Beiträge von letsfindaway

    Meine Erfahrung mit Leap 15.6: Das Paket aus dem OSS Repo stürzt immer mal wieder ab. Ich verwende das Flatpak, und das läuft stabil.

    Du willst also das gleiche /home/user von Leap und TW aus benutzen. Ich fürchte da Konflikte mit Konfigurationseinstellungen. Du hast ja in den .config, .local usw Unterordnern diverse Einstellungen sowohl für das Desktop Environment (KDE oder Gnome) als auch für viele Programme. Diese liegen nun auf Leap und TW in unterschiedlichen Versionen vor. Da fürchte ich, dass sich Probleme auftun, wenn diese nun die gleichen Konfigurationsdateien nutzen.


    Ich würde also abraten, den gleichen Benutzer auf der gleichen Platte für Leap und TW zu verwenden.

    Die beiden Tools sind schon ziemlich unterschiedlich, aber vielleicht ist Paperwork für dich sowieso die bessere Wahl:


    - paperless-ngx ist ein serverbasiertes Multi-User DMS, d.h. du installierst es auf einem Server und kannst es dann von mehreren Rechnern aus zugreifen.

    - paperwork ist standalone auf einem Rechner installiert und auch nur von dort lokal zu bedienen.


    Dafür ist die Installation von paperwork als Flatpak simpel und kann unter openSUSE z.B. auch über Discover erfolgen, wenn du dort in der Konfiguration Flatpaks von Flathub freigeschaltet hast. Den Server von paperless-ngx aufzusetzen ist einiges aufwendiger. Das sollte man nur mit einiger Erfahrung machen.

    Schon lange in ner VM installiert, es fehlen aber noch viele Pakete (merkt man spätestens, wenn man selber Pakete baut und diese bei Leap 15.6 oder Tumbleweed bauen und bei Leap 16.0 wegen fehlenden Abhängigkeiten nicht).

    Was schon drin ist sieht man hier: https://build.opensuse.org/project/show/openSUSE:Leap:16.0

    Und wenn man die über 1000 offenen Requests anschaut sieht man, was gerade in der Pipeline ist. Das ist aber wirklich eine Pipeline, d.h. auch hier kommen ständig noch Pakete dazu.

    Kann es sein dass du Secure Boot nutzt, aber nach dem Reboot die Auforderung zum MOK Key Enrollment nicht rechtzeitig beantwortet hast? Mir ist das schon ein paar mal passiert. Dann ist der Treiber nicht signiert und wird nicht geladen. In diesem Fall hab ich zwei mögliche Vorgehensweisen:


    1. Zurückfallen auf den Snapshot vor dem Update, das Update erneut durchführen und diesmal schnell genug sein, wenn der Bildschirm zum MOK Key Enrollment angezeigt wird, oder

    2. Das hier https://en.opensuse.org/SDB:NVIDIA_drivers#Secureboot genau durchlesen und die Anweisung unter "In case the import fails" befolgen. Da geht es im wesentlichen darum, per

    Code
    mokutil

    den Signaturprozess noch einmal anzustoßen. Beim folgenden Reboot wird dann genauso das MOK Key Enrollment wieder angeboten.

    Woher weißt du das? Bist du an der Entwicklung beteiligt?



    Nein, das nicht. Aber Zitat aus https://news.opensuse.org/2024…urse-is-set-for-os-leap/:


    Zitat

    There are no plans to drop the classical (non-immutable) option for Leap; both non-immutable or immutable installation variants are available for Leap 15 and are planned for Leap 16.

    Und zu Tumbleweed: Da frage ich mich wo die Gerüchte herkommen, man könnte das aufgeben.

    Leap 16.0 wird ein traditionelles Leap sein, also kein immutable OS. Und Tumblewed wird weiter existieren.


    ALP ist eine Codeplattform, also vereinfacht eine Sammlung von zusammenpassenden Paketen. Diese legt nicht fest, ob man daraus ein "normales" oder ein immutable OS baut. Man kann aus der gleichen Code Plattform beides bauen.


    Die Rolle von Tumbleweed bleibt unverändert.

    Ohne Konsole kommst du an dieser Stelle in der Tat nicht viel weiter. Aber schau dir mal an, was oberhalb der Meldung mit dem admin-Passwort noch steht. Vielleicht ist das ein Hinweis? Kannst du die komplette Meldung an diesem Punkt posten?


    Ich hatte diese Situation neulich mit einem defekten root-Filesystem. Dann kann Leap nicht booten und stoppt mit dieser Meldung. Aber das muss nicht die Ursache sein. Weitere Hinweise findest du im Boot Log: Admin-Passwort eingeben und dann den Befehl


    journalctl -b


    und dort eher im unteren Bereich nach Fehlermeldungen suchen (rot markiert). Aber das erfordert in der Tat etwas tiefere Kenntnis, um da alles richtig zu interpretieren.

    Jetzt bitte macht mal aus einer Schriftart keine Politik und aus einem Missverständnis keine Diskussion. Das klärt man einfach. Ich habe meinen Beitrag mit einer Frage begonnen. Das ist also eine reine Vermutung, weil mir nämlich genau das passiert ist.


    Und für die, die den Links nicht folgen: Cantarell ist bei openSUSE durchaus installiert. Es ist einer der Standard-Fonts für das UI und deshalb immer dabei. Aber seit Leap 15.4 ist Cantarell als Variable Font installiert und nicht mehr als einzelne individuelle Schriftschnitte. Und LibreOffice kann mit Variable Fonts leider nicht umgehen.


    Im November wurde wohl endlich ein Fix dafür eingebracht: https://bugs.documentfoundatio…how_bug.cgi?id=108497#c39. Dieser wird mit Version 7.5.0 von LibreOffice ausgerollt. Und ich gehe stark davon aus, das der OP die Version 7.3.6.2 benutzt, und nicht 7.6.3.2, wie im Titel dieses Beitrags angegeben, weil 7.3.6.2 nämlich die Version in Leap 15.4 ist.


    Aber es wäre schön vom OP zu hören, ob das in der Tat das Problem ist. Denn wie gesagt, bislang ist das eine reine Vermutung - und vielleicht ein Hinweis für andere, die sich über leere Seiten wundern und Cantarell oder einen anderen variablen Font verwenden.