Bis jetzt ist 11.3 für mich eine Enttäuschung - Ursache massive Grafikprobleme

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  • Natürlich hat mein etwas provokanter Titel auch einen Funken Wahrheit - genau wie "robbie" irgendwie auch ein bissel Recht hat.
    Wer braucht schon 'ne grafische Oberfläche, wenn er einen Server installiert. Wozu braucht man einen Teaschenrechner, wenn man im Kopf rechnen kann.
    ABER: Wer rechnet heute noch im Kopf (von mir aus auch schriftlich) beispielsweise die Varianz von Daten oder den Zinseszins oder den Barwert einer Investition usw., wenn es Programme dafür gibt?


    Deswegen bin ich mit "robbies" Grundargumentation nicht einverstanden.
    Ich stelle mir gerade vor, wenn "robbie" sein Auto, was bisher einwandfrei lief, zum "pimpen" (updaten) in die Werkstatt gibt und wenn er es abholt, ist das Lenkrad hinten im Fond und die Räder sind eckig und der Tankstutzten ist unterm Bodenblech, "weil's besser aussieht". Und wenn er dann reklamiert, sagt ihm der Pimper: "Na dann hättest du dein Auto nicht pimpen lassen sollen! Wenn es Dir nicht gefällt bau es selbst wieder um oder nutze ein anderes Auto!"


    Seit Jahren kämpft Linux um die Akzeptanz als Desktopbetriebssystem auch für den Normalanwender. Und da ist die gegenwärtige Variante mit dem KMS nicht gut gelungen, oder einfach zu früh, weil nicht ausgereift.
    Ich bin Linuxanwender seit 1998 und Grafikprobleme gab es immer. Gerade Grafikprobleme haben ihre Ursachen auch in der mangelnden Linux-Unterstützung der Hersteller. Man kann insofern immer sagen, es läge am Hersteller, es läge an der Hardware.
    ABER: Wenn man das weiß und wenn man dann dennoch etwas so ändert, dass damit mehr Probleme entstehen als notwendig wären, dann ist das einfach falsch.


    Was mich nur stutzig macht ist, dass es trotz langer Testphase diesbezüglich scheinbar viel zu wenig feedback an die OpenSUSE-Entwickler gab. Oder es gab nur Tester mit bestimmter (unterstützter) Hardware. Oder es gab das feedback und es wurde ignoriert (was noch schlimmer wäre).
    Oder "robbie" arbeitet in der Qualitätssicherung beim OpenSUSE-Projekt und der sagt ja, wenn was nicht funktioniert, liegt's am Anwender, der nur zu faul zum Lesen ist, oder eben falsche Hardware hat..... ;)

    Einmal editiert, zuletzt von pschulze59 ()

    Für den Inhalt des Beitrages 21458 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: pschulze59

  • Seit Jahren kämpft Linux um die Akzeptanz als Desktopbetriebssystem auch für den Normalanwender. .


    Das wird nach derzeitigem Stand nie passieren, wenn die Linux-Gemeinde nicht langsam mal was am Marketing und Technischen Konzept ändert.
    Und jedesmal bekomme ich dann gesagt "Das wollen wir ja gar nicht".


    Die Leute ham ja net mal Plan von Windows, was wollen die dann mit Linux wo man "jeden Mist" selber machen muss??!!
    Einen Fuß hat Tux durch diverse Derivate ja schon in der Tür, durch smartphone, Embedded Systems demnächst Tabelt PC und bei Netbooks hamse wieder gepennt die Linuxaner.


    Solange die Linuxaner den Milliardären von MS das Feld überlässt, solange werden wir auch zwangsläufig für überteuerte Software zahlen müssen, weils für Linux das gleiche nicht gibt.

    we are motörhead and we play rock and roll

    Für den Inhalt des Beitrages 21459 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: raptor49

  • Also der Zeitpunkt die Linux Gemeinde zu vergrößern, war nie besser als jetzt.
    WinXP ist eingestellt, Vista unbeliebt und Win7 habe ich selber garnicht mehr Probiert. (Aber jedes Neue Win hatte zum Start immer Treiberprobleme, das nicht alles lief.)
    Also jeder unzufriedene Win Benutzer hat für sich selber jetzt einen Versuch frei, sich was neues zu suchen.So ging es mir auch.
    Schlecht ist dann, wenn installationen nicht im ersten Anlauf gelingen. Noch schlechter ist. Z.B. Bei der Live-cd 11.2 oder 11.3 steht das sie auch vom USB-Stick laufähig ist. Jetzt Versucht das mal. Ich habe einen ganzen Sonntag damit zugebracht und den Usb-Stick nicht zum laufen gebracht. In den Foren, steht dann, man nehme ein Terminal und verwende den dd Befehl.
    Hallo, ich bin Win umsteiger. Ich habe kein Terminal und einen dd Befehl kenne ich unter Win auch nicht.
    So und wenn du damit einen ganzen Sonntag zugebracht hast, kommt dir langsam der Gedanke, den Versuch auf Linux umzusteigen ---
    verschieben wir noch ein paar Jahre, die sind wohl noch nicht so weit.
    Sorry falls ich dafür einen neuen Punkt hätte eröffnen sollen.

    Für den Inhalt des Beitrages 21461 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Detlev

  • @ Detlev:


    Es gibt hier unter Tutorials/Howtos eine Anleitung samt Link wie man sich einen bootfähigen USB-Stick auch unter Windows einfachst erstellen kann.


    @ All:


    Wir sollten uns wirklich mal abgewöhnen davon auszugehen, dass Linux wie Windows ist oder wie Windows sein muss.
    Es ist es nicht. Linux ist ein hervorragendes Serverbetriebssystem und ist im Zusammenspiel mit Apache weltweit führend.


    Zum updaten an sich ist von meiner Seite in zahlreichen Beiträgen meiner Meinung nach alles gesagt.


    Lasst die Griffel von Updates und arbeitet mit Eurem Betriebssystem. Lest meinen Beitrag zum Thema Aktualisieren.


    Was eine neue Suse Version betrifft: Ladet Euch die Live-CD runter und probiert eine neue Suse aus. dafür sind sie gemacht und gedacht.
    Läuft mit dieser Live-CD die Grafik nicht richtig:


    1. Installiert Euch eine andere Distri wenn es denn Linux sein muss; es gibt mehrere hundert.


    2. Wenn Ihr Suse trotzdem verwenden wollt, wartet entweder 2, 3 Monate nach Ausgabe der finalen Version ab oder informiert Euch im Netz über die Änderungen.
    Zum Schluss sei allen öfters mal ans Herz gelegt, in Yast unter Verschiedenes die Release Notes (Versionshinweise) zu lesen.
    Allein durch das Lesen dieses Textes erübrigen sich hier im Forum 30% aller Fragen.



    Übrigens ist es wirklich so: Leute die mit ihrer Suse arbeiten oder von mir aus auch spielen, sind im Promillebereich anzutreffen.


    Die weitestgehende Mehrheit aktualisiert das System nur, dieses ständig, fortdauernd, fast ohne Unterbrechung. Bleibt noch Zeit übrig, wird an jedem noch so versteckten Knöpfchen gedreht und gedrückt bis das System kaputt ist.


    Erst dann wird die Mailingliste angeschmissen oder das Suse Forum geöffnet um seinen Frust loszuwerden wie komisch, ja unbrauchbar sich dieses Betriebssystem verhält.


    Ich erzähle hier keine Märchen; es ist so

    Einmal editiert, zuletzt von robbie ()

    Für den Inhalt des Beitrages 21463 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: robbie

  • Hi Robbie, deine Anleitung vom 4.6.2010, hab ich an dem Tag offensichtlich nicht gefunden.
    Aber ausgehend davon, Du lädst Susi von der Susi Seite, gehört da eine Anleitung hin, und nicht nur der Hinweis Diese Livecd kann auch auf USB-Stick laufen.
    Aber auch diese Anleitung, zeift den harten Bruch. Die ersten 7 Schritte, Abteilung Win sind Super mit GUI-Tools nur eine maus ist nötig. jetzt kommt Teil 2. Suse
    Und schon verlassen wir die Grafigabteilung und sind im Terminal. Für einen Windows Anwender ein echter Schock. Wir sind 25 Jahre nach dem C64, 20 Jahre nach dem Amiga, mindestens 15-18 Jahre noch Dos 6.0 und jetzt kommt der erste Kontackt mit der Linux-Welt und dann das. Komandozeilen - wie im Steinzeitalter vom Computer. Bis dahin hab ich als Windowsanwender noch nix von Linux oder Suse gesehen. Was ist der erste Eindruck???
    Wenn es schon eine feste reihenfolge von Abläufe sind, warum können die nicht in einer Art Batchdatei oder Script zusammen gefast werden. Warum muß ich einen Umsteiger mit 15 Terminalschritten erklären, das Linux das bessere System ist? Wo er 15 mal Fehler machen kann. Zu 64er Zeiten war es noch üblich, aus Zeitungen ganze Programme Ab zu Tippen. Aber das ist 25 Jahre her. Und Suse mit Yast und anderen wunderbaren Tools. Man kann sich Wochen lang damit beschäftigen, ohne auch nur einmal ein Terminal zu benutzen. Alles ist Super gelöst. Warum also einem Umsteiger erschrecken.

    Für den Inhalt des Beitrages 21486 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Detlev

  • Ganz einfach: Weil Linux von der Kommandozeile bedient wird, und das immer so bleiben wird.


    Das was Du grafisch aufbereitet in Programmfenstern siehst, ist nichts anderes als Schnickschnack.


    Linux kannst vollumfänglich in einem Terminal bedienen; versuch das mal mit Windows.


    Nochmal: Verabschiede Dich von der Vorstellung, dass Linux so ist oder so sein muss wie Windows. Es ist es nicht und wird es niemals nie werden.


    Und Linux muss niemand verwenden, er kann es. Und Linux hat noch niemals nie einem Windows User gesagt: wechsele zu Linux.


    Lies diesen Text: http://www.felix-schwarz.name/…/Linux_ist_nicht_Windows/


    Und abschließend zu Deiner Frage: es wird deshalb mit Konsole oder Terminal erklärt, weil jedes der hunderten verschiedenen Linuxe ein Terminal haben; so einfach ist das.



    Und verschrecken tut Linux auch keine Umsteiger. Linux ist es egal was sich jemand auf seinen Rechner installiert; es interessiert Linux nicht die Bohne. Es gibt keine Werbekampagne von Linux für Linux und niemand versucht irgendwelche Windows Klickibuntis von Windows hin zu Linux zu ziehen. Es gibt kein Marketing und keine Marketing Strategie. Alles was Du im Zusammenhang mit Linux machst oder nicht machst, machst Du vollständig alleine, eigenverantwortlich und ohne das Dich jemand auch nur zu irgendwas zwingt oder gezwungen hat.

    Einmal editiert, zuletzt von robbie ()

    Für den Inhalt des Beitrages 21491 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: robbie

  • Nachtrag:


    Hör mal Detlev: Liest Du Dir Webseiten eigentlich auch durch oder überfliegst Du sie nur und schließt die Seite wenn Du auch nur ein Terminal siehst?


    Für was wird das Terminal denn auf der Webseite Deiner Meinung nach gestartet?


    Weisst Du überhaupt was persistent heisst?


    Bootbar ist der Stick doch wenn Du die Windows Anleitung befolgst. Was willst denn mit Persistenz?


    Wie macht denn Windows ein Dateisystem persistent? Kann Windows ein Dateisystem persistent machen mit einem grafischen Programm?
    Im Leben nicht.
    Wenn Du das nämlich machen willst unter Windows, obwohl ich bezweifle das Windows das kann, musst Du dort genauso von der Kommandozeile arbeiten.



    Und noch einen Nachtrag: Hast denn schonmal eine Anleitung irgendwo gefunden um Windows als Live System auf einen USB-Stick zu expedieren?


    Ich noch nicht :D

    Einmal editiert, zuletzt von robbie ()

    Für den Inhalt des Beitrages 21495 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: robbie

  • Wenn das bei Dir nicht funktioniert wie bei Millionen anderen, machst entweder grundsätzlich was falsch oder hättest doch lesen sollen.

    Das es einfach so bei Millionen anderen mit Nvidia Grafikkarten funktioniert wage ich einfach mal zu bezweifeln. Ich stehe damit nicht allein da. Du brauchst nur diesen Thread zu lesen.

    Ganz einfach: Weil Linux von der Kommandozeile bedient wird, und das immer so bleiben wird.


    Das was Du grafisch aufbereitet in Programmfenstern siehst, ist nichts anderes als Schnickschnack.


    Linux kannst vollumfänglich in einem Terminal bedienen; versuch das mal mit Windows.

    Ja Kommandozeile, das kenne ich bereits seit den ersten Versionen von DOS. Das ist für mich nichts Neues und durchaus akzeptabel.
    Aber warum um alles in der Welt wird denn so ein "Schnickschnack" erst entwickelt, wenn man ihn doch gar nicht braucht?
    Nun gut, man möchte den Anwendern auch eine Grafische Oberfläche bieten, die die doch sehr begrenzten Möglichkeiten einer Konsole etwas erweitert. Und wenn es da nur um Text und Grafikbearbeitung gehen mag.
    Das man beim Einsatz als reinen Server auf diese Oberfläche verzichten kann werde ich nicht abstreiten. Dennoch auch hier macht es u.U. das Leben ein wenig leichter. Komplexe MySQL-Tabellen z.B. lassen sich auf einer grafischen Oberfläche bei weitem besser darstellen als auf einer Konsole.

    Die weitestgehende Mehrheit aktualisiert das System nur, dieses ständig, fortdauernd, fast ohne Unterbrechung. Bleibt noch Zeit übrig, wird an jedem noch so versteckten Knöpfchen gedreht und gedrückt bis das System kaputt ist.

    Ja, man muss das ab und an mal tun. Denn auch wenn mein Linux-Rechner nur als Entwicklungsserver dient, denke ich das ab und an ein Update durchaus der Sicherheit dient. Nein, an den Knöpfchen drehe ich nicht mehr, wenn das System einmal steht. Wozu auch?

    Für den Inhalt des Beitrages 21509 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: meutrich

  • Du hast die Website die ich gelinkt hatte auch nicht gelesen, gell?


    Denn sonst würdest Du wissen wie Linux Software entwickelt wird und aus was sie besteht.


    Es wird ein Code geschrieben. Dieser Code führt zu einer funktionierenden Anwendung (Software) auf einer Konsole oder in einem Terminal. Diese Software ist für den Entwickler vollständig funktionsfähig; er kann mit dieser Software arbeiten und sie erfüllt für den Entwickler den Zweck den er im Kopf hatte um so eine Software zu entwickeln.


    Ist das Echo bzw. die Nachfrage nach seiner entwickelten Software sehr groß, kann er eine GUI dafür entwickeln oder ein anderer macht das.
    es muss aber niemand machen, weil die Software so wie sie entwickelt wurde funktioniert.
    Die GUI ist nur netter Schnickschnack, nicht mehr und nicht weniger.

    Für den Inhalt des Beitrages 21513 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: robbie

  • So ich habe den Link gelesen. Zum einen stammt der Ursprungstext der Übersetzung von jan 2006. Ich habe keine Ahnung wie Linux 2006 drauf war.
    2. Ist Linux den reinen Servern ja wohl schon lange entwichen und läuft Heute zur vollsten zufriedenheit auch auf Desktop, laptop und Handy und was auch immer.
    Und ob ein Programm, zunächst CLI fähig ist und mit oder ohne GUI läuft, denke ich liegt an der Programiersprache, mit der es erstellt wurde. Ob ich jetzt z.B eine Datenbank in c (c++) Schreibe, oder bei OpenOffice eine Datenbank einrichte, wo das Bedienkonzept ein ganz anderes ist. Liegt wohl vollkommen im ermessen des Entwicklers.

    Für den Inhalt des Beitrages 21523 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Detlev