KDE Kmail Profil und Ordner

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  • Natürlich kann man die alte Festplatte im neuen Rechner verbauen. Ich habe das in der Vergangenheit so gemacht, würde es aber nicht mehr empfehlen. Ich vermute Mal, dass diverse kleiner Schwierigkeiten auf meinem Desktop-PC darauf zurückzuführen sind, dass ich SuSE und dann OpenSuSE endlos fortgeschrieben habe. Da bleiben dann alle möglichen alten Verzeichnisse auf dem Rechner, die später zu Unstimmigkeiten führen. So gibt es bei mir eben noch das Verzeichnis KMail2, lange genug sogar noch das Verzeichnis KMail (wo das inzwischen geblieben ist, weiß ich nicht) usw. usf.


    Sinnvoller ist es, den Rechner vollständig neu aufzusetzen, OpenSuSE neu zu installieren und dann z. B. die alten Mails, so man sie behalten will, in die aktuellen Mail-Verzeichnisse zu kopieren, genauso bei Dokumenten, Bildern usw., wenn man nicht ohnehin für die Bildersammlung eine separate Festplatte verwendet.

    Für den Inhalt des Beitrages 279168 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: matbhm

  • ...

    4. Frage an alle Mitleser:

    Falls es sich um einen neuen PC handelt, hätte man dann nicht einfach den neuen PC neu installieren können unter Beibehaltung des alten User-Profils von der alten HDD (wenn diese natürlich zusätzlich mit verbaut wurde)?

    Ich habe bisher alle 2 -3 Jahre das Motherboard in meinem PC (ist ein alter Tower mit Metallwänden) ausgetauscht. Ich habe dazu immer ein PC-Aufrüst-Kit von Conrad genommen und bin damit sehr gut gefahren. Gelegentlich musste auch mal das Netzteil gegen ein stärkeres ausgewechselt werden. Bei der letzten Umrüstung hatte ich ein Motherboard ohne Grafikchip on board, weil es kein Board mit NVIDIA-Grafikchip gab, und hab mir dann die GT610 von NVIDIA eingebaut. Hier musste auch ein neues Netzteil her, weil dass alte nicht kräftig genug war.


    Die Festplatten blieben/bleiben alle erhalten. Wenn ich die nach 5-6 Jahren ausgetauscht habe, sind die Partitionen auf die neue per Clonezille, bzw. zuletzt mit dem Renkforce 1fach Festplatten-Kopierstation SATA meine ganze 500GB große Systemplatte auf eine 512GB große SSD geklont.


    Ich hab mein openSUSE (jetzt) auf einer 512GB SSD, auf der 1TB großen HDD liegt /home, /srv, /usr/local und ein "public"-Verzeichnis. Ich hab 3 User eingerichtet (ich, meine Frau und meine Tochter), die ich auch per NFS dann auf deren Laptops einbinden kann. Die 3 Platte (jetzt meine alte Systemplatte) beherbergt die virtuellen Platten für meine Virtualbox-Maschinen (z. Zt. noch W7 Ultimate und W10 Pro).


    Das separierte /srv ist mein Test-Webserver, mit dem ich u. a. für den Betreiber eines Forums, den Softwarewechsel auf eine neue phpBB3 Version teste, bevor ich dann das echte Forum update.


    Das Motto Wer sichert ist feige hat mich mal eine ganze Menge Fotos gekostet, die bei einem Platten-Crash verloren gegangen sind. ;( Danach hab ich unregelmäßig zumindest mein eigenes Homeverzeichnis gesichert.

    Mittlerweile hab ich aber eine passende Software zum sichern kompletter Filesysteme gefunden: FSARCHIVER. Die Software kann einzelne Verzeichnis oder ganze Filesysteme sichern und beim Zurückspielen von gesicherten Filesystemen sogar das Filesystem ändern (z.B, gesichertes ext2 nach reiserfs restoren).

    Ich hab mir mit Regina-REXX (komme halt aus der IBM Welt ;) ) ein Backup-Script erstellt, dass über cron.weekly ausgeführt wird.


    Normalerweise wird eine neue openSUSE-Version per zypper dup installiert. Ich hab aber immer eine NET-Install-CD parat, um das System ggfs. komplett neu zu installieren. Die Partitionierung der Systemplatte lasse ich aber unangetastet. Was ich nach einem System-Upgrade auf jeden Fall mache, ist mit YAST in der Software (alle rot markierten) aufzuräumen.


    Das Problem mit alten KMAIL-Verzeichnissen hab ich in meinem Homeverzeichnis auch, aber alle meine E-Mail-Konten sind IMAP-Postfächer. Ich müsste da eigentlich auch mal aufräumen. =O


    Upps, das ist aber jetzt doch etwas lang geworden. ;)

    EDV-Dinosaurier im Ruhestand


    ich bin /root, ich darf das 8)


    Dinos are not dead. They are alive and well and living in data centers all around you. They speak in tongues and work strange magics with computers. Beware the Dino! And just in case you're waiting for the final demise of these Dino’s: remember that Dino’s ruled the world for 155-million years! (Unknown Author)

    Für den Inhalt des Beitrages 279177 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Igel1954

  • matbhm und Igel1954

    Kann euch nur zustimmen...


    Ich kenne leider die Konstellation von Gerhard`s Hardware nicht (Tablet, Laptop oder alte HDD jetzt per USB usw.).

    Ich gehe davon aus, dass der Rechner vor dem Mainboard-Crash noch ohne Probleme lief.

    Deswegen ging meine Überlegung in die Richtung, das alte Profil zu übernehmen.

    Das wäre halt noch eine Option, falls er seine Mail-Konten absolut nicht wiederherstellen kann.


    Da Gerhard schon alles Versucht hat (Post #7 und Post #9), bliebe nur noch die Möglichkeit, seine komplette Festplattenstruktur hier zu posten in der Hoffnung, dass wir seine alten Mail-Settings finden. Da dies jedoch sehr aufwendig ist, halte ich das Einbinden des alten Profils für einfacher.


    So wären all seine Daten, Mails und Settings wieder vorhanden und er wäre dann in der Lage, per Pim-Export und Home-Backup nochmal alles zu sichern.

    Und wenn er sich dann doch von der alten HDD trennen möchte wäre es kein Problem, da er ein aktuelles Backup hat - sowohl Daten als auch KMail.


    Gruß,

    Stefan

    Für den Inhalt des Beitrages 279181 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: sterun

  • Hallo, erst mal Danke für das Interesse.

    Aalso mein altes Notebook lief mit Leap15.1, das neue auch.

    Ich hatte keine Sicherungskopien, hab die alte Platte ausgebaut und mir nen Stecker besorgt, damit ich die per USB benutzen kann. Da scheint auch kein Problem zu sein, Partitionen sind so vorhanden wie sie waren. Ich hatte mein home Verzeichnis auf einer eigenen Partition, das gleiche auch jetzt. Deswegen verstehe ich das Ganze eigentlich nicht. Was ich mir noch vorstellen kann: einfach mal die Platte nach irgendwelchen Strings zu durchsuchen, die in Mails enthalten sind. Dazu muss ich mir erst mal den grep Befehl zu Gemüte führen, der funktioniert offensichtlich ganz anders als der findstr Befehl in WIN.

    Für den Inhalt des Beitrages 279196 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Gerhard59

  • Hallo Gerhard,

    hattest du auf dem alten PC den gleichen Anmeldenamen und auch die gleiche UID?

    Vergleiche dazu einmal die Datei /etc/passwd sowohl auf dem jetzigen System als auch auf der USB-HDD.

    Dort findest du deinen Anmeldenamen und die dazu gehörige uid und gid.

    Und... identisch?

    Für den Inhalt des Beitrages 279198 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: sterun

  • Hallo, hmmm natürlich sind die nicht identisch...leider.

    Ist das des Rätsels Lösung? Wenn ja: was mache ich dann am besten?

    Einmal editiert, zuletzt von Gerhard59 ()

    Für den Inhalt des Beitrages 279238 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Gerhard59

  • Bei Thunderbird z.B. ist es egal.

    Bei der mächtigen Pim-Suite (KMail, Akonadi, kontact, Korganizer usw.) kann ich mir gut vorstellen, dass dieses Thema nicht unwichtig ist. Da ich selber KMail nicht nutze, bin ich mir hier jedoch nicht sicher - aber schaden kann es nicht, wenn der User und gerade die UID identisch ist.


    Der erste User bekommt die UID 1000.

    Danach geht es weiter mit 1001, 1002 usw.

    Der Konsolenbefehl id zeigt dir das auch.


    Ich wäre hergegangen und würde einen identischen User inkl. UID anlegen (oder den jetzigen ändern) und anschl. Ordner für Ordner, von der USB-HDD, zurück kopieren - nicht verschieben. Dabei würde ich mit den (zumeist versteckten) Verzeichnissen anfangen, die in diesem Thread vorgeschlagen wurden (bzgl. KMail). Ab und zu ruhig mal ab- und wieder anmelden und testen.


    Sollte etwas schief gehen, ist alles kein Problem, da deine USB-HDD unverändert bleibt.

    Für den Inhalt des Beitrages 279239 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: sterun

  • Wie andere Helfer auch berichteten, sind einige KMail-Verzeichnisse mal hier und mal dort.

    Unterschiede gibt es auch zwischen KDE4 und KDE5 z.B.

    Habe mal aus diversen Quellen die wichtigsten Verzeichnisse / Dateien rausgesucht.

    Einige von denen wird es bei dir nicht geben, da es sich evtl. um einem alten Standard handelt.

    Aber das siehst du dann ja.


    ~/.local/share/local-mail/

    ~/.local/share/aconadi_maildir_resource_0/

    ~/.local/share/akonadi/

    ~/.kde4/share/config/kmailrc

    ~/.kde4/share/config/mailtransports

    ~/.kde4/share/config/emaildefaults

    ~/.kde4/share/config/emailidentities

    ~/.kde4/share/apps/kabc

    ~/.kde4/share/apps/korganizer

    ~/local/share/

    ~/.config/akonadi/

    ~/.kde4/share/config/nepomukserverrc

    ~/.kde4/share/apps/nepomuk/


    Ich drücke dir die Dauemn, dass du alle Mails wieder zu sehen bekommst :)

    Für den Inhalt des Beitrages 279240 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: sterun

  • sterun: Vorbildliche Arbeit. Aber andererseits zeigt es eben auch, wie pfuschig KDE programmiert wird. Es ist ein völliges Durcheinander. Und es werden Mails vom System "gefressen". Heißt: Mir wird rechts unten über eine aufpoppende Anzeige signalisiert, dass eine Mail - in eine bestimmten Ordner - eingegangen ist. Wenn ich KMail aufrufe, wird sie dort aber nicht angezeigt. Wenn ich dann ins /.local-Verzeichnis gehe, kann ich die Mail dort aber finden und bekomme sie durch anklicken angezeigt.


    Das Verzeichnis /kabc habe ich witzigerweise nicht mehr, wann das verschwunden ist, habe ich nicht mitbekommen. Dafür gibt es noch /.local/share/kmail2

    Einmal editiert, zuletzt von matbhm ()

    Für den Inhalt des Beitrages 279242 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: matbhm

  • sterun: Bei mir gibt es übrigens noch /.local/share/local-mail.directory, wo sich munter eine Menge Mails tummeln.

    Für den Inhalt des Beitrages 279243 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: matbhm