Beiträge von Alero

    DL1EKC

    Eigentlich nicht. Aber ich sage mal, wie ich es gemacht habe. Yast - Software - Anzeigen - Schemata "Spiele" und "KDE PIM-Suite" auf Tabu. Seitdem habe ich Ruhe.

    Sieht dann bei einem Upgrade bei mir so aus:

    Code
    Die folgenden 61 Objekte sind gesperrt und werden durch keine Aktivität geändert:
     Verfügbar:
      akregator armagetron bovo circuslinux csmash frozen-bubble pattern:games gnome-chess gnome-mahjongg gnome-mines gnome-sudoku gnuchess iagno kaddressbook katomic kblackbox kblocks
      kbounce kbreakout pattern:kde_pim kdiamond kgoldrunner kiriki kjumpingcube kleopatra klines kmahjongg kmail kmines knavalbattle knetwalk knotes kolf kollision konquest kontact
      korganizer kpat kreversi kshisen ksirk kspaceduel ksquares ksudoku ktnef ktnef-devel ktnef-lang ktuberling kubrick lightsoff lskat Mesa-dri-nouveau patterns-base-x11
      patterns-games-games patterns-gnome-gnome_games patterns-kde-kde_games patterns-kde-kde_pim phalanx quadrapassel swell-foop

    Hier gilt es wohl, gerade unter TW, immer ein waches Auge auf die Upgrades zu haben.

    Dann bitte noch als erledigt markieren. Danke. Du kannst den Beitrag auch gern noch unter Tutorials einstellen. Vielleicht benötigt ihn ja mal irgendwann jemand, der vor dem selben Problem steht.

    Wer openSUSE installiert, wird durch mehrere Menüs geführt, die er abnicken muss.


    Zuerst einmal wäre da über die Partitionierung zu reden.

    openSUSE nutzt seit geraumer Zeit Btrfs für die / Partition und XFS für /home. Manch einer möchte aber doch lieber bei dem bewährten ext4 bleiben. Deshalb sollte man bei der Installation den Partitionierungsvorschlag noch einmal überdenken und nötigenfalls überarbeiten. Beispielsweise besteht die Möglichkeit einer LVM-basierten Variante mit LUKS Verschlüsselung. Dabei muss man allerdings noch die erweiterten Partitionseinstellungen bearbeiten.

    Ich nutze für / und /home jeweils xfs und das ganze ohne Auslagerungsdatei swap (deren Nutzen bei einer gewissen Menge an Arbeitsspeicher kontrovers diskutiert wird).


    Auch die Standard-Software-Auswahl ist gelinde gesagt sehr umfangreich und es empfiehlt sich, bei dem Punkt einen zweiten Blick zu wagen. Zum Beispiel können Meta-Pakete deutlich minimiert werden. Keine Angst, wirklich wichtiges lässt sich nicht abwählen. So wähle ich als ersten Punkt die Spiele und die KDE PIM-Suite ab und blockiere sie für die Installation dauerhaft. Für Spiele habe ich andere Geräte und alles, was sich unter der PIM-Suite findet, ist mir ein Gräuel. Es gibt weitaus besseres.

    PackageKit ist meiner Ansicht nach ebenfalls überflüssig, da YaST eine gute Paketverwaltung bietet und man zudem noch zypper in der Konsole hat, was ich ausschließlich zum updaten verwende.


    Zu den Softwarequellen sei gesagt, das wirklich existenziell wichtig eigentlich nur das Packman-Repo für die Multimedia-Pakete ist.

    Des weiteren sollte man die Repos auch vernünftig priorisieren. Bewährt hat sich Packman auf 20, die Standard-Repos auf 99 zu lassen und home-Repos, so man sie braucht, auf 120 zu setzen, damit von dort wirklich nur installiert wird, was man auswählt. Was man noch so braucht wie zum Beispiel das Nvidia-Repo, das setze ich niedriger als Packman aber höher als die Standard-Repos, also zum Beispiel auf 50.


    Da PackageKit gelöscht ist, benachrichtigt einen das System nicht automatisch über Updates. Mit dem Paket "yast2-online-update-configuration" kann man, so man das möchte, openSUSE dazu bewegen, die Updates vollkommen automatisch einzuspielen.

    So etwas aber bitte nur in einem stabilen System, und nicht auf einer "Bastelbude" oder gar unter Tumbleweed!


    Noch ein Wort zu btrfs-Snapshots (von denen ich kein Freund bin und die ich nicht nutze, aber das ist mein persönliches Ding).

    Btrfs kennt vollautomatische System-Snapshots, die man bei openSUSE mittels des YaST-Snapper Moduls verwalten und auch via Grub starten kann. Hat man bei der Installation keine Snapshots aktiviert, kann man das unter einer Root-Konsole mit folgendem Befehl nachholen:

    Code
    snapper -c root create-config /

    Dann tut auch das Snapper Modul unter Yast.


    Vorstehende Ausführungen erheben keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.

    Es ist ganz einfach ... die richtige Aktualisierung für das Rolling Release Tumbleweed ist ein schlichtes "zypper dup". Das "-no-allow-vendor-change" kann man machen, muss man aber nicht. Zum Beispiel sind noch das packman-Repo und das nvidia-repo oder sonstwas eingebunden. Wenn ich das während dem Hinzufügen priorisiert habe und darauf umgestellt verhindere ich mit "-no-allow-vendor-change", das mir das System die Repos umstellt / zurückstellt. Es ist also der sichere Teil des Updates, welches ja eigentlich ein permanentes Upgrade ist. Man kann das "-no-allow-vendor-change" auch weglassen, muss dann aber genau schauen, was der Upgrader macht und was er evtl. umstellen will. Ich zum Beispiel veranstalte im TW die Upgrade-Orgie mit folgendem Befehl:

    Code
    zypper clean -a && zypper -vv dup

    "zypper clean" bereinigt die Repos und "zypper dup" macht ein Upgrade, während "-vv" mir ausführlich anzeigt, was passiert. Siehe dazu auch

    Updaten mit erweiterten Informationen


    Ich hoffe, das nun bei dir alle Klarheiten beseitigt sind ... »¬

    Das ist halt so bei neuer Software, das dauert etwas, bis die Entwickler nachgezogen haben. Deswegen steht unter Software openSUSE auch folgender schöner Satz zu Evolution:

    Zitat

    Es ist kein offizielles Paket für openSUSE Leap 15.3 verfügbar


    Zu Opera ... das ist etwas versteckter ...


    Öffne mit ALT+P die Einstellungen, klicke auf Erweitert und dann auf Browser. Scrolle herunter bis zu Sprachen. Sprachen hinzufügen ... Deutsch ... findest dich schon durch. Jedenfalls läuft dann der Opera auf Deutsch.