Beiträge von Welm

    ... Einstellungen der Win7 VM (Virtualbox) zu ändern, und da habe ich gesehen, daß nur 3.1 der eigentlich 4 GB RAM erkannt werden.

    Gibt das "3.1" an was die virtuelle Maschine höchstens bekommt oder was die reale Maschine selbst hat?

    Mach mal in der echten Maschine

    Code
    cat /proc/meminfo

    Da siehst Du unter "MemTotal" wieviel die Maschine an RAM hat und unter "MemAvailable" wieviel für Prozesse höchstens übrig bleibt.


    Eine virtuelle Maschine ist ja nur einer der Prozesse innerhalb der realen Maschine. Sobald die Prozesse insgesamt mehr bekommen als da ist fängt die Swapperei an und die ganze Kiste wird langsam.

    Da hab ich keine Ahnung. Ich würde die Neuinstallation machen und dann den Befehl dort mit anderen Dateinamen wiederholen und dann diff benutzen:


    Code
    diff paketliste.alt paketliste.neu|less

    Mit "rpm --querytags" bekommst Du eine Liste mit allen da benutzbaren Tags. Z.B. könnte man auch noch die Version mit ausgeben lassen indem man da zwischen den Anführungszeichen noch ein %{VERSION} ergänzt. Da kann man grenzenlos gestalten ... :)

    Was muss man bei dem 2. Befehl für {DISTRIBUTION} eingeben?

    Nichts ersetzen. Das rpm-Programm versteht und ersetzt diese Platzhalter. Das ergibt dann Ausgabezeilen wie z.B.

    Code
    ...
    Application:Geo / openSUSE_Leap_15.2 § typelib-1_0-OsmGpsMap-1_0
    Education / openSUSE_Leap_15.2 § gnuchess
    ...

    Ich benutze für einen ähnlichen Zweck gern die folgenden Zeilen:

    Code
     zypper lr --export Repositoryliste.repo
     rpm -qa --qf "%{DISTRIBUTION} § %{NAME}\n"|sort > paketliste

    Kannst das ja mal als root probieren und in die beiden Dateien reinsehen.

    Sorry. Das war übel formuliert. (was ich nicht beabsichtigte)

    Akzeptiert, damit erledigt und vergessen.



    Die Dinger, die man mit Alt-Ctrl-F1-6 erreicht, hatten ein sehr begrenztes Scrolling mit Shift-PgUp/Down. Der Puffer ging verloren, sobald man eine andere Alt-Ctrl-F* - Seite angewählt hat. Genau diese Eigenschaften wurden am Kernelcode kritisiert und daher hatte ich den im Verdacht.


    PS: Ich rede jetzt von "Alt-Ctrl-F*"-"Dingern" weil ich als als alter Knacker noch echte "echte Terminals" kenne. Das waren getrennte Geräte mit Textbildschirm und Tastatur oder gar echte Teletypes mit Papier statt Bildschirm, die über RS232C an den Rechner gekoppelt waren.... :)

    Welm Da verwechselst du zwei grundverschiedene Dinge.

    Wenn man sowas schreibt und dann auf den Inhalt eingeht, dann ist es eine sachliche Auseinandersetzung. Wenn man sowas nicht schreibt und nur auf den Inhalt eingeht, dann ist es eine freundliche sachliche Auseinandersetzung. Das hier ist keine sachliche Auseinandersetzung.

    M.W. ist das Code im Kernel und der ist ungepflegt und ist im Kernel 5.9 komplett gelöscht. Selbst wenn man diese Funktionalität also jetzt wieder aktiviert (ich hab keine Ahnung wie) wird sie mit irgendeinem künftigen Kernelupdate verschwinden.


    Die Funktionalität muss von Programmen statt vom Kernel bereit gestellt werden. Programme wie xterm tun sowas ja auch. Für die tty* käme da vielleicht "screen" in Frage...

    Seltsamerweise sind noch 3 Verzeichnisse aus Oktober sowie eine von Dolphin am 11.11. erzeugte Datei dort, aber es wurde definitiv einiges gelöscht.

    Das könnte an der access-time hängen. "man tmpfiles.d" sagt:

    Code
           Das Alter des Dateisystemeintrags wird von seinem letzten
           Änderungszeitstempel (mtime), seinem letzten Zugriffszeitstempel
           (atime) und (außer für Verzeichnisse) seinem letzten
           Statusänderungszeitstempel (ctime) bestimmt. Jeder der drei (oder zwei)
           Werte wird die Bereinigung verhindern, falls er neuer als die aktuelle
           Zeit minus des Feldes »Alter« ist.

    Das müsste man mit "ll -u" prüfen können.

    Wieso wollen sicherheitsbewusste Leute unter Linux keinen Virenscanner haben obwohl sie ihn bei der Benutzung von Windows selbstverständlich wollen? Das liegt nicht an Vorurteilen über Windows und Linux. Das liegt an unterschiedlichen Konzepten der Systeme:


    1. Der User mit Administratorrechten

    2. Die vielen Softwarequellen


    zu 1: Im Windows gibt es einen User mit Administratorrechten und im Linux gibt es den nicht. Der Linux-Administrator ("root") surft nicht, sieht keine Videos an, loggt sich nicht "normal" ein, liest keine E-Mails und wird überhaupt nur aktiv, wenn und solange man seine besonderen Rechte braucht. Daher ist er kaum angreifbar. Der User ist dagegen angreifbar wie im Windows ... aber er kann die Programme nicht ändern. Vielleicht verliert er bei einem Angriff ein paar Dateien ... aber die Ausbreitung des Virus findet nicht statt. Der Preis ist, dass man öfter mal das root-Passwort eingeben und dabei nachdenken muss.


    zu 2: Die im Windows nicht direkt zum Betriebssystem gehörende Software wird nicht von Microsoft sondern von den einzelnen Herstellern installiert und upgedatet und häufig bringt sie Systemkomponenten ("DLL"s) mit. Da hat man also viele verschiedene "Installateure" und liefert jedem das System aus. Nicht alle sind in Sicherheitsfragen ausreichend qualifiziert (um das mal sehr freundlich zu formulieren). Im Linux ist für Programmpakete das Mitbringen von DLLs (heißen bei uns "Shared Objects" oder ".so"-Dateien) verpönt ... Programme haben gefälligst die bereits vorhandenen Programmbibliotheken zu benutzen. Alle Installationsarbeiten werden von den im Rechner bereits vorhandenen Programmen gemacht ... man holt nie ein Programm aus dem Netz und startet es dann. Es gibt eine sehr große Sammlung von Programmen und Bibliotheken, die man per Yast installieren kann. Wenn einem da was fehlt oder nicht aktuell genug ist, dann sollte man erstmal weitere "Repositories" hinzufügen und nicht was irgendwo aus dem Netz holen.


    Manches oben gesagte müsste man noch hier und da einschränken ... aber das lasse ich jetzt mal.