Beiträge von letsfindaway

    ja genau, so habe ich mir das vorgestellt. Nnur noch mal zur Erläuterung:

    • Die /etc/resolv.conf ist ein Symlink auf eine dynamisch erstellte Datei /var/run/netconfig/resolv.conf.
    • Diese dynamische Datei wird vom NetworkManager erstellt, sobald er eine Verbindung aufgebaut hat. Er trägt dann die Informationen ein, die er per DHCP erhalten hat.
    • Ein Programm, das vor dem Verbindungsaufbau und damit vor der Erstellung dieser dynamischen Datei gestartet wird, kriegt eine andere (oder leere, weiß ich nicht) /etc/resolv.conf vorgesetzt und findet keinen Nameserver.
    • Ein Programm das nach dem Verbindungsaufbau gestartet wird kriegt die richtige Nameserver Adresse.
    • Und wenn ein Programm die Änderung der /etc/resolv.conf nicht bemerkt, dann findet es eben den Nameserver auch nach dem Verbindungsaufbau nicht.

    Ich denke einfach, dass die Netzwerkkarte per Default unter allen Betriebssystemen ein Problem hat. IPv6 und DHCP abstellen wäre ja auch keine wirkliche Lösung bzw. eine Schmalspur-Lösung, denn was nutzt es mir, wenn ich dafür kein IPv6 habe...

    Nee, ich bin mir ziemlich verdammt sicher, dass meine resolv.conf Vermutung stimmt, weil ich das Problem schon vor längerer Zeit genauer analysiert hatte, und sich das exakt wie von dir beschrieben bemerkbar macht. Und mit IPv6 hat es auch nicht zu tun.

    Meine Vermutung: das hat mit der resolv.conf zu tun. Die wird typischerweise neu geschrieben (ich denke vom Network Manager), wenn eine Verbindung hergestellt worden ist, um die über DHCP mitgeteilten DNS Resolver usw. einzustellen. Die glibc Library hinter C-Funktionen wie gethostbyname hat wohl früher die resolv.conf nur einmal beim Start eines Programmes eingelesen und dann nie wieder. Auch eine Veränderung wurde nicht bemerkt. Da soll inzwischen anders sein.


    Vielleicht seit 2016? Siehe https://bugzilla.redhat.com/show_bug.cgi?id=1374239

    Erst mal Gegenfrage: Warum OpenOffice und nicht LibreOffice? Letzteres wird dir bei der Installation von Leap 15.2 typischerweise gleich mitinstalliert.


    Und dann: woher hast du das Installationspaket genommen? Die Meldung sagt dir, dass Leap 15.2 diesem Paket nicht vertraut, da es keine Signatur hat. Das verhindert, dass du irgendelches Zeugs von irgendwo ohne Warnung auf dein System bringst, denn sowas kann Ärger machen. Deine Wahl "Abbrechen" ist deshalb erst mal richtig.


    Mein Tipp: Nimm erst mal (besonders als Anfänger) nur Software, die standardmäßig in den openSUSE Repositories vorhanden ist, und installiere keine Software aus andern Quellen.


    Und noch ein Tipp: vermeide diese riesigen Buchstaben. Ist in einem Forum eher unhöflich.

    Das wirklich merkwürdige ist jedoch, das wenn ich meinen DesktopPC hochfahre und da ebenfalls Thunderbird starte, der Leppi sich fast zeitgleich ebenfalls wieder mit dem Mailserver verbinden kann!? Nur kann der Leppi noch immer keine Mails verschicken, da ist dasselbe Spiel wie vorher beim der IMAP Verbindung. Erst wenn ich über den anderen PC eine Mail verschicke geht das auch wieder über den Leppi?!

    Hmm, das deutet doch darauf hin, dass das Problem auch irgendwie mit dem gesamten Netzwerk-Setup zu tun hat. Ich würde da mal einen Wireshark-Mitschnitt machen, während Thunderbird erfolglos versucht, auf den Server zuzugreifen und auch einen in dem Moment, wo du mit dem Desktop zugreifst und sich das Problem am Laptop dann "repariert". Welche Netzwerkpakete gehen da über die Schnittstelle? Gibt es z.B. Probleme mit ARP, und wenn der Desktop seinen ARP-Request zum Auflösen der IP Adresse nach der Ethernet-Adresse macht, dann kriegt der Laptop diese Info wieder mit?

    Du weißt schon, dass du dir damit in beiden Fällen die Ausfallwahrscheinlichkeit erhöhst? Wenn nur eine der beiden Platten ausfällt, sind alle Daten futsch. Hättest du die beiden Platten getrennt gemountet, dann würde ein Ausfall nur die Hälfte betreffen.


    Wenn du dir dessen bewusst bist und ein gutes Backup hast, dann würde ich gefühlsmäßig LVM nehmen. Das ist flexibler und würde es z.B. auch gestatten, noch eine dritte Platte hinzuzunehmen, egal welcher Größe. RAID-0 könnte allerdings Performance-Vorteile bieten. Die Performance halte ich aber bei deinen beiden SSDs für ausreichend. Zumindest kann ich mir nicht vorstellen, wo das noch ein gewichtiges Argument sein könnte.


    Aber vielleicht solltest du deine Frage ergänzen um Punkte, die dir an einem Plattenverbund besonders wichtig sind. Für meine Zwecke wären z.B. 2 TB sowas von ausreichend, dass ich eher über ein RAID-1 nachdenken würde, um die Ausfallsicherheit zu erhöhen.