Teil 2: Schriftarten, Lesbarkeit und Kantenglättung (Antialaising und Subpixelrendering)
Theorie:
TrueType – Wikipedia
Satzschrift – Wikipedia
Bildschirmschrift – Wikipedia
Schriftarten › Wiki › ubuntuusers.de
Schriftbild verbessern › Wiki › ubuntuusers.de
häufige Begriffe:
Lesbarkeit in langen Texten: Wikipedia empfiehlt Mengentext oder Antiqua-Schriften empfohlen
Laufweite: für vollständige Textanzeige in Felder fester Größe gering
Proportionalschrift: Schriftzeichen nehemen unterschiedlichen Platz ein (z. B. "w" mehr als "i")
Bildschirmschrift: für die Darstellung am Bildschirm optimiert, deutlich auch in kleiner Anzeige, Wikipedia empfiehlt Dejavu Sans (Linux) und Verdana (MS, Apple)
"TrueType ist ein Standard für Fonts zur Schriftdarstellung auf Bildschirmen und Druckern. Er ist in die Betriebssysteme Windows und Mac OS integriert und unter Unix-ähnlichen Betriebssystemen mit FreeType verfügbar. Sie werden im Gegensatz zu Bitmap-Schriften nicht aus einzelnen Pixeln aufgebaut, sondern nach dem Prinzip einer Vektorgrafik aus Konturen."
TrueType – Wikipedia
"FreeType ist eine freie Programmbibliothek, die Computerschriften (in verschiedenen Formaten) als Rastergrafiken darstellt, und zwar unter Verwendung einer einheitlichen Schnittstelle für alle Schriftformate. Je nach Größe und Auflösung werden die Schriftzeichen mit einer unterschiedlichen Menge von Pixeln gefüllt."
FreeType – Wikipedia
"Verfügbarkeit: Die Windows-Schriften wie Arial zum Beispiel sind gerade deshalb weit verbreitet, weil sie auf jedem Windows-System verfügbar sind und entsprechend formatierte Dokumente auch unter mehreren Benutzern leicht ausgetauscht werden können."
Schriftart – Wikipedia
Auswahl von Schriftarten, Empfehlungen, Erfahrungen:
Durch eine Website bin ich auf die Schriftart Roboto gestoßen, die mir persönlich bei geringer Schriftgröße und -weite und recht hoher "Zeichendicke" sehr gut lesbar erscheint.
openSUSE 13.2 Tips, Tricks, and Tweaks – TweakHound
Empfohlene Schriften (ArchLinux):
"Name Paket Information Link
Bitstream ttf-bitstream-vera Unterstützt volles Hinting, was die Darstellung auf Computermonitoren stark verbessert.
DejaVu ttf-dejavu Sammlung von freien Schriftarten, die ihren Ursprung in Bitstream Vera haben. DejaVu unterstützt allerdings einen größeren Zeichensatz.
Inconsolata ttf-inconsolata Ansprechende Schriftart für die Konsole und fürs Programmieren.
IndLinux-Fonts ttf-indic-otf Sammlung indischer Schriften (aus IndLinux entnommen).
Liberation ttf-liberation Von Red Hat als freie Alternative zu den Microsoft-Schriftarten entwickelt.
Linux Libertine ttf‑linux‑libertine OpenType-Schriften Serif (Libertine) und Sans Serif (Biolinum) mit großer Unicode-Abdeckung.
MS Fonts ttf-ms-fontsAUR Von Microsoft freigegebenen Kern-Schriftarten von Windows.
Symbola ttf-symbola Enthält sehr viele Zeichen aus den Unicode-Symbolblöcken.
Terminus terminus-font Klare Monospace-Bitmapschrift, die sich gut für X-Terminals eignet.
VL Gothic ttf-vlgothicAUR Enthält japanische Schriften für entsprechende Schriftzeichen. "
Schriftarten – wiki.archlinux.de
Bemerkungen:
DejaVu Sans ist m. E. Standardschriftart von Debian.
Konsolenschriftarten/Programmierschriftarten sollten speziell in Konsole und Editor verwendet werden, Satzschriften in der Textverarbeitung.
Kantenglättung und Subpixelrendering:
https://de.wikipedia.org/wiki/Antialiasing_(Computergrafik)
Hint – Wikipedia
Subpixel-Rendering – Wikipedia
Dem Verfasser erscheint bei Schrift keine oder nur eine geringfügige Kantenglättung am deutlichsten, weil kontrastreich.
"Bei Sub-Pixel-Hinting sollte ein Häkchen stehen und RGB ausgewählt werden. Die Anordnung der Farb-Komponenten kann je nach Monitor allerdings auch anders sein.
Im Normalfall ist RGB aber die richtige Einstellung. Als Hinting-Stil liefert Gering gute Ergebnisse. "
Schönere Schrift auf TFT/LCD Bildschirmen – wiki.archlinux.de
Kantenglättung und Subpixelrendering benötigen Rechenzeit!
Ende Teil 2