Beiträge von Igel1954

    Startpage gehört jetzt einer Werbefirma mit dem Namen System1. Waterfox haben die auch übernommen. Zieht daraus eure eigenen Schlüsse.

    Das startpage.com jetzt einer Werbefirma gehören soll, ist mir vollkommen neu. Die Suchmaschine startpage.com wird von doch Startpage B.V. aus den Niederlanden betrieben.

    Ich nutze auch Startpage und versuche zumindest den Schülern, die in die Schulbibliothek zum recherchieren kommen, die Nutzung von Startpage statt Google nahezulegen.


    Da alle Schulen über Server der Stadtverwaltung ins Internet gelangen, passiert es mehrmals täglich, dass Google der Meinung ist, dass nicht Schüler eine Suchanfrage versuchen, sondern ein "Automat". Dann sitzen vor allem die Jüngeren (5. / 6. Klasse) vor diesen Bildchen und wissen nicht was sie machen müssen/sollen, obwohl ja auf dem Bildschirm angezeigt wird, was die Google-Seite erwartet.

    Hallo Joachim,


    du, als alter IT-Hase, kennst das ja sehr gut, dass man auf bestimmte Fragen ohne Ende unterschiedlichste Antworten erhält.

    Das wird bei der Wahl des Dateisystems bestimmt auch so sein.

    Hallo Stefan,


    und ich kenne ja aus der IBM-Welt noch ein paar mehr File- bzw. Dateisysteme.


    Mich interessieren neben den Vor- und Nachteilen der diversen Filesysteme (kann man ja meist in Fachzeitschriften nachlesen) ja die positiven und negativen Erfahrungen, die jemand vielleicht mit einem bestimmt Filesystem hatte und wie es zu diesen negativen Erfahrungen gekommen ist. Es geht bei der Frage auch nur bedingt um meine eigene Installation. Die sollte nur als Beispiel dienen, da ich einige Systemverzeichnisse in eigene Partitionen gelegt habe und ich bisher nicht hinter den Sinn des Konstrukt "Subvolumes" von btrfs gestiegen bin und wie man damit umgehen muss.


    Ob ich die Verwendung von btrfs in Betracht ziehe, kann ich aufgrund der bisher gelesenen Suchergebnisse auch noch nicht beantworten, denn bei der Menge an Suchergebnissen zu den einzelnen Filesystemen fallen (je nach Suchmaschine) einem entweder zuerst die ältesten (und damit eigentlich auch schon überholten) Berichte in die Finger, oder man erwischt Artikel die das jeweilige Filesystem negativ darstellen. Da erwischt man oft auch Themen und Antworten aus Foren, die nur von Problemen berichten, ohne diese genau zu benennen, und negative Meinungsbilder, teils auch ohne den Hintergrund dafür zu beschreiben. Das Ausselektieren dieser nicht hilfreichen Informationen artet dann teilweise in richtig Arbeit aus.


    Dieses Phänomen negativer Posts ist für mich ja auch nicht neu. Ich habe seit über 20 Jahren einen Telefon-/Internet-Provider, wo ich bisher nie Probleme hatte. Auch mit dem Kundenservice kann ich nur zufrieden sein. Aber in diversen Foren/Blogs liest man nur negatives. Wenn sich mal einer positiv äußert, werden dann wüste Verschwörungen aufgestellt. Da wundert man sich dann auch nicht, dass kaum bis garnix positives gepostet wird. Und mit dem Erstarken der Social Media wird dies zur Zeit alles nur noch schlimmer. :cursing:

    "Basteln", im eigentlichen Sinn, tue ich ja auch nicht. Das hat alles eigentlich schon seinen Sinn. Meine Vertragswerkstatt und Händler für meinen Großroller ist eine freie Zweiradwerkstatt in der Nachbarschaft. Derjenige, der sich vorher um die Software für die Firmen-Webseite und als Admin für das Forum zuständig war ist nicht mehr greifbar, so dass ich angeboten habe, ein Auge auf Wordpress und phpbb3 zu haben. Der Werkstattinhaber kann als Zweiradmechanikermeister ein Motorrad bauen, aber von PC und allem was damit zusammen hängt, natürlich nur soviel Wissen, um die notwendigen Programme bedienen zu können.


    Ich handhabe es eigentlich immer so: "Never change a running System". Aber es gibt halt auch Updates, die unbedingt durchgeführt werden müssen.


    Ich werde auch den Upgrade auf 15.2 nicht sofort durchziehen. Ich warte immer erst ein paar Wochen ab, welche Fehler auftreten und korrigiert werden. Nach 40 Jahren IT weiß ich halt, dass der beste Betatest nicht alle Fehler aufdeckt und manche Fehler erst unter Konstellationen auftreten, die beim Betatest nicht vorhanden waren.


    Und die Wordpress"spielerei auf meinem PC, diente nur dazu, mich mit Wordpress anzufreunden und zu verstehen, damit ich meine eigen HP und die der Werkstatt vernünftig pflegen kann.


    Die Partitionen auf der 2. (sdb) und 3.Platte (sdc) werden ja regelmäßig Sonntag Nacht mit fsarchiver auf einer externen SSD gesichert.


    Software, die ich gelegentlich zum testen installiere, fliegt meist nach ein paar Tagen wieder von der Platte, außer ich will noch etwas neues Lernen, so wie Wordpress, phpBB3, oder eben Perl und PHP.

    Hallo zusammen,


    irgendwann muss ich ja von leap 15.1 auf Leap 15.2 upgraden. Jetzt wird vor allem in den Tumbleweed-Themen immer von btrfs als Filesystem geschrieben. Bei meiner Recherche im Internet zu den diversen, verfügbaren Linux-Filesystems haben bei mir zur vollen Verwirrung beigetragen. Teilweise landen in den Suchergebnissen Artikel über btrfs ganz vorne, die mehr als 10 Jahre alt sind.


    Ich hab meine Systemplatte in diverse Partitionen für mein Linux-System und meine Daten aufgeteilt und bei einer Neuinstallation einfach nur die Systempartitionen neu formatiert ohne das Filesystem zu ändern.


    /public dient nur zum Austausch von Dateien zwischen meinen Benutzerkennungen auf PC und Laptops und Windows und als Zwischenspeicher von bestimmten Konfig-Dateien vor einem Upgrade. In/usr/local stecken viele Scripte (selbsterstellte, kopierte) , die ich auf PC und Laptop verwenden kann. die beiden Partitionen werden den Laptops per NFS4 zur Verfügung gestellt.


    /srv hab ich vor wenigen Monaten erst separiert, weil ich hier ein phpbb3-Testforum (Kopie des Originals eines Rollerforums) installiert habe. dass ich zum Vorbereiten von Updates der Forumssoftware verwende. Ich "spiele" hier auch mit einem Wordpress-Webauftritt. Hier habe ich mittlerweile auch die MariaDB(MySQL)Datenbanken liegen.


    Was ich bei btrfs bisher nicht ganz begriffen habe, sind diese "ominösen" Subvolumes. Bedeutet das, ich müsste meine separaten Partitionen für /opt /usr und /var auflösen, oder könnten die auch unter btrfs weiter existieren?


    Vielleicht können mich eure Erfahrungen erleuchten, ohne mich noch mehr zu verwirren. :/

    Es geht aber nicht nur um die Härtung des Betriebssystems, auch die technische Infrastruktur und vor allem die Daten müssen vor unberechtigtem Zugriff von außen und vor allem von innen gesichert sein. Der größte Feind sitzt nicht vor der Firewall, sondern viel eher dahinter. Auch die Ausfallsicherheit der IT-Infrastruktur muss einen gewissen Standard aufweisen, durch Cluster, USV, etc.


    Wenn die IT zusätzlich zur DSGVO auch noch den Bestimmungen des SGB (Sozialgesetzbuch) unterliegt, dann sind alle administrative Änderungen an IT-Systemen, Programmen oder Datenstrukturen oder auch Datenkorrekturen, die aus einem Softwarefehler heraus resultieren, nicht nur der internen Revision sondern auch externen Prüfungen gegenüber lückenlos nachzuweisen. Ansonsten läuft man (bzw. die Vorgesetzten) Gefahr sich juristisch rechtfertigen zu müssen.

    derwunner

    Hast du dich denn auch schon mal mit dem "IT-Grundschutz-Kompendium – Werkzeug für Informationssicherheit" des BSI beschäftigt.


    Das ist die Basis, die man zum Sichern seiner IT mindestens erfüllen muss/sollte. Ja nach Art der Zertifizierung kommen noch schärfere Vorgaben zum Tragen.

    derwunner

    ich denke mal, da wirst du dich wohl auch mal mit SELINUX beschäftigen müssen.


    Bevor ich in den Ruhestand gegangen bin, hab ich noch am Rande mitbekommen, dass Kollegen für unsere Kunden (=Gesellschafter) Linux-Systeme mit dem kostenpflichtigen MYSQL (wegen Backup über spezielle vorgegebene Tools, u. a. Tivoli, etc.) aufzusetzen begannen. Sie mussten sich dabei auch mit den Tücken von SELINUX, aufgrund der Tatsache, dass wir (d .h. mein ehemaliger Brötchengeber) dem SGB unterliegen, auseinandersetzen. Als Linux-Systeme standen wohl SLES bzw. RHEL zur Auswahl.

    Gib doch mal im Terminal den Befehl hostnamectl ein.


    Das Ergebnis sollte in etwa so wie bei mir aussehen:

    Dann kannst du evtl. die Cut-Anweisung entsprechend anpassen.


    Nicht über den Eintrag Location wundern. Den kannst du mit hostnamectl set-location 'deine lokation' selber setzen.