    Unit after.local.service could not be found.

    Ich habe es eben kurz auf SLES15 Beta geprüft - enable gibt da dieselbe Meldung aus, von daher lässt sich der Service vermutlich gar nicht "enablen" - bzw, man muss es bei diesem auch gar nicht erst tun.


    Mach einfach mal die boot.local Datei wie beschrieben und schaue ob es nach dem Reboot so tut wie Du willst.


    Welche Ausgabe hast Du mit:

    Code
    systemctl status rc-local.service


    Explizit starten/ausführen würde man sowieso mit start und nicht mit enable:

    Code
    systemctl start rc-local.service

    Unter SLES12 verwenden wir hierfür diese Datei:

    Code
    /etc/init.d/boot.local


    Das funktioniert auch unter SLES15 Beta (wobei hier diese Datei erzeugt werden muss, weil sie per Default fehlt), daher müsste es auch mit LEAP 15 gehen.

    Code
    touch /etc/init.d/boot.local
    chmod 744 /etc/init.d/boot.local


    Danach noch folgendes in die erste Zeile:

    Code
    #! /bin/sh


    Anschliessend Dein Script.


    Verantwortlich, dass diese Scripts ausgeführt werden ist folgender Dienst:

    Code
    # systemctl status rc-local.service
    * rc-local.service - /etc/init.d/boot.local Compatibility
       Loaded: loaded (/usr/lib/systemd/system/rc-local.service; static; vendor preset: disabled)
       Active: active (exited) since Tue 2018-06-05 15:15:37 CEST; 17h ago    Tasks: 0 (limit: 512)
    
    
    
    
    Jun 05 15:15:37 xxxxxx systemd[1]: Starting /etc/init.d/boot.local Compatibility...
    Jun 05 15:15:37 xxxxxx systemd[1]: Started /etc/init.d/boot.local Compatibility.


    Möglicherweise muss dieser noch aktiviert werden - bei SLES12 und 15 Beta ist er Standard enabled.

    Code
    systemctl enable rc-local.service


    Fehler in der boot.local Datei lassen diesen Dienst scheitern - kann man mit status abfragen nach dem Systemstart.

    Du könntest die Installation mit einem zusätzlichen Kernelparameter starten:


    Code
    textmode=1


    Dann wird die Installation in einer YaST ähnlichen, kleinen texbasierten Oberfläche erfolgen und nicht in dieser mausbedienbaren grafischen Oberfläche.


    Allerdings kann man im ersten Bild ja die Bildschirmauflösung wählen - siehst Du das auch bereits nicht mehr oder hast Du das noch nicht versucht? Vielleicht genügt schon eine andere Auflösung.

    Ja, das ist eine Sicherheitsvorkehrung von guten RPMs, dass sie geänderte Konfigurationsdateien nicht einfach überschreiben, sondern eine zusätzliche .rpmnew Datei erzeugen, die man dann selber umkopieren muss. Eine leere Datei wird da natürlich auch als geändert angeschaut - wenn Du diese vorgängig gelöscht oder wegkopiert hättest, wären die Dateien normal erzeugt worden. Aber so hast Du ja noch einige weitere gefunden, die nicht mehr passten.


    Schön dass es wieder geht :)