live-grub-stick

Hinweis: In dem Thema live-grub-stick gibt es 28 Antworten auf 3 Seiten. Der letzte Beitrag () befindet sich auf der letzten Seite.
  • Es reicht.


    AlOpens Bitte mache dir bewusst, dass du hier in einem Support- Forum schreibst. Deinen halbgaren Unsinn lesen andere, und andere Anfänger sind dann versucht mit deinen fragwürdigen Ansätzen Zeit zu verschwenden.

    Dein Quark hilft nicht - er schadet eher.


    Und in einem Linux- Support Forum Anleitungen zu posten, wie man mit Windows einen Linuxbootstick schreibt, ist, wie einem Werkstattchef von Mercedes zu erklären, wie man auf einer Segelyacht den Anker wirft.

    Nicht sonderlich sinnvoll. In diesem Forum kann man getrost davon ausgehen, dass die Leute mit Linux arbeiten.

    Dein Yumi ist, wie du selbst schon geschrieben hat, ein Windowsprogramm. Es tut nichts anderes, als dem User eine GUI zum Klicken bereitzustellen, tut aber letztlich exakt das Gleiche, nämlich diese paar Konsolenbefehle, wovon ich den wichtigsten im Folgenden zeige, auszuführen. Ein Linuxuser müsste also erst ein Windows mit KVM, oder VirtualBox, oder, oder emulieren, damit er ein virtuelles Windows ausführen kann, was dann mit der wine- Krücke, ein fragwürdiges Pseudolinux nichtemuliert, um einen echten Linuxbefehl abzusetzen.

    So krank bin allenfalls ich, aber sicher kein Otto-Normal-Linuxer. Gott-sei-Dank habe ich mit Windows radikal gar nix zu tun.

    Wie ich schon mehrmals schrieb, reichen deine Linux- Kenntnisse nicht einmal bis in die Konsole.

    Ein Bäckerlehrlingsanfänger, der nach dem ersten Tag Berufsschule, seinem Chef und Kollegen erklären will, wie sich das wirkliche mit dem Teig machen verhält, ist lächerlich. Doomed to fail.


    Um einen Boot- Stick zu machen, genügt eine einzige Zeile in der Konsole:

    dd if=/Pfad/zu/irgendeinem.iso of=/dev/sdXY  (Das X ist der Buchstabe, der das "Laufwerk" bezeichnet, das Y die Zahl, die die Partitionsnummer auf diesem Datenträger angibt.)

    Das funktioniert ohne irgendeine Installation irgendwelcher Pakete. Auf JEDER Distribution!


    Das ISO Dateisystem wurde anfangs für CDs, später für CD/DVDs entwickelt.

    Man kann keine CD normal beschreiben, sondern nur lesen. Das gilt auch für ein virtualisiertes Windows, in dem ein Nichtemulator namens "wine" ein Linux simuliert. Es ist und bleibt ein Read-Only Dateisystem. Was auch sonst?

    Es gibt dafür zwei wesentliche Normen. Einmal ISO9660, die alte Version für CDs, und der Nachfolger davon, das UDF (UniveralDiskFormat), das unter ISO 13346 normiert wurde. (Das kann dann auch alle Varianten von Blueray, DVDs einseitig, mehrseitige und, und, und...)

    Dennoch ist jeder Schreibversuch zum Scheitern verurteilt, weil es eben nicht beschreibbare Medien sind.

    (Das Brennen ist ein komplett anderer Vorgang. Man "brennt" mit meist doppelter Betriebsspannung für eine 1 ein "Loch" in die reflexive Schicht. Dieser Vorgang ist einmalig und unumkehrbar. Sogenannte ReadWrite DVDs schreiben bei jedem Write- Vorgang ein neues Inhaltsverzeichnis, und brennen die geänderten Daten HINTER die bereits gebrannten. Ändere eine DVD-RW genügend oft - und die Kapazität wird gegen Null gehen)


    Will man also auf einem solchen Medien eine "Datenpersistenz" haben, so nimmt man schlicht ein Overlay-Dateisystem. Dazu existieren im Hintergrund ZWEI Dateisysteme, die vom OverlayFS - Treiber zusammengerechnet werden. Die eine Partition ist also, wie gehabt, ein nicht beschreibbares ISO- Abbild, die andere eine "normal formatierte" Partition. (ja auch hier kann man zwischen zig- Dateisystemen wählen. Jede Linux- Distri bringt von Haus aus ca. 50 solcher Dateisysteme mit; und zahllos Weitere können leicht nachinstalliert werden.)


    Erst durch das "Zusammenrechnen" der Daten von zwei Partitionen, erreicht man ein scheinbar wiederbeschreibbares Etwas. Eben einen landläufig "ISO Stick mit Persistenz".


    Diese Hintergründe machen das Erzeugen eines Multiboot- USB- Sticks etwas komplizierter.

    Damit man wirklich alle OSe von dort starten kann (, ein wirklich komisches Ansinnen; ich boote immer nur ein Linux), braucht man also einen Boot- Loader, der das auch zuverlässig bereitstellen kann. Die meisten verwenden dafür den alten Bekannten "grub". Es gibt natürlich -wie eben unter Linux üblich weit mehr solcher Boot. Loader, als der gemeine User kennt.

    Wie alle dieser Tools, arbeitet der Grub in mehreren sogenannten "Stages". Dort werden die kleinen Stolperfallen, die uns die althergebrachte M$- Diskformatierung vs. moderne GPT (==GlobalPartitionTable) eingebrockt hat, behandelt.

    Mit SecureBoot unter UEFI ist die ganze Geschichte modernen, flexibler und somit anfangs komplizierter zu handeln geworden.

    Wie auch immer. Im Stage1 wird lediglich ein Einsprungpunkt für das UEFI/BIOS bereitgestellt. Dort liegt dann ein paar Bytes lange Grub- Stage1 Code. Vorteil dieser umständlichen Aufgliederung ist, dass es mit GPT und UEFI völlig egal ist, an welcher Stelle des Mediums der eigentliche Bootcode ausgeführt wird. In der obsoleten herkömmlichen Partitionierung MUSSTE der Einsprungpunkt an einer exakt definierten Stelle des Mediums liegen.

    (Immer im Hinterkopf behalten: In diesem Stadium des Bootens gibt es keine Dateinamen, Partitionen oder dergleichen. Es gibt nur physikalische Adressen auf einem Medium - was die anfangs verwirrende Nomenklatur erklärt, die sich daraus zwangsläufig ergibt.)


    Eine Mulitboot- Stick hat also an einer festgelegten Stelle, die irgendwo auf dem Medium liegen kann, einen Grub (stage2), der alle Betriebssysteme kennt, die auf diesem Medium lauffähig installiert sind. Hat er sich durch seine Aufgabe gehangelt, bietet er ein Boot-Menu, damit man bequem zwischen seinen Lieblingsbetriebssystemen wählen kann.


    Kennt man also diese Hintergründe, so erstellt man sich einfach alle seine Partitionen auf einem Stick, installiert dann einfach einen Grub und überträgt dann die jeweiligen ISOs in die entsprechenden Partitionen (bei Persistenz die beschreibbare Partition nicht vergessen!), und der Kittel ist geflickt. Grub ist dabei natürlich korrekt konfiguriert.

    Unter Linux jedenfalls.


    Bei Windows wird man wohl ein Klickibuntiprogramm brauchen, das genau diese paar Kommandozeilenbefehle idiotensicher zusammenschustert. Wenn man es braucht...


    Vielleicht solltest du einfach doch anfangen die Dokus zu lesen. Zumindest die von deinem Yumi. (Dort findest du alle Konsolenbefehle, die dafür nötig sind, gut dokumentiert.)


    Aber wir nehmen natürlich nur Linux und nur die Konsole.

    Die sind alle schon vorhanden. Man muss sie nur verstehen und ausführen lernen.

    Einmal editiert, zuletzt von Sauerland ()

    Für den Inhalt des Beitrages 285789 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung

  • Es fehlt wie man ein grub startmenü für diesen stick aus dem nichts erschafft, ich konnte nämlich genau dafür nichts finden. Deshalb wollte ich rescatux-0.73.iso auf einen stick bringen, damit kann man an grub startmenüs arbeiten.

    (wine ist ein spitzen windows instruktionen auf linux instruktionen übersetzer, mit unter 10% performance verlusten. Krücke nennen das sonst die linux schlechtmacher. Schön wenn damit dringend benötigte software in linux läuft.)

    Für den Inhalt des Beitrages 285796 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: AlOpens

  • Lerne einfach grub2 (aka. grub > 0.9).

    Das kann es ganz automatisch erstellen, wenn man seine Partitionen sauber eingerichtet hat.

    Um eine solche Konfiguration erstellen zu lassen, kommt grub mit einigen Tools.

    Verwendet man die einfach, so wird jedes OS automatisch erkannt.

    Also Grub2 lernen, statt zu posten.


    Und wenn du schon eine fertige Lösung für dein Problem haben möchtest, dann solltest du exakt angeben, was du alles willst. Mit deinen Posts kann nicht einmal der Versierteste helfen.

    (google mal "wie man Fragen richtig stellt"; das ist hier auch oft verlinkt)


    Ich denke, es ist besser, du bleibst einfach bei Windows.

    Deine Lernresistenz steht dem Einsatz von Linux drastisch entgegen.

  • Opensuse funktioniert viel zu einfach für deinen letzten "tipp". Ausserdem ist der einsatz und hinweiss auf software erfahrungen bestimmt nichts schlechtes in einem software forum. immerhin sind live-grub-stick, image burner und eben auch yumi keine in opensuse gesperrten programme, sondern erstere beide sogar in yast ohne packman.

    Für den Inhalt des Beitrages 285802 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: AlOpens

  • Sauerland

    Hat das Thema geschlossen.