Beiträge von Feli

    Das ist einer der Vorteile der Flatpaks: die haben je nach Bedarf das alles schon mit drin!

    [grins] du meinst also, wenn ich auf einer jungfräulichen Neuinstallation ein

    Code
    flatpak install strawberry

    mache, dann kann ich meine gesamte Musikbibliothek aus zumeist .flac-Dateien einfach so abspielen ohne dass ich etwas weiteres installieren muss? Das glaub ich jetzt so erst mal nicht.



    Zitat

    Man muss unter MicroOS übrigens nicht alles als Flatpak haben. Es gibt …

    für mich klingt das ziemlich kompliziert → klick hier, klick da, klick dort → das ist nicht meine Welt → da setz ich mich lieber auf ne Blumenwiese und schau den Bienen beim Bestäuben zu. :thumbup: :smilie_hops_011:


    Neugierig nachgefragt → meinst du ernsthaft, dass durch MicroOS der Aufwand für deine "faule Kundschaft" weniger wird?


    Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen - bin zwar kein Missionar der jeden von den Vorteilen von Linux überzeugen will/muss, betreue aber doch auch den einen oder anderen Linuxrechner.

    Aber ja, einen Browser, der nicht verifiziert ist, würde ich als Flatpak wohl eher nicht installieren. Der Reiz, ein Flatpak zu erstellen mit Browser+Keylogger ist einfach zu groß.

    Ich stell mir schon die Einrichtung eines frischen Systemes schwierig vor - unter Tumbleweed mach ich nach der Installation, Neustart, Erstaktualisierung, Neustart erst mal ein

    Code
    zypper in lame flac vorbis-tools ffmpeg-5

    bzw, unter debianoiden Systemen eben ein apt install … oder unter Arch-basierten Systemen ein pacman -S … (ffmpeg-5 heißt da halt nur ffmpeg → schön, wenn man das weiß) → das sind so ganz einfache Dinge die man in einem Rutsch erledigen kann → geht das mit den MicroOsen genau so einfach oder muss man sich da alles dann grafisch zusammenklicken oder wie soll das gehen?

    Ich erstelle so etwas immer mit dd → die Syntax ist immer die gleiche (als root)

    Code
    dd if=NAME_ISO-ABBBILD of=/dev/sdX bs=4M status=progress conv=fdatasync 

    die Variablen musst du natürlich anpassen und du musst im richtigen Verzeichnis sein, bzw., dort hin navigieren - mag jetzt etwas unkonventionell klingen, funktioniert aber in den allermeisten Fällen so gut wie immer → ich mag nicht von 100% reden, aber es ist zumindest nahe dran.

    Genau wie wenn du das aus dem Playstore auf Smartphone installierst.

    :)  ;)

    japp - ich hab das seinerzeit auch gelesen, auf meinem Sailfish läuft allerdings die Originalversion.


    Zurück zu MicroOS - ich kann SUSE_Pat schon verstehen, der Gedanke an die eierlegende Wollmilchsau hat schon seinen Reiz - aber wie schon erwähnt, auch da wird es meines Erachtens Probleme im Support geben → ich persönlich bevorzuge da im privaten Umfeld eher, dass man das installiert, was man selber nutzt, bzw., womit man sich auskennt.

    Weil du Telegram ansprichst ... nur von der Originalseite installieren (telegram.org) ... alles andere ist frisiert.

    ich weiß - und genau diese Originalversion lässt sich auf Apple-Geräten nicht installieren → ergo, Apple loggt mit. ;)


    Von Google und Android will ich da aber gar nicht erst anfangen, ChromeOS würde ich mir ebenfalls nie installieren - anderseits, claro que si, es funktioniert und von einer Virenplage hört man da auch nichts → mir fehlt bei solchen Sachen halt irgendwie die "Schwarmintelligenz" und gerade die ist es, was für mich insbesondere Distris wie Arch oder Debian interessant macht.

    Ich kann keinen Quellcode lesen - aber es gibt Leute die das können und da der Code verfügbar ist, das auch machen und wenn da Hintertürchen eingebaut sind, dann werden die auch gefunden (hoffe ich zumindest mal). :/

    Übrigens ... Flatpak ist de facto alles andere als sicher. Jeder kann ein Flatpak hoch laden und niemand überprüft das.

    Womit wir dann wieder bei Apple´s Appstore wären - Apple garantiert für die Sicherheit der Apps und du bekommst auf deren Geräte nur "hauseigene" Programme installiert → ein gutes Beispiel dafür wäre Telegram → die Version aus dem Appstore loggt mit und die Originalversion lässt sich nicht installieren (man achte auf das Logo) ;)


    Unter Android sieht das wiederum ganz anders aus, da kann ich zwar die Originalversion von Telegram installieren, da kann man aber auch vieles andere installieren und man muss jedem einzelnen Hersteller vertrauen.


    Für mich stellt sich da erst mal die Frage, welchen Weg wollen SLE und RedHat gehen und schaffen sie es, einen gemeinsamen, vertrauenswürdigen "Flatpak-Store" zu erstellen oder kocht da jeder sein eigenes Süppchen?


    Oder anders gesagt - gut gemeint beutet noch lange nicht, dass es auch gut gemacht wird. :)

    So ein Immutable System bietet für Laien ganz neue Möglichkeiten. …

    … und Probleme von denen du heute noch nicht weißt, dass du sie haben wirst. :smilie_hops_011:


    Scherz beiseite, ich kann mich mit so einem FlatpakOS nicht anfreunden - was machst du denn da, wenn Flatpak und Nvidia mal wieder Amok laufen so wie bspw. aktuell unter Mint?


    Was machst du mit deiner faulen Kundschaft, wenn sie selbst so ein System nicht aktualisiert?


    Was machst du, wenn die faule Kundschaft keine Daten sichert - FlatpakOS ist kein Schutz vor Datenverlust, ergo, deine "Probleme" löst du mit so einem System auch nicht.


    Wie bereits erwähnt, entweder die "Kundschaft" hält sich an Regeln oder alternativ darf den Support mit 50 EUR/Std bezahlen oder bekommt als letzte PC-Aktion noch ein sauberes Windows verpasst und wir belassen dann den PC-Support dabei und treffen uns besser zum Grillen und Bier trinken oder machen ne gemeinsame Radtour.

    Bei Canonical nennt sich das Ganze wohl immutable Desktop und zielt in die gleiche Richtung wie MicroOS. (deutsche Übersetzung)


    Kann man so machen, wenn die "Kundschaft" mitmacht. Oft bleibt aber das Backup trotzdem aus und es wird trotzdem geheult. Für die Updates ist halt auch nicht immer Zeit. Da bleibt ein Update schon mal 1-2 Wochen liegen, wenn die "Kundschaft" keine Zeit dafür hat.

    wie erwähnt, ist ne Frage der "Erziehung" - bei meiner "Kundschaft" muss ich nur mit Windows drohen und schon funktioniert es nach meinem Willen.

    Ich mach das umsonst - aber wenn es "kaspereien" gibt, dann kann man das auch bleiben lassen → wie erwähnt, es gibt Windows und denen, die wirklich gar nichts am Rechner machen wollen, außer ihn zu nutzen, denen lege ich Apple und seinen in sich geschlossenen Kosmos ans Herzen.

    Debian 12 habe ich erst einmal im Grund aufgebaut, aber ich vermute, es wird irgendwann mein Hauptsystem werden ... wenn die nicht auch auf diese transactionale Schnaps-Idee kommen. Falls doch, mal sehen was von den Linux Distris übrig bleibt ... und die nehme ich dann, wenn Tumbleweed auch auf transactional umschwenkt.

    Eigentlich sollte man annehmen, dass Debian da nicht mitmacht und wohl eher die Hölle einfriert → aber falls doch, dann bleiben immer noch Arch, Slackware und/oder Gentoo übrig. ;)


    Was Tumbleweed anbelangt, ich hab das ja erst vor 1½ Jahren für mich entdeckt, war eigentlich nur dem Wunsch nach etwas Neuem mit aktuellem Plasma geschuldet - und ja, dass ich es immer noch nutze (privat), spricht für TW.


    Mit Mint bin ich nie warm geworden, als das 2008 raus kam, war ich mit Ubuntu bereits so "sattelfest", dass ich in Mint keinen Mehrwert gesehen habe → und später war es dann so, dass ich mit immer mehr an Debian angenähert habe, erst in Form von Crunchbang und Siduction, später dann Debian direkt.


    Und um wieder zum Thema "Anfängerdistri" zurück zu kommen → Debian läuft so dermaßen stabil, dass es fast schon langweilig ist - und meine "Kundschaft" habe ich so "erzogen", dass sie regelmäßig aktualisiert und auch Daten sichert (ungesicherte Daten sind unwichtige Daten und der Verlust von unwichtigen Daten ist kein Grund zum Heulen). 😇

    Gebe ich auch mal meinen Senf dazu.

    Moin, ich senfe mal mit → zum Glück gibt es Debian, das läuft super stabil und ich habe die volle Kontrolle bis ins letzte Detail des Systemes → es sind insgesamt 7 "Rentnerrechner" in meinem Umfeld, die ich betreue, Probleme gab es eigentlich noch nie, Debian funktioniert einfach ohne Stress zu machen.