Beiträge von Scytale

    Für mich sieht Cockpit so aus, als ob du von außen per Webserver an Systemkonfigurationen graphisch im Browser rumschrauben kannst. Versteh ich ehrlich gesagt nicht, weil nichts ist schneller als SSH und Text rein hacken, wenn man weiß, was man zu tun hat. Und Myrlyn ist mir zu unpraktisch. Entweder komplett dumbed down in GnomeSoftware/Discover oder unkaputtbar im Terminal. So ein umständliches Zwischending brauch ich nicht. Myrlyn bedeuted mehr Klicks und mehr Zeitaufwand, was in den beiden anderen Tools einfach schneller und einfacher geht, deswegen "?".

    Aber bei Manjaro ist es ähnlich bequem und unkompliziert, habe ich dieser Tage die Erfahrung machen können. Drucker gehen auch ganz gut damit einzubinden. Ich denke, ich steige vielleicht um, da auch der vorhandene Software-Fundus dank der AUR-Pakete wesentlich größer ist....


    Beste Grüße. :smilie_pc_011:

    Ich finde Manjaro konzeptionell genau so unsinnig wie ein Tumbleweed Slowroll. Alle Nachteile eines fixed releases und keine Vorteile eines Rolling releases mit einer Reihe an potentiellen Zusatzproblemen (a.k.a. AUR sollte bei Manjaro nicht verwendet werden, weil das AUR auf die Paketversionen von Arch gebaut wird und Manjaro immer hinterher hängt). Und ganz ehrlich ist Arch mit dem "neuen" Archinstaller einfacher als eine openSUSE Installation. Gut, man muss 2 oder 3 Dinge nachkonfigurieren, die wie bei Manjaro vorkonfiguriert sind, aber dann ist das sehr unkomplizert. Außerdem sind mir schon 2 Manjaro Installationen einfach kaputt gegangen durch Upgrades, das hat mein Urvertrauen in die Distro erschüttert. Ist mir bis jetzt nur noch bei Ubuntu passiert.

    Fedora 42 (Gnome):

    • Super simple Installation (weiter,weiter, fertig stellen)=> Done
    • OEM Start, Userkonfiguration erst nach dem ersten Boot.
    • Codecs im SetupWizard mit einem Klick aktivierbar
    • Flathub direkt aktiviert
    • Softwareinstallation/Updates ohne sudo Passwort
    • Systemupdates komplett automatiserbar zum Zeitpunkt des Shutdowns/Reboot
    • Generell minimale Softwareauswahl, Komplexität kommt erst durch den user.

    Für mich persönlich die schönste und einfachste Linux Desktop Erfahrung jemals. Hab einen Gaming PC, wo ich mich null um irgendwas kümmern muss, weil der alle Updates beim runter fahren installiert. Kann man sich als Tumbleweed User gar nicht vorstellen, wochenlang kein dup im Terminal machen zu müssen. Ich hab mal aus Gag ein richtig minimalistisches Tumbleweed Gnome installieren wollen und hab da richtig die nerven mit den ganzen ungewollten abhängigkeiten der Patterns verloren; und am Ende hat man wieder einen Arsch voll zypper locks anlegen müssen. Da hab ich mich schon gefragt, was die Mission von openSUSE eigentlich ist, wenn es nicht die Vereinfachung von komplizierten Computing Vorgängen ist.


    Imho ist der einzige Nachteil von Fedora ideologischer Natur; es gehört zu zu Red Hat, was IBM gehört, was vom Teufel ist.


    PS:

    Das mit den Druckertreibern ist gängige Praxis bei den meißten Mainstream Distors, auch bei Ubuntu. Da läuft ein Dienst, der Netzwerkdrucker treiberlos ansprechen kann. Weil openSUSE so überkomplex ist und quasi alles mit root rechten was Drucker angeht weg geschlossen hat , wird das da nicht gemacht. Imho ist da openSUSE komplett aus der Richtung Deployment von oben nach unten gedacht, und dafür ist es toll.

    Holzhammermethode, wenn nur Packman mit höherer Prio in den Paketlisten ist:


    Code
    zypper install-new-recommends

    Hold aber auch alles wieder zurück, was manuel deinstalliert wurde, aber noch Teil eines Pattern ist.


    Code
    zypper dup --allow-vendor-change 

    Um auf die Versionen von Packman umzustellen.


    Ob es Browser-spezifisch ist, kannst du zum Testen auch die YT URL kopieren und bei VLC oder Celluloid als Netzwerkort/Quelle öffnen. Ist auch ein Weg, um ohne Adblocker werbefrei YT Videos anzuschauen, oder zu testen, ob das System alle Codecs hat für das Format.

    Dem System gehts ansonsten gut? Lange Startzeiten + CPU Auslastung kann auch auf Probleme mit der Festplatte bzw. mit dem btrfs FS hinweisen, wenn es z.B. voll gelaufen ist. Die Probleme hören sich nach Symptomen an.

    Zitat

    Laut den Nobara-Entwicklern war der Brave-Browser nicht die erste Wahl. Firefox und darauf basierende Browser sorgten jedoch für einen Absturz, sobald man eine Seite mit einem laufendem Video gescrollt hätte. In Chromium und Vivaldi wiederum würde Google Meets nicht funktionieren.

    Brave ist nicht das Problem, aber welche Probleme nicht gelößt wurden, so dass man bei Brave gelandet ist, das ist das Problem.

    Ich habe diese Reaktion auch bei der Experteninstallation!

    System: Leap 15.5

    FYI Leap 15.5 ist EOL, d.h. keine Sicherheitsupdates mehr verfügbar. Schau dir mal bei Gelegenheit das Upgrade auf 15.6 an. Das wäre wirklich wichtig.

    Das ist ja irritierend, Thunderbird ist in jeder anderen Distro vertreten (auch in Tumbleweed), und es gibt keine Indizien, dass Enwticklung von TB eingeschlafen sei. Sicher, dass das nicht aus praktischen Gründen erst kurz vor einen der finalen Releases rein kommt?


    Aber tbh wenns an einem nicht fehlt, dann an Email Clients unter Linux.

    Ich habs nun. Nochmal danke an sterun für den obigen Guide, da hab ich auf jeden Fall debuggen gelernt, auch wenn firewalld am Ende gar nicht schuld war.


    Am Ende war die Ursache, dass sich der Gnome Network Manager unter openSUSE beim Config Import anders als bei 4 anderen Distros verhält. Die Option im IPv4/IPv6 Reiter "Diese Verbindung nur für Ressourcen in deren Netzwerk verwenden" war nicht angehakt. Die Option aktivieren ermöglicht endlich Konnektivität. Komme dann endlich via GSM+VPN in mein Heimnetz, PiHole, etc.


    Komisch, aber ich nehme es einfach mal so hin und zucke die Schultern.