Beiträge von Feli

    In Tumbleweed könntest du dir das auf eine Tastenkombi legen - zum Ausschalten dann halt "poweroff" statt "reboot" verwenden.


    Die Crux daran ist, das "n" steht für "bootnext" und greift nur einmalig - um es dauerhaft zu machen, dafür ist ja das "-o" da, was aber nicht funktioniert.

    Ich kann das übrigens bei mir nachstellen, da funktioniert das auch nicht dauerhaft

    hier startet auch Tumbleweed als erstes - ich hab da aber den klassischen Grub noch drin der mir Debian und Fedora anzeigt und ich komme mit der F12-taste beim Booten auch direkt ins Bootmenü.


    An deinen neuen "Grub" traue ich mich nicht ran, den kenn ich (noch?) nicht und kann dir somit aktuell in der Richtung nicht weiter helfen.


    Aber wie bereits erwähnt, die taste fürs Bootmenü muss es bei dir auch geben, du musst da nicht über das UEFI (BIOS) gehen - ansonsten, ich schau mal, ob mir noch was einfällt, aber heute nicht mehr, so langsam werde ich müde. :)

    Ok, also das Bootmenü des UEFI - dafür gibt es auch eine Taste die man beim Booten dauerhaft klickt , bei mir ist das F12. Welche es bei dir ist, musst du selber eruieren, aber es gibt sie definitiv.


    Eine andere Möglichkeit wäre, dass du das Menü als erste Bootoption einstellst - ob es bei deinem Rechner funktioniert, weiß ich nicht. Bei mir tut es auf einem Gerät, ein anderes hingegen weigert sich, das dauerhaft als erste Bootoption zu akzeptieren.


    Probier es aus, die Bootreihenfolge wäre dann bspw. in deinem Fall so (als root ausführen)


    Code
    efibootmgr -o 0011,0001,0016,0000,0013,0014,0015,0017

    und dann einfach mal neu starten und schauen was passiert. Zerstören kannst du dabei nichts, das einzige was passieren kann, ist, dass es nicht funktioniert und du wie bisher den aufwendigen Umweg gehen musst - es sei denn, du findest die passende F-Taste die du während des Bootens klicken musst. ;)


    Anderseits, wenn du das Gerät mit ins Ausland nehmen möchtest und was stabiles und zuverlässiges suchst, dann würde ich dir Debian 13 stable mit der Oberfläche deiner Wahl empfehlen - hat den klassischen Grub wie wir es kennen und ist einfach grundsolide und stabil.

    was passiert (außer einem Neustart) wenn du als root

    Code
    efibootmgr -n 0011 && systemctl reboot

    ausführst?


    Und nochmals zur Erinnerung, Terminalausgaben gehören in einen Codeblock - solltest du das bei nächsten mal nicht machen, betrachte ich das als Respektlosigkeit gegenüber den Hilfswilligen und werde meine Hilfe hier einstellen. :cursing: u

    Du musst genau hinschauen, der "boot current" ist 0002, also der hier

    Code
    Boot0002* openSUSE Boot Manager HD(1,GPT,0b421aa8-e3d6-4a37-8c8e-8e525ee42d51,0x800,0x82000)/File(\EFI\opensuse\shim.efi)

    und da steht nichts von BLS - das ist der "normale" Grub mit eingeschaltetem Secureboot.


    Des weiteren, wie im letzten Post erwähnt, man kann auch einfach das Bootmenü des Rechners an erste Stelle im UEFI setzen und dann landet man in einem Grub-ähnlichren Menü in dem alle installierten Systeme gelistet sind.. Das wäre die einfachste Variante und ohne jegliches Risiko und ganz egal, welche Art von Bootloader genutzt wird.

    Vielleicht hängt es damit zusammen:


    Seit ein paar Tagen wird bei Neuinstallationen von Tumbleweed im uefi-Modus anstatt GRUB2 defaultmäßig GRUB2-BLS genutzt. Da GRUB2-BLS ohne os-prober daherkommt, kann dualboot nicht automatisch eingerichtet werden.

    Frage: aber os-prober lässt sich doch bestimmt nachträglich wieder aktivieren, oder?


    Aber gut, falls nicht, dann bleibt immer noch chainload/configfile via /etc/grub.d/40_custom (hoffe ich doch mal) - dazu aber später mehr, falls es dazu kommen sollte. ;)


    Und nebenbei, man muss nicht ins UEFI und die Bootreihenfolge ändern - das geht auch über das Bootmenü des Rechners. Ist im Grunde nur einen Klick intfernt und dann ist man in einem Menü ähnlich dem Grubmenü und kann in der Bootreihenfolge auch an erste Stelle gesetzt werden - also zumindest hier auf meinem Lenovo ThinkPad gibt es diese Möglichkeit.

    Code
    ~$ efibootmgr
    
    BootCurrent: 0000
    
    Timeout: 2 seconds
    BootOrder: 0000,…,0011,…
    Boot0000* debian
    …
    Boot0011  Boot Menu

    Ich müßte nur das 0011 ganz nach vorne setzen - dauert via efibootmgr ein paar Sekunden und gut isses und der Rechner würde jedes mal mit dem Bootmenü starten.

    Ist im Beispiel jetzt zwar Debian, aber das dürfte zu 99,99% auch unter Tumbleweed funktionieren => findet ja vor dem Systemstart im UEFI statt.

    Ach ja, die allseits bekannten Claqueure wieder - und claro, die WHO ist eine neutrale Organisation, die sich dem Wohle und der Freiheit der Menschheit verpflichtet hat und ganz bestimmt nicht von irgend welchen Interessengruppen gesteuert wird und ihre Finger auch garantiert nicht bei LinkedIn im Spiel hat.