Beiträge von madelgijs

    Dienstlich muss ich ein Verschlüsselungs-Tool namens "LisCrypt" (warum kann der Staat nicht einfach auf vorhandene Tools wie gpg etc. zurückgreifen...?) verwenden. Unter Kubuntu 19.10/20.4 (mein System vor dem Wechsel auf Leap) lief es leidlich. Nun klappt der Start aber nicht mehr, und es kommt folgende Fehlermeldung:

    Code
    qt.qpa.plugin: Could not load the Qt platform plugin "xcb" in "" even though it was found.
    This application failed to start because no Qt platform plugin could be initialized. Reinstalling the application may fix this problem.
    
    
    Available platform plugins are: eglfs, linuxfb, minimal, minimalegl, offscreen, vnc, wayland-egl, wayland, wayland-xcomposite-egl, wayland-xcomposite-glx, webgl, xcb.
    
    
    Abgebrochen (Speicherabzug geschrieben)

    Natürlich habe ich das schon gegooglet, aber ich lande da auf Developer-Seiten, die mir irgendwie nicht weiterhelfen. Ich will ha nichts programmieren oder kompilieren, sondern eigentlich nur das Programm (Python-basiert) ausführen...

    Hat jemand einen Rat für mich?

    Alero Die privaten Hinweise nehme ich gerne als das, was sie sind. Manche Fehler muss man vielleicht selber machen, aber andere eben auch nicht wiederholen, sondern man kann auch aus der Erfahrung anderer lernen.

    BTW: Ich gehe keineswegs davon aus, der Älteste hier im Forum zu sein, mir ging es da eher um Eigenverantwortlichkeit.

    Danke für die Geduld... Habe nochmal umstrukturiert. Learning by doing führt halt auch mal zu Umwegen... Ich gebe zu, es ist nicht ganz trivial, eine angemessene Strategie zu finden, wie man die stabile Basis von Leap intakt lässt, aber gleichzeitig einzelne Anwendungen aktualisiert, wenn's dafür trifitge Gründe (z.B. behobene Bugs) gibt.

    Um ein paar Punkte des Threads aufzugreifen:

    • Ja, ich hatte One-Click-Install gewählt. Wäre also ein manuelles Einfügen des Repos via zypper der bessere Weg?
    • Als ich den Thread gestartet habe und von meinem Respekt vor der Paket-Verwaltung sprach, bezog sich das auch auf die Frage der sinnvollen Priorisierung. Ich hatte gelesen, dass man Packmann bevorzugen sollte. Den Rest habe ich erst einmal gelassen, wie er nach der Installation war. Insofern höre ich mir gerne Argumente für eine andere Gestaltung an ( Alero) - ich bin alt (und hoffentlich halbwegs erfahren) genug, um mir meine eigenen Gedanken zu machen. Und wenn ich etwas vermurkse, dann geht das schon auf meine Kappe.

    Grüße und schon mal Danke für die konstruktiven Rückmeldungen.

    Ich habe nochmal ein wenig umgebaut. Für kid3 habe ich ein Downgrade auf die mitgelieferte Version gemacht, abcde aus einem User-Repository geholt, das nicht ganz so viel an zusätzlichen Paketen mitschleppt. Jetzt sieht die Liste so aus (die Debug-/Source Repos sind drin, weil sie nach der Installation da waren und ich annahm, dass das nicht stört, speziell wenn sie deaktiviert sind):

    @tomfa-ng

    Wirklich? ðđ

    Wo wäre denn aus Deiner Sicht etwas anders/besser zu machen?

    multimedia:libs kam bei mir automatisch mit multimedia:apps, als ich kid3 auf eine aktuellere Version bringen wollte. Da hatte ich zunächst versucht, ein aktuelles Flatpak zu nehmen, um zusätzliche Repositories zu vermeiden, aber das Theming und der Filepicker passten so gar nicht zum Rest meines Desktops, manche Elemente waren schlich grau auf grau...

    Sorry, hatte nicht auf dem Schirm, dass die URL dazu auch von Relevanz ist. So sieht's mit URL aus:


    Liebes Forum,


    zwar nicht ganz unerfahren in Sachen Linux, aber leidlich unerfahren im Umgang mit zypper und dem Packetmanagement unter oopenSUSE, muss ich gestehen, dass mir dieser Teil der Systemverwaltung am meisten Respekt einflöst. Von Ubuntu kenne ich PPAs und die prinzipielle Empfehlung, davon nicht zu viele einzubinden. Zum einen, weil man dem Autor vertrauen muss, zum anderen, weil natürlich die Gefahr von Problemen mit Packetabhängigkeiten steigt.

    Diese prinzipielle Strategie habe ich nun auch für meine neue Installation von Leap 15.2 angewandt, da ich manche Programme in den Standard-Repositories aber gar nicht oder nur in vergleichsweise alten Versionen gefunden habe, sind nun doch ein paar zusätzliche Repositories dazu gekommen.

    Außer dass mir nach zypper up immer eine ordentliche Menge nicht installierter Pakete gezeigt wird, scheint aber bisher alles zu passen. Aber da ich recht unsicher bin, würde mich schlicht die Meinung der alten Hasen unter euch interessieren, ob die folgende Zusammensetzung schon zu viel des Guten ist oder ob das so halbwegs vertretbar und handhabbar ist:


    Was meint ihr? Über konstruktives Feedback freue ich mich. Grüße, Christoph

    Ich nutze seit einigen Jahren mit recht soliden Ergebnissen gimagereader als Front-End für die Tesseract-Engine. Vorgeschaltet ist bei mir inzwischen auch VueScan, nachdem die Scanner Software, die Epson für meinen ET-2750 zur Verfügung stellt, nur mäßige Ergebnisse lieferte.

    Auf die Gefahr hin, dass ich "besserwisserisch" klinge. Vielleicht wäre alterseemann tatsächlich eher geholfen, wenn man ihn Schritt für Schritt durch eine Neuinstallation lotst.
    Ohne ihm zu nahe treten zu wollen, so habe ich aufgrund seiner Äußerungen den Eindruck, dass er schon etwas älter ist - und das lässt mich an meine eigenen Eltern denken, die inzwischen Ubuntu auf ihrem Laptop haben. Alles ist gut, so lange die grafische Oberfläche läuft, aber in der Command Line wären sie hoffnungslos verloren. Und es klingt ja doch so, als ob alterseemann eher der visuelle Typ ist.
    Vielleicht würde es Sinn machen, /home auf einem externen Laufwerk (sofern verfügbar) zu sichern (z.B. so: rsync -a --exclude=.cache --progress /home/$USER /media/linuxbackup/home/$USER) und dann eine saubere Neuinstallation zu starten.


    Als Ergänzung (alles als root:(

    • Ein Mountpoint für ein Backuplaufwerk ließe sich so erstellen: mkdir /media/linuxbackup
    • Mit fdisk -l kann man sich eine Liste der verfügbaren Laufwerke anzeigen lassen.
    • Mit mount -t ntfs /dev/sdx /media/linuxbackup kann man ein externe Laufwerk mounten. Wenn das nicht mit NTFS formatiert ist, müsste man -t entpsrechend anpassen.

    Was denkt ihr?