Beiträge von Scytale

    So sehen die Details aus, ich hab mich an dieser Anleitung lang gehangelt. In Kurz GSM interface Public Zone zuordnen, Ports auf Public frei geben, eine mywg zone erstellen und WG Interface zuweisen.


    (51821/udp ist nur zum Test drin, in der wg_config steht51820/udp als Listening Port drin)


    Code
    scytale@buzzell:~> sudo firewall-cmd --get-active-zones
    mywg (default)
      interfaces: wg_config
    public
      interfaces: wwan0

    (wwan0 ist das GSM Interface, wifi ist aus, wäre auch Public zugeordnet)



    Und ab hier bin ich intellektuell raus. Firewalld ordnet die Zonen korrekt den Interfaces zu, und die Zonen haben die nötigen Ports offen für das Wireguard Protokoll, die in der importierten wg_config stehen. Nach meinem Verständnis sollte "eigentlich" alles gehen, aber es gibt keine Verbindung. Aber auf der Fritz.box sehe ich eine bestehende Verbindung zu Buzzell, also scheinen auf der Rückroute Dinge geblockt zu werden. Was fehlt da noch?

    UDP Ports 51820, 59902 sind offen, das sind auch die Ports, die ich über Wireshark aktiv sehe, wenn firewalld aus ist. Ich hab auch die korrekte Zone aktiv mit den offenen Ports. Deswegen die Frage, ja. was ich da übersehe. Hat jemand anderes Wireguard Clientseitig unter openSUSE genutzt?


    Weil grundsätzlich sich hier openSUSE anders verhält als bisher verwendete OS. Am nächsten Fedora ebenfalls mit Firewald, aber da ist das Plug&Play, und über Websuche gibts nur 2-3 Ergebnisse zu openSUSE, und da gehts nur grundsätzlich um WG Config, die nicht geht. Aber die geht ja bei mir, nur firewalld fängt irgendwas ab, was anscheinend spezifisch an den Defaults von Leap liegen.

    Hallo nach langer Abstinenz :)


    Ich bitte um Input zu einem VPN Problem, bei dem ich den offensichtlichen Fehler nicht sehe.


    Was:

    Notebook + LTE Modul + Wireguard VPN (zu meiner Fritz Box)


    Problem:

    Sobald über LTE + Wireguard verbunden: Keinerlei Netzwerkaktivität, kein Ping oder Namensauflösung möglich.


    Ursache:

    Firewalld blockt anscheinend wireguard. Firewalld deaktiveren erlaubt plötzlich den Zugriff auf mein Netzwerk via VPN. WG Config also in Ordnung (und auf nicht-opensuse OS normal funktionierend)


    Ich hab jetzt wie der größte Noob unter Yast2 in den Firewalld GUI die Zone zu home geändert, und dort "wireguard" und UDP Port "51820" erlaubt. Geht trotzdem nichts. Wo ist mein Fehler?


    LG Scytale

    Ich habe gestern sprichwörtlich mein Leben vor meinen Augen vorbei ziehen sehen.


    Überall roter Alarm, Server rebooten, DCs sind nicht da und dann knallt auch das eigene Notebook im Homeoffice sich weg und ist in einer Bootloop.


    Ich verfolge mit Interesse, was daraus für Schlüsse gezogen werden, in der Welt und vor allem in meiner Firma. Ich sags mal so, von uns Admins/Technikern ist die Problematik von diesen ganzen Snakeoil völlig klar und wir haben die alle nur implementiert, weil das Management sich das so ausgedacht hat und weil da so Zertifizierungskasper rumspringen.

    Hallöchen! 2024 Update:


    Packman ist für viele Anwender nicht mehr Notwendig, eine Tumbleweed Installation kann vom Werk aus im Firefox bspw. Amazon Prime, Disney+, Crunchyroll, YouTube etc. ohne weitere 3rd Party Repos mit Codecs abspielen.


    D.h. für Maximierung von Sicherheit und Stabilität kann man jetzt noch eher als 2021 auf Packman verzichten, bzw. evaluieren, ob man Packman überhaupt braucht.

    Rein aus meiner Erfahrung ist Tumbleweed die einfachere (im Sinne von weniger komplex) Nummer als Leap. Leaps Zukunft hin oder her, die statischen Versionen mit jährlichen großen Sprüngen erfordern, dass man sich in bestimmte Procedere einließt. Ein Sprung von Leap 15.5 auf 15.6 etc. ist für mich persönlich komplizierter als jeden Samstag einmal ein zypper dup und ein sehr, sehr seltenes, quasi erst einmal passiertes rollback mit Snapper auf Tumbleweed zu machen. Dazu muss man sich mit statischen Releases immer mal wieder zeitfressende Workarounds für alte Versionen basteln, und das ist für mich unterm Strich aufwändiger. Leap kann auch nicht 100% automatisiert werden, da alle Jubeljahre laut Doku mal ein zypper dup von Nöten ist, um neue Abhängigkeiten rein zu ziehen.


    Außerdem ist Tumbleweed als Projekt auch relativ sicher, da SUSE und openSUSE das als Upstream Testgelände benutzt, wohingegen Leap relativ stark konzeptionell umgebaut wird (wobei mir das alles noch nicht ganz so klar ist). Ich hab da ehrlich gesagt privat nicht den Bock, mich groß in Container einzuarbeiten, wenn es bei mir auf der Arbeit kein Thema ist.


    Wenn du zu Leap tendierst wegen der Stabilität, würd ich dir davon eher abraten und dir ein Debian Stable empfehlen. Das kann bis auf die Hauptversionsupdates alle ~2 Jahre vollständig mit Updates automatisiert werden, so dass man nach der Eingewöhnungsphase 0 Systemwartung machen muss. (-> Unattendet upgrades + Gnome-Software/Discover).

    Wie sieht es denn da aus mit

    -Sprach und Tastatureinstellungen: Merken sich die Desktops unter SpiralLinux das oder muss man bei jedem Login wieder "deutsch" manuell auswählen?

    -Einbindung von NVidia-Treibern?

    - Es kann sein, dass nach der Installation die Desktopumgebung auf English eingestellt ist, bzw. das engl. Tastaturlayout hat. Wenn man das aber umgestellt hat, merkt sich das das System. Unter XFCE hatte ich keinerlei Probleme und musste lediglich die Uhr von 12 auf 24h Format ändern.


    - Ja, Nvidia geht und ist meines Wissens nach im Installer mit drin, aber kann dann in Edge Cases wieder fummelig sein (ist halt Debian), aber wahrscheinlich dann auf gleichem Niveau wie openSUSE.