Das neue Tumbleweed Update/Upgrade Tool

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  • Moin zusammen,

    ich habe jetzt eine Weile mit Tumbleweed snapshots und mit Zypper dup rumprobiert. Beides funktioniert ganz gut....Ich muß aber sagen, so ganz ist mir der Unterschied noch nicht klar....Wieso bekomme ich mit einem "tumbleweed update" mehrere Änderungen installiert, wo "zypper dup" keine Aktualisierungen anzeigt?

    Seid gnädig mit mir...ich habe noch nicht soviel Erfahrung mit Linux.

    Für den Inhalt des Beitrages 290358 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Matze01

  • Wieso bekomme ich mit einem "tumbleweed update" mehrere Änderungen installiert, wo "zypper dup" keine Aktualisierungen anzeigt?

    tumbleweed-cli friert einen bestimmten Versionsstand aller Pakete ein, d.h. das Tool greift auf ein 3rd Party Repository zu, was zu einem bestimmten Punkt vom openSUSE Tumbleweed Repository geklont worden ist. Die Operationen von Zypper bewegen sich ab Scharfschalten des Tools nur innerhalb dieses einen Versionsstandes. tumbleweed update wechselt die Kopie des Repositories gegen die aktuellste Kopie aus und schiebt ein zypper dup hinterher, was dir dann die ganzen Updates anzeigt.

    PRAISE THE OMNISSIAH

    Für den Inhalt des Beitrages 290359 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Scytale

  • Ok, dann ist wohl ein einfaches "zypper dup" oder die automatische Softwareaktualisierung einfacher und sicherer, oder?...Da kann man ja auch über Snapper wieder zurück gehen wenn was schief gegangen ist. Vielen Dank für die Erklärung.


    Hier gibt es noch weitere Infos zu tumbelweed-cli:

    https://github.com/boombatower/tumbleweed-cli


    Ich habe es jetzt einfach über "tumbleweed uninit" wieder deaktiviert und schwitze immer einen kurzen Moment nach einem"zypper dup".... :-)

    Einmal editiert, zuletzt von Matze01 () aus folgendem Grund: Update

    Für den Inhalt des Beitrages 290370 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Matze01

  • Ich finde die Option tumbleweed-cli grundsätzlich interessant, aber ...


    Grundsätzlich habe ich eine instinktive Abneigung gegen jegliche Methode, die von Updates aus den Repositories verändert werden könnten. Wenn sich dort ein Fehler einschleicht, bemerkt man den nicht unbedingt gleich, sondern evtl. erst dann, wenn man im Problemfall darauf angewiesen ist. Und ein klassisches Backup (des Systemparts) kann derlei auch nicht ersetzen imho. ==> man Hardwareproblem.


    Backup sind m. E. also grundsätzlich nicht entbehrlich.


    Für die Sicherung des Systemteils nutze ich aktuell Rescuezilla (Version 2.1.3). Das ISO davon habe ich ins Bootmenü eingebaut, so muss ich nicht extra über das BIOS eine USB-Stick booten, Rescuezilla steht damit fix zur Verfügung. Um den Systemteil meines Desktop zu sichern, benötigt Rescuezilla derzeit knapp 2 Minuten, für eine Wiederherstellung ca. 1,5 Minuten (die Bedienzeit am Keyboard ist da nicht enthalten). Bei diesen kurzen Zeiten erscheint mir ein weitere Snapshot-Verwaltung unsinnig. Für den GAU müsste ich halt über den USB-Stick booten, was auch kein Problem wäre.