Beiträge von giff

    Hallo,


    Ein Moderator hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass vor allem Anfänger aus der --help

    Option des Scripts nicht ersehen können, worum es sich handelt. Daher noch einmal ganz von vorne.


    Für jeden Befehl in der Bash stehen sogenannte Manpages zur Verfügung. Darin steht genau, wie

    man den Befehl aufruft, was er tut und was für Optionen es dazu gibt. Optionen werden mit einem oder zwei Minuszeichen eingeleitet.

    Also: -r, -S, --author. Manchmal stehen auch mehrere voneinander unabhängige Optionen hinter einem einzigen

    Minuszeichen. Also: -al oder -xzf.


    Wenn der User nun irgendwo einen Befehl sieht, von dem er nicht weiß, was der

    eigentlich tut, muss er die Manpages zu Rate ziehen. Das sind nicht selten viele Hundert Zeilen,

    überwiegend auf Englisch.


    Da kommt dann das kleine Script "mano" ins Spiel. Man ruft das Script auf, tippt den fraglichen Befehl

    ein und nach einem Blank die Option(en). Diese Optionen werden dann erklärt. Dem User wird einfach

    die Arbeit abgenommen, in den Manpages und Help-Seiten selber alles durchforsten zu müssen.


    Code
    gisela@muc2:~/bin> mano ls -al
    command: ls option: -a -l
    ls ist ein externes Kommando.
    -a, --all
    do not ignore entries starting with .
    -l use a long listing format

    Oder :


    Code
    gisela@muc2:~/bin> mano ls -a -l --author
    command: ls option: -a -l --author
    ls ist ein externes Kommando.
    -a, --all
    do not ignore entries starting with .
    -l use a long listing format
    --author
    with -l, print the author of each file


    Oder:



    Wenn man das Script von der URL herunterlädt, empfiehlt es sich, das Script in /usr/local/bin abzuspeichern. Dann kann jeder im System darauf zugreifen. Mit ls -al kann man prüfen, ob das Script bereits ausführbar ist. Es muss in der ersten Zeichengruppe ein "x" vorkommen. Wenn das noch nicht geschehen ist, bitte im Pfad /usr/local/bin/mano den Befehl

    Code
    chmod +x mano


    ausführen.

    Jetzt alles klar?:)


    Herzlichst, Gisela

    Hallo,


    Sind wir uns ja völlig einig. :)

    Man muss das nur wissen. In meinem Home werden neue Verzeichnisse oder Dateien ziemlich erratisch angelegt (ich habe jedenfalls noch kein System erkennen können). .bash_history ist zum Beispiel - als ich kürzlich mal nachgesehen habe - auf rw-r--r-- gesetzt gewesen, bashrc auf rw-------.


    Also einfach kontrollieren, ob die Datei, welche man sicher verwahrt haben möchte, wirklich nur vom User gelesen und geschrieben werden darf. Dann sollte das in Ordnung sein.


    Herzlichst, Gisela

    Mahlzeit,


    Aha. Und warum hast du die Rechte in deinem /home so definiert, dass sie außer root auch andere lesen können?


    Die Dateien in meinem /home können die anderen User nicht lesen. Auch nicht, wenn ich angemeldet bin.


    So nicht ganz richtig.

    Standardmäßig kann root und der User in dem Home des Users alles lesen, schreiben und ausführen.


    Sobald ein fremder User in der Gruppe "users" ist, kann er auch Dateien lesen, schreiben, ausführen /Verzeichnisse öffnen, die als Gruppe dem User "users" zugeordnet sind und auch die entsprechenden Rechte haben: r, w, oder x.


    Alle anderen User dürfen nur das, was in den Rechten zu others eingetragen ist.


    Auf gut deutsch:

    Die Rechte der Dateien/Verzeichnisse regeln, wer etwas darf oder nicht. Wenn Du in Deinem Home tatsächlich sehr private Verzeichnisse und Dateien hast, dann müssen die auf rwx --- --- gesetzt sein. Ausprobieren.


    Siehe mal die Rechte der .bash_history und .bashrc


    Herzlichst, Gisela

    Hallo,


    Kleiner Versuch:

    Code
    ls -S /usr/bin

    Vielleicht bringt das schon ein erwünschtes Ergebnis? (Die Option -S sortiert nach Dateigröße. Wenn Du die detaillierte Ausgabe haben möchtest, kannst Du noch das -l dazugeben). Ansonsten kann man noch einiges mit awk probieren.

    Die Felder werden nicht immer gleich definiert, manchmal wird das erste Feld als "0" bezeichnet, manchmal mit "1". Wenn Du bei sort die Optionen zusammenfasst, kann das zu Missverständnissen führen. Kann sein, dass sort in irgendeinem Feld nach dem 5. Zeichen suchte. Einzeln angeben, so dass klar ist, worauf sich die "5" bezieht. Vielleicht auch mal die Manpage von sort ansehen?


    Herzlichst, Gisela

    N'Abend,


    Ich denke, dass beide Probleme sehr wohl zusammenhängen.

    Einmal war LibreOffice verwirrt und konnte seine Lock- Dateien nicht mehr löschen, nachdem du ordnungsgemäß gespeichert hattest. (Falls du das geschafft hast: solche Lock- Dateien bleiben auch regelmäßig liegen, wenn LibreOffice abstürzt, oder die Kiste gekillt wird.)

    Wie auch immer.


    Es ist jedenfalls immer unbedenklich, wenn du solche Lock- Dateien einfach löschst.

    Deine Datendateien wirst du damit nicht beschädigen.

    Das ist wirklich - wie einige Vorposter geschrieben haben - kein ernstes Problem. Es soll dich nur darauf hinweisen, dass die Datei, auf die eine solche Lock- Datei verweist, evtl. noch von einem anderen Prozess geöffnet ist.

    Du kannst das leicht mit


    Code
    lsof | grep <Dateiname>


    überprüfen.

    Das so generell zu diesem Detail.


    Die anderen Hinweise zeigen schon, was das eigentliche Problem sein wird: Eben die Tatsache, dass sich LibreOffice ohne korrekten Hostnamen leicht verwirren lässt. Und ist im System einmal Verwirrung gestiftet, so kann leicht in der Konsole ein Prompt zu "user@localhost" oder dergleichen Unsinn mutieren. Auch die Abhilfe ist schon mit genannt:


    Ein schlichtes

    Code
    hostnamectl set-hostname mistkist


    (mistkist == irgendein Name, den du frei vergeben kannst. Gültig sind alle ASCII Buchstaben - also alle Buchstaben ohne Umlaute -, Zahlen und der Underscore _ ). Als root ausgeführt, behebt das vermutlich beide "Probleme" auf einen Schlag.


    Herzlichst, Gisela