ext4 Auswahl beim Installieren

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Hinweis: In dem Thema ext4 Auswahl beim Installieren gibt es 27 Antworten auf 3 Seiten. Der letzte Beitrag () befindet sich auf der letzten Seite.
  • caroline schrieb:

    Sauerland schrieb:

    Da ein Default-Dateisystem bei jeder Installation einer Linux-Distribution vorgeschlagen wird,
    Hallo Sauerland, auf dem Job hatten wir eine Schulung auch zum Thema Linux. Dort wurden die Dateisysteme erläutert. Die von Suse nun verwendeten schnitten nicht gut ab, weil einige wichtige Möglichkeiten fehlen. Der Dozent war der Meinung das Suse deshalb richtig abstürzt: "für den Desktop ungeeignet". Beim meinen Recherchen zum Thema Suse bin ich auch auf Distrowatch gestoßen. Der Rückgang dort ist dramatisch. Suse ist dort nun nur noch ein Rücklicht.
    mein Opa schrieb in seinen Memos:
    - leider lassen sich xfs und btrfs nicht offline verkleinern
    - xfs kann man nur vergrößern.
    - btrfs ist langsamer als ext4.

    Sind darum nicht für den Desktop geeignet.
    :)

    Caroline
    Sehe ich nicht so, ist mal wieder dasselbe:
    Neue Sachen brauchen wir nicht, es reicht das gute alte.....

    PS: Distrowatch ist nicht aussagekräftig, ist aber bekannt.....
    Links in dieser Signatur bitte zum Lesen anklicken!

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    Für den Inhalt des Beitrages 117075 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • Eine schlichte Tatsache ist,
    dass es für deinen Desktop Rechner völlig egal ist, welches (Linux-) Dateisystem man einsetzt.

    Solche Fragen stellen sich erst im Serverbereich, wenn man hocheffizient speichern möchte und maximal angepasste Verwaltungsfähigkeit braucht.
    Auf dem Desktop sind das völlig irrelevante Fragen.

    Bis Otto- Normal- Linuxer seine Partitionen so zugemüllt hat, dass ein Resize nötig wird, ist längst eine Neuinstallation fällig, weil schon zu viele Bugs hineinkonfiguriert wurden.
    Zudem ist selbst die Möglichkeit, eine Partition zu vergrößern, meist sinnlos.
    Kaum einer der Eleven lässt auf einem Medium genügend unpartitionierten Raum, damit er hinterher überhaupt vergrößern kann.

    Das schreibt einer, der unter LVM nur ext3 und ext4 einsetzt.
    Aber genügend Platz auf der Platte frei hat, um nicht nur neue LVs einzurichten, oder alte on- the- fly zu vergrössern, sondern sogar neue PVs einrichten könnte, wenn denn sowas auf einer Desktopmaschine nötig werden könnte. Wird es ganz sicher nicht - da streicht die Hardware vorher die Segel. Versprochen!

    Am gefährlichsten ist immer das Halbwissen.
    Das lesen dann andere, und glauben es verstanden zu haben.
    Weil die tatsächliche Wirklichkeit aber immer und überall wesentlich komplexer und komplizierter ist,
    entstehen dadurch sich hartnäckig haltende Lügen.
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Für den Inhalt des Beitrages 117076 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung

  • caroline schrieb:

    Hallo Sauerland, auf dem Job hatten wir eine Schulung auch zum Thema Linux. Dort wurden die Dateisysteme erläutert. Die von Suse nun verwendeten schnitten nicht gut ab, weil einige wichtige Möglichkeiten fehlen. Der Dozent war der Meinung das Suse deshalb richtig abstürzt: "für den Desktop ungeeignet".
    von Opensuse werden verwendet: ext4, ext3, btrfs, xfs, und viele andere - notfalls sogar fat und ntfs
    Welche Distris haben denn welche anderen Dateisysteme und stürzen daher nicht ab?

    Wenn du eine Distri mit Top-Verbreitung haben möchtest dann musst du die Windows-distri nehmen ..

    caroline schrieb:

    - btrfs ist langsamer als ext4.
    entspricht nicht meinen Erfahrungen. Hat aber - bei aller Kritik - dafür sehr viele Vorteile.
    Jeder kann sich selbst entscheiden.

    caroline schrieb:

    Der Dozent war der Meinung
    unsere Dozenten haben eine andere Meinung

    caroline schrieb:

    deshalb richtig abstürzt
    Ob eine Distri abstürzt und warum hängt an ganz vielen Faktoren. Die zur Verfügung stehen Dateisystem bei OS sind garantiert keine.
    Es stehen nämlich alle zur Verfügung

    Für den Inhalt des Beitrages 117079 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: LinuxOnWork

  • caroline schrieb:

    Dort wurden die Dateisysteme erläutert. Die von Suse nun verwendeten schnitten nicht gut ab, weil einige wichtige Möglichkeiten fehlen. Der Dozent war der Meinung das Suse deshalb richtig abstürzt: "für den Desktop ungeeignet".

    Berichtigung schrieb:

    Am gefährlichsten ist immer das Halbwissen.
    Das lesen dann andere, und glauben es verstanden zu haben.
    Weil die tatsächliche Wirklichkeit aber immer und überall wesentlich komplexer und komplizierter ist,
    entstehen dadurch sich hartnäckig haltende Lügen.
    Man kann Halbwissen auch weitergeben. Das ist nicht verboten.

    Für den Inhalt des Beitrages 117081 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Kanonentux

  • openSUSE bringt gut 40 Dateisysteme mit.
    Mit dem nachzuinstallierenden Paket file-systems landet man bei gut 120 (mal ein paar mehr, mal ein paar weniger je nach Version).

    Es gibt abba trotzdem noch mehr. Aber auch die kann man problemlos verwenden.

    Und jede andere Distri kann die alle ebenso einfach vewenden.
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Für den Inhalt des Beitrages 117082 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung

  • Berichtigung schrieb:

    Mit dem nachzuinstallierenden Paket file-systems landet man bei gut 120 (mal ein paar mehr, mal ein paar weniger je nach Version).
    Ich denke, fuse-exfat muß extra installiert werden, weil es ein Dateisystem eines anderen OS Hersteller ist.
    exfat kenne ich auf Usb-Sticks und kann Dateien größer 4Gb speichern.

    Für den Inhalt des Beitrages 117083 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Kanonentux

  • Mach ich prinzipiell nicht.

    Wenn Leute, die komische Rechensysteme einsetzen, von mir irgendwelche Daten wollen,
    dann sollen sie zusehen, dass sie mindestens SSH oder einen Browser zum Laufen bringen.
    Und wenn nicht, dann sehr gerne gar nicht.

    Wo käme ich da hin, wenn ich mich dem Gebot der Masse beugen würde?

    Letztlich bin ich eine geistige Massenvernichtungswaffe.
    Das wäre also irgendwie kontraproduktiv.
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Für den Inhalt des Beitrages 117084 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung

  • caroline schrieb:

    auf dem Job hatten wir eine Schulung auch zum Thema Linux. Dort wurden die Dateisysteme erläutert. Die von Suse nun verwendeten schnitten nicht gut ab, weil einige wichtige Möglichkeiten fehlen. Der Dozent war der Meinung das Suse deshalb richtig abstürzt: "für den Desktop ungeeignet".

    Meint der Dozent, dass openSUSE „richtig abstürzt“ wegen btrfs und xfs, also damit meint: einfriert, abschmiert (vulg. abkackt)?
    Oder will der Dozent damit sagen, dass openSUSE im Vergleich wegen btrfs und xfs zur Abwertung führt (Note 4-)?

    Für den Inhalt des Beitrages 117088 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Agnes

  • caroline schrieb:

    auf dem Job hatten wir eine Schulung auch zum Thema Linux. Dort wurden die Dateisysteme erläutert. Die von Suse nun verwendeten schnitten nicht gut ab, weil einige wichtige Möglichkeiten fehlen. Der Dozent war der Meinung das Suse deshalb richtig abstürzt: "für den Desktop ungeeignet"
    Es gibt Aussagen, die sagen inhaltlich wenig aber sehr viel über die Person des Informanten. Dieser 'Dozent' ist mit großer Wahrscheinlichkeit niemand, auf dessen Urteil mal bauen darf.
    In der Sache haben meine Vorposter schon fast alles gesagt - es ist nur eines hinzuzufügen:

    Das Ranking bei Distrowatch sagt absolut NICHTS über die Qualität einer Distri. Das beanspruchen die Macher auch gar nicht.
    Es ist ein reinen Click-Counter.
    There's no place like 127.0.0.1

    Für den Inhalt des Beitrages 117090 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: wurzel99